13 Kommentare
18 Mai 2009 um 9.21 Uhr
@Mike: Das Kirk dauernd irgendwo rumhing fand ich eher einen ermüdenden Running-Gag, der Rest hab mir aber wirklich gut gefallen. Die kleine Verrechnung beim Beamen – wie praktisch, dass es immer eine Luke gibt, wenn man eine braucht – war mir sehr sympathisch und die SchauspielerInnen haben ihren Job gut gemacht. Kirk ging mir früher mit seinen schmierigen Anbaggereien gehörig auf den Zeiger, in dem Film find ich es aber witzig. Vielleicht, weil er dafür auch mal kräftig aufs Maul bekommt. Als Chekov vom Computer der Zugriff wegen seinem Akzent verweigert wurde, bin ich vor lachen fast vom Sofa gefallen. An Karl Urban als Pille hab ich mich allerdings immer noch nicht gewöhnt. (Was er wohl im Original gesagt hat, um den Spitznamen Bones verpasst zu bekommen?)
Anke Gröner hat übrigens super zusammengefasst, was auch mir am Film gefallen hat. Der Trekkie-Werdegang lief bei mir übrigens gleich ab, ausser dass ich Voyager interessanter als Deep Space Nine fand.
(Hoffe übrigens, dass mit “Live Long and Prosper” nicht “Gehet hin und mehret euch” gemeint ist, sondern ein Streben nach persönlicher Weiterentwicklung.)
18 Mai 2009 um 9.26 Uhr
I love the Internet: “…McCoy and Kirk become friends at Starfleet Academy, which McCoy joins after a divorce that he says left him nothing except his “bones”.”
http://en.wikipedia.org/wiki/Leonard_McCoy
18 Mai 2009 um 20.49 Uhr
Vielleicht ist ja das hier was, das die Rezeption des neuen Startrek-Films bei den Trekkies etwas erhellt:
http://www.theonion.com/content/video/trekkies_bash_new_star_trek_film
Nicht so ernst nehmen:)
Gruss Stefan
19 Mai 2009 um 11.49 Uhr
Das Problem mit der “akzeptanz” des neuen Films unter den “alten” Trekkies dürfte eher die total andere Realität sein; also nicht nur ne alternative Zeitlinie, sondern … naja einfach alles… Zu sehr Starwars; selbst der Phaser klingt wie ne Minigun… Naja auch egal…
Was “Live long and Prosper” betrifft – dachte immer das heisse “Lebe lang und erfolgreich”? “Gehet hin und mehret euch” ist aus einem anderen SciFi-Epos
20 Mai 2009 um 0.00 Uhr
@Mike: Alternative Zeitlinien = Starwars? Jetzt bin ich irritiert. OK, ich bin erst sehr spät mit Star Wars in Berührung gekommen, aber hab ich in den alten Filmen was Grundlegendes verpasst? Alternative Zeitlinien sind doch DAS Markenzeichen in allen Star Trek Serien. Ich erinnere mich an ein Universum, wo plötzlich lauter Enterprises (oder waren es Voyagers?) aus dem Nichts aufgetaucht sind. Oder an die Temporalen Anomalien, mit denen gerne Dies und Das erklärt wird. Insofern würde das doch gut passen mit dieser alternativen Zeitlinie. Schliesslich wissen wir alle, wie gefährlich es ist, in die Vergangenheit zurück zu kehren und diese zu verändern. (Siehe auch Terminator)
*hehehe* Naja, “Lang und erfolgreich” ist die Synchro-Uebersetzung (gibt diverse Varianten). Wörtlich heisst “Prosper” gedeihen, blühen, in Wohlstand leben. Das kann sich ja auf diverse Sachen beziehen, gedeihen im Geiste, in Sachen Wohlstand oder eben in der eigenen Fortpflanzung. Als ich in LEO nach den Bedeutungen von Prosper geforscht habe, fiel mir dieser Satz ein. Und tatsächlich fällt er auch in einer Diskussion um den Ausspruch. *g* Man kann das Rad wohl einfach nicht zweimal erfinden. Auch wenn mir “Live long and prosper” wegen dieser Mehrdeutigkeit lieber ist.
20 Mai 2009 um 0.08 Uhr
@Stefan: Ach, ich weiss nicht. Ohne das jetzt respektlos zu meinen, aber mir kommen die Hardcore-Fans manchmal so vor, als würden sie sich sowieso wünschen, die Crews ihrer Lieblingsserien würden nie altern. Und wenn dann mal was Neues kommt, ist das gleich Scheisse und wird gnadenlos verglichen. Ich find den Film wie gesagt unterhaltsam und gut gemacht. OK, ich hab schon ewig lange keine Enterprise-Serie oder Star Trek-Filme gesehen, aber mir haben die Charakterzeichnungen gefallen.
Doctor Who-Fans haben es übrigens mit dieser Hardcore-Einstellung deutlich schwerer. In der Serie wechselt der Doktor von Zeit zu Zeit den Körper, was natürlich durch einen neuen Darsteller ausgedrückt wird. Den kann man dann mögen oder nicht. (Ich hab übrigens die Serie nie gesehen, nur etwas recherchiert, um den Spin-off Torchwood besser verstehen zu können.) Doctor Who-Fans brauchen im Grunde nur zwei Dinge: Einen Teelöffel und einen offenen, unvoreingenommenen Geist.
