Trotz widriger Umstände
Da lag diese kopfwehgeschwängerte Woche hinter mir und eigentlich hätte ich mich in den Hintern beissen können, meine Austauschstudentin und ihre Freundin spontan heute zu einem “How too cook with Swiss-Food”-Abend eingeladen zu haben. Noch mehr, als statt wie üblich 1/3 der geladenen Gäste absagten, 50% mehr Gäste kamen. Noch viel mehr, als ich für das die ganze Woche aufgeschobene Aufräumen und staubsaugen meiner Wohnung nur knapp eine Stunde Zeit hatte. Erst recht, als ich total verschwitzt an der Bushaltestelle stand und ein SMS bekam, die vier hätten gerade den Bus verpasst.
Was so furchtbar angefangen hat, wurde ein wundervoller Abend mit zwei Japanerinnen, einem Spanier und einer Italienerin, die aber in Frankreich studiert. Wir haben eine sensationelle Menge an Essen gekocht (von dem ich mich wohl die ganze Woche ernähren kann), wir haben lange geredet und es war mir keine Minute zuviel. Ich bin sehr dankbar, nicht dem Gedanken nachgegeben zu haben, noch einen meiner Freunde einzulade, weil ich mich so ganz auf diese vier konzentrieren konnte. Es war spannend, über die Ausländerproblematik zu diskutieren, die in Spanien und Frankreich ebenso ein Problem ist wie in der Schweiz. Es war interessant, verschiedene Ansichten zu hören und Informationen zur Kultur der anderne zu erhalten.
Schlicht: Ein perfekter Abend.
Schlagworte: abend, aufräumen, freund, Freunde, japan
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