Bündner Gerstensuppe
justine hat im Moment starkes Zahnweh, weil ihr Weisheitszahn durchbricht. (Ist das eigentlich normal mit dreissig?) Darum wünschte sie sich für unseren wöchentlichen Frauenabend gestern eine Bündner Gerstensuppe, “die muss man nicht kauen”.
Ich hab sowas ja noch nie gekocht und druckte mir darum bei chefkoch.de ein entsprechendes Rezept aus. Allerdings haben justine und ich die “Bündner Gerstensuppe – Schweizer Armee Rezept Nr. 206” noch etwas optimiert:
Für 4 Portionen
etwas Öl
120 g Speck in Scheiben, klein geschnitten
100 g Rollgerste
80 g Zwiebel
eine Karotte
ein kleines Stück Sellerie (mögen wir beide nicht)
1/4 Wirsing (war im Suppengemüse-Set dabei, mögen wir beide)
80 g Lauch
1 l Wasser
16 g Brühe
1 kleine Dose Kidneybohnen
etwas Sahne
Salz und Pfeffer
Speck anbraten, Gerste dazu und etwas anrösten, Gemüse kurz mitdämpfen. Nach ca. 15 Minuten Wasser, die aufgelöste Brühe und die Bohnen hinzufügen, alles auf kleiner Flamme zugedeckt köcheln lassen. Nach weiteren 45 Minuten abschmecken, die Sahne hinzu, mit Brot servieren.
War sehr lecker und unglaublich mastig. Muss ich wieder mal kochen.
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29 Januar 2010 um 9.01 Uhr
Gruss an Justine, unbekannterweise. Ich weiss nicht, was bei Weisheitszähnen normal ist, aber bei mir kam der Durchbruch kurz nach meinem 44. Geburtstag. Allerdings erst rechts unten. Auf die anderen drei warte ich noch
(übrigens hoffe ich, dass ich alle vier bis an mein seliges Ende behalten kann. Eine Weisheitszahn-OP wäre so ungefähr das letzte, was ich mir wünsche.)