Bauchgefühl vs. Angst

Ich stehe mit meinem Bauchgefühl auf Kriegsfuss. Wenn es unangenehm wird, drück ich es meist mit ein paar “logischen/rationalen” Argumenten weg und ärgere mich hinterher darüber, nicht auf mein Gefühl gehört zu haben. Also machte ich es mir zur Regel: “Wenn ich über etwas länger nachdenken muss, ist etwas damit.” Wenn “etwas damit ist”, muss ich noch länger darüber nachdenken und entscheiden, ob ich es jetzt wirklich mache oder eben nicht mache, kaufe oder eben nicht kaufe.

Im Moment beschäftigt mich nun aber die Frage: Ist das ein Fall von Bauchgefühl, oder habe ich einfach Angst?

Meiner Angst möchte ich mich nämlich auf jeden Fall stellen. Aber wenn dieses komische Bauchgefühl im Moment mir nun anzeigt, dass es besser wäre, alles auf sich beruhen zu lassen? Anfühlen tut es sich nämlich gleich.

Scheint mir eine perfekte Fragestellung fürs Focusing zu sein. Oder ein Fall fürs Universum: Fehler können wir gar keine machen, alles kommt irgendwie gut.

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