Hier sollte ein Wortspiel mit “Kühe” und “Schock” stehen
Aus der Kategorie: Sowas kann nur auf dem Land passieren.

Letzte Woche hatte ich am Sonntag noch kurz bei meinen Eltern vorbeigeschaut, weil ich mein Testtheoriebuch abholen musste. In bester Stefanie Plum-Manier (*zwinker zu meiner Schwester*) blieb ich natürlich noch zum Abendessen. Während ich in der Küche Dessert und Kaffee vorbereitete, fing der Hund plötzlich hysterisch an zu bellen. Mein Vater ging draussen nachsehen, kam wieder rein und meint: “Da stehen vier Kühe in unserem Garten!” Kühe?? Meine Schwester und ich rannten zum Eingang, rissen die Tür auf… und sahen uns einer Kuh gegenüber!
Irgendwie gelang es einer kleinen Herde von 6-8 Rindern, von einer nahen Weide auszubüxen und sich in den Garten meiner Eltern zu verirren. Nun ist das Grundstück in zwei Ebenen eingeteilt, der grösste Teil vom Garten, Biotop und Garage ist ebenerdig zur Strasse, das Haus selber steht auf der oberen Ebene, die über eine Brücke oder zwei hohe Stufen erreichbar ist. Es ist mir ein Rätsel, warum und vor allem wie zwei der Kühe heraufgekommen sind. Da stand auf jeden Fall die eine und gaffte uns kuhisch an.
Nach dem ersten Schreck scheuchten wir die Herde vorsichtig aus dem Garten und meine Mam rief diverse Bauern an. Die Kühe zogen weiter Richtung Dorf, kehrten wieder um und verteilten sich in eine Obstanlage. Draussen war es bereits dunkel, nur das Bimmeln der Glocken war zu hören. Irgendwann schallten dann antreibende Rufe aus der Obstanlage, jemand kümmerte sich also um die Tiere.
Am Ende hinterliessen die Ausreisser ein paar tiefe Hufabdrücke im Rasen und warfen eine Giesskanne um, diese Rabauken. Wir mussten kein Tier aus dem Biotop oder dem Graben neben dem Haus befreien, niemand brach sich ein Bein, und auch von Kuhfladen blieb der Rasen verschont. Nochmal gut gegangen.
Schlagworte: amusement, Kuh, Kühe, Land, Schock
Abgelegt unter: amusement
Abboniere meinen
Hinterlasse einen
6 Oktober 2009 um 13.46 Uhr
*gröhl*