Eine gute Idee, morgen mit dem Zug zum Weihnachtsessen nach Weinheim D zu fahren.
Die hochhackigen Schuhe kann ich allerdings zu Hause lassen. :-/
Eine gute Idee, morgen mit dem Zug zum Weihnachtsessen nach Weinheim D zu fahren.
Die hochhackigen Schuhe kann ich allerdings zu Hause lassen. :-/
Manno. Ich finde ja, meine Wohnung ist nicht aussergewöhnlich gross, und sie bietet ganz sicher nicht viele Versteckmöglichkeiten. Dennoch suche ich manchmal verzweifelt nach Sachen.
Aktuell nach meinen zwei Lieblingjeans. Ich hatte sie vor einigen Tagen gefaltet und in den Wäschekorb gelegt, diesen ins Schlafzimmer getragen und den Inhalt in den Schrank geräumt. Die anderen Klamotten sind da, die Jeans nicht. Himmelsakrament, wo sind die nur wieder hingekommen? *hmpf*
(Nein, in der Wäschetonne sind sie nicht. Und ich hoffe, hier tritt das “Wenn ich was darüber schreibe fällt mir eh gleich die Lösung ein”-Phänomen ein.)
Man müsste ja meinen, dass ich nach 4,5 Jahren an der Uni langsam wissen müsste, wie die Abläufe so sind.
Weit gefehlt. Da im Assessmentjahr alle Module zweisemestrig sind, hatte ich bisher noch nie für das Frühlingssemester Module buchen müssen. Trotz Hinweis auf der Rechnung war mir auch nicht klar, dass ich keine Module buchen kann, solange die Semestergebühr nicht verbucht ist.

Am Donnerstagabend habe ich das erfahren und am Freitag gleich bei der Post einbezahlt. Ab heute kann gebucht werden, und diverse Seminare sind platzbeschränkt.
Nach einem Mail inkl. Scan der Quittung und einem Anruf bei der Kanzlei wurde ich freigeschalten und ergatterte sogar noch einen Platz in der von mir gewünschten ExPra-Gruppe (Experimentalpsychologisches Praktikum. Ich hab übrigens gerade ein Deja-vu. War nicht schonmal ein Chaos mit den Buchungen?). Leider war das Seminar 217 “Entwicklung von Stärken und Tugenden: Positive Psychologie” schon ausgebucht. Ab 8 Uhr ist die Buchungsmöglichkeit freigeschaltet, und dann ist auch regelmässig der Server überlastet. (Wobei, heute gings noch. Ich musste auch schon den ganzen Tag warten, um mich einloggen zu können.) Da ich sowieso nicht alle Regel-Curriculum (exemplarischer Ablauf des Studiums mit Empfehlung, welche Module wann gebucht werden sollen) vorgeschlagen Module werden buchen können, besuche ich 217 im nächsten Jahr – falls nicht doch noch durch eine Stornierung ein Platz frei wird. Stattdessen schreibe ich mich für eine Vorlesung ein, die A. und S. besuchen, meine zwei Studienkolleginnen, die ein Jahr weiter sind. Dann können wir mal wieder einen gemeinsame Lerngruppe machen.
Kürzlich hab ich die FAPS-Website überarbeitet und darüber nachgedacht, wie kompliziert der ganze Studienablauf für Aussenstehende aussehen muss. Mir ist das mittlerweilen in Fleisch und Blut übergegangen. Und jetzt weiss ich auch, warum man die Semestergebühr am besten gleich nach Erhalt der Rechnung bezahlt.
Merke: Das Sicherheitsband aus der Kartusche zu ziehen erhöht die Druckqualität ungemein.
Ja, an manchen Tagen bin ich einfach so.
Hab ich sowas von dringend nötig, das glaubt man kaum.
Meine persönliche Hölle würde/wird daraus bestehen, dass ich für das Fach Entwicklungspsychologie Folien und Texte ausdrucken muss. Ich drucke die Folien schwarz-weiss statt farbig oder farbig statt schwarz-weiss aus. Der Drucker weigert sich, zwei Folien auf ein Blatt zu drucken oder ich vergesse den Rahmen um die einzelnen Folien. Der Toner geht plötzlich aus und produziert leere Streifen auf den Seiten. Ich sammle einen riesigen Stapel Ausschusspapier an und plötzlich ist das Druckpapier alle. Ich loche die Seiten falsch und beim Anschreiben gehen mir die Index-Kleber in der Farbe Gelb aus.