20 Mai 2009 um 7.43 Uhr
@Nicole: Doctor Who solltest Du Dir wirklich mal ansehen, immerhin hat ja auch Douglas Adams Drehbücher dafür geschrieben. Ist halt so ein Engläderding:)
20 Mai 2009 um 9.31 Uhr
@Stefan: Ich war ja überrascht, wie beliebt Doctor Who in UK ist, bei uns ist die Serie ja (eher?) unbekannt. Das Gegenbeispiel wäre ja “Dinner for One”: frag einen Engländer danach, der hat keine Ahnung was das sein soll, frag einen Deutschen danach, der kann die komplette Handlung des Sketches erzählen.
Und OK, mach ich
20 Mai 2009 um 19.28 Uhr
Bei Dinner for One kann ich das aber auch verstehen, ich denke, nur älter Briten werden sich überhaupt an Freddie Frinton (oder so ähnlich erinnern) und der Sketch wurde in Deutschland(in Hamburg beim NDR) aufgezeichnet, ich weiss nicht, ob der je in England gezeigt wurde.
Lg Stefan
21 Mai 2009 um 1.05 Uhr
Jo, alternative Zeitlinien SIND ein Markenzeichen von StarTrek; resp. war :-/
Allerdings ist Star Trek 11 irgendwie… Naja, beinahe wie ein Star Wars-Sequel, kein Star Trek mehr… (bsp. “Lichtsprung-Effekt” statt “Warp-Beschleunigung”; Phaser klingen wie Pistolen; kaum Beamen, mehr Shuttle, und pro Schiff mind. 20 Shuttles, beinahe wie bei den “Sternenzerstörern”, Schiffe brauchen Propeller (Spoks Schiff), etc) Wären die Figuren oder “offensichtlichen Anlehnungen” nicht gewesen, ich hätte mich in einem StarWars-Film geglaubt; oder zumindest in einem “völlig neuen” SciFi-Film…
Oder mit meiner berühmt/berüchtigten schwer verständlichen Sprache ausgedrückt:
DIESES alternative Universum ist mir als alter Trekkie fast zu Alternativ… (also nicht nur eine alternative Zeitlinie, sondern ein alternatives Universum)
Toll – warum hab ich nur die Befürchtung, dass dieser Film zu einem Glaubenskrieg innerhalb der Trekkie-Gemeinde führen wird?
PS: ich muss immer an dieses “Star Trek-Fanfiction” denken; wurde verfilmt, aber nicht “New Adventures”; da wurde genau diese Thematik aufgegriffen; eine Art “Spalt im Universum”, und ein Sternzerstörer kam in’s Enterprise-Universum; ah wie heisst diese… Spielt im Bryor Patch (?); hat nen Bajoraner als Sicherheitschef… (ein Admin würde sagen: mein Gedächtnis ist auf /dev/null gemountet)
22 Mai 2009 um 9.18 Uhr
@Mike: Meine Trekkie-Phase ist definitiv schon zu lange her, als dass ich dir da helfen könnte. Witzig, dass dir auch gleich eine Szene einfällt zu Thema Zeitspalten.
22 Mai 2009 um 15.32 Uhr
Ist hald ein Nachteil der Arbeitslosigkeit; da hat man verdammt viel Zeit, die man rumbringen muss…
Hab mir die Fanfictions im 06 angeschaut (oder war’s doch 08? Ach egal; viel Zeit, aber kein Zeitgefühl mehr); war beeindruckend – vor allem die von mir erwähnte Folge; irgendwie zeigte sie auf, was beim “vermischen” des “Trek-Gedankenguts” mit dem eher auf Action belasteten SciFi-Genre bewirken würde; das Trek-Universum würde zerstört…
Für den Fall, das du deine Trekkie-Phase wiederbeleben möchtest:
http://www.hiddenfrontier.com/
Episode 1×05 “Perihelion” (und sei nachsichtig, es ist keine Hollywood-Produktion)
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16 Mai 2009 um 2.11 Uhr
ich fand ja eher die Brauerei äh Kommunikationszentrale, oder die Kläranlage (sorry, der Maschinenraum), oder der “finale Fight”, an dem Kirk zum x.ten mal im Film an der Klippe hing lustig (die turnten rum wie die Jedis)… Erinnerte doch sehr an Star Wars; ich denke da hat ein gewisser Regisseur die zwei Universen ein wenig durcheinander gebracht
Als Trekkie muss ich sagen: lustiger Film. Mehr nicht… Aber wie hiess es bei “2010″ im Epilog (so ähnlich): “eines Tages werden die alten Trekkies auf die Neuen treffen; und man wird sich Geschichten erzählen; von einer Enterprise, deren Aufgaben nicht nur aus blosser Action bestand, …”
Live Long and Prosper!
oder Kaplah! (was dir genehmer ist