Irgendwie alles und gar nichts
Bald ist der Tag vorbei. Diese Tage zu Hause sind… nein, dieser Tag zu Hause, speziell heute, war… seltsam. Ich fühle mich, als ob ich Urlaub hätte. Und irgendwie kriegte ich nichts gebacken, auch wenn ich viel geschafft habe. 2,5 Stunden gelernt, Sin City-Comics gelesen, Sin City teilweise geguckt, ausgedehnter Mittagschlaf, geduscht, eine Geburtstagskarte geschrieben und bei der Post eingeworfen, eingekauft, dabei eine Klebefolie mit Holzmuster gefunden, die ich auf mein Schuhgestell kleben kann, einen leckeren Salat gemacht (Rezept von meinem letzten Austauschstudent), Wäsche gewaschen, getrocknet, Bett frisch bezogen, zwei Löcher in die Decke gebohrt (Ich wäre eine schlechte Handwerkerin, das hat mich mehr gestresst als eine Assessmentprüfung. Unter anderem, weil ich immer Angst habe, in eine Stromleitung zu bohren), zwei Vorhänge über dem Bett aufgehängt und drapiert (und noch nicht ganz zufrieden), ein Mail an den alten Austauschstudenten geschrieben, eines an die neue, eines an jemanden aus Deutschland, eines an einen Flirt, mehrere an meine Familie, endlich die aktuellen Fotos von der Modelleisenbahn meines Vaters bearbeitet und veröffentlicht, Fasnachtsbilder bei meiner Mutter, meine zwei Katzenbäume bei ricardo eingestellt, ein paar Eisenbahn-Artikel meines Vaters ebenfalls eingestellt, meinen Sansa mit neuer Musik gefüttert und Supernatural, 1/2 Dr. House und Heroes geguckt.
Was noch fehlt wäre die Rechnungen zu bezahlen und endlich mal die Stipendienanträge auszufüllen. Irgendwas fehlt immer.
Schlagworte: leben, mail, mittag, nacht, stress
Abgelegt unter: chaos, me
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