Ungefähr drei Sache von der Liste da oben sind mir heute nicht passiert. Boah, ich hasse Entwicklungspsychologie, nur schon wegen diesem verdammten Chaos.
Nach dem Geruchsinn-Desaster Dienstag auf Mittwoch hab ich am nächsten Tag gleich bei meinem Hausarzt angerufen und mir einen Termin geben lassen. Der gute Mann hat mir in den Mund geschaut, an sämtlichen Lymphknoten rumgedrückt und mir dann ein Arztzeugnis bis Ende Woche ausgestellt. Wie üblich ist nicht klar, was ich genau habe, also bekam ich noch eine Packung Mefenacin (ein Schmerzmittel, das auch Entzündungen hemmt) in die Hand gedrückt und den Rat, im Bett zu bleiben. Das tue ich seither, so ungefähr.
Fussel ist bereits richtig genervt!
Der arme Hamster hat sein Heim ja gleich neben meinem Sofa, und da verbringe ich die meiste Zeit des Tages und der Nacht. Kaum leg ich mich ins Bett und will schlafen (wäre ja gut fürs Immunsystem) geht gleich wieder die Husterei los. Also guck ich mir den lieben langen Tag Serien und Filme an, schlurfe ab und zu in die Küche um mir Tee, was zu Essen oder Medikamente zu holen und wenn der Schweissgeruch unter meinen Achselhöhlen zu penetrant wird, stell ich mich auch mal unter die Dusche.
Mittlerweilen hab ich wohl schon die sprichwörtlichen viereckigen Augen. Um dem totalen geistigen Zerfall entgegen zu wirken, lese ich ab und zu in meinem Testtheoriebuch und jede Menge Doctor Who-Fanfictions.
Doctor Who ist eine witzige Serie aus England. Ich kam drauf, weil Torchwood ein Spin-off der Serie ist (Torchwood ist ein Anagramm von Doctor Who). Es geht um einen mysteriösen Zeitreisenden, der sich nur “The Doctor” nennt. Er reist in einer blauen Polizeizelle (sieht so ähnlich aus wie die eine englische Telefonzelle, einfach blau. Damit konnte man als es noch keine Handys gab Hilfe rufen, die Zellen wurden auch zum Einsperren von Flüchtigen benutzt), und gabelt immer wieder verschiedene Begleiter auf, mit denen er Abenteuer erlebt. In jeder Staffel ändert er sein Aussehen, weil er sich regeneriert und dann komplett neu ist, also neues Aussehen und auch neue Eigenheiten. Alleine dadurch wirds nie langweilig.
In England war und ist die Serie sehr beliebt (ähnlich wie Star Trek), ist bei uns aber soweit ich weiss kaum bekannt. Schade eigentlich, hat sie doch einen ganz eigenen Charme, zumindest die neuen Folgen ab 2005, die ich mir im Moment ansehe. Wer die Serie gesehen hat, versteht auch gewisse Torchwood-Details besser, ausserdem trifft man die meisten der Darsteller in einer Folge von Doctor Who.
Wikipedia weiss wie immer mehr zum Thema: Wikipeda – Doctor Who
Und die Deutsche Fansite ebenfalls: http://www.drwho.de
Und natürlich hab ich auch für diese Serie ein Fanfiction-Archiv, wenn auch eines, dass ich schon länger entdeckt habe, nur bisher nicht voll nutzen mochte/konnte:
A Teaspoon And An Open Mind – Doctor Who (& Co.) Fanfiction-Archiv (englisch)
Kürzlich bin ich irgendwo über einen Blogeintrag gestolpert (leider vergessen, wo), gerade kam das Thema mit G. wieder auf und Spiegel online hat mehr Infos dazu:
Jack Wolfskin mahnt Bastler wegen Tatzen-Mustern ab (www.spiegel.de)
Wolfskin Stellungnahme zu den Abmahnungen macht sie auch nicht gerade sympathischer.
Zitat:
Die typische Jack Wolfskin Tatze ist als Marke geschützt. Daher dürfen Dritte keine ähnlichen oder identischen Zeichen für ähnliche und identische Waren, wie sie Jack Wolfskin anbietet, im geschäftlichen Verkehr benutzen. Jack Wolfskin als Markeninhaberin hat daher das Bestreben und die Pflicht, die Marke gegen ähnliche Drittzeichen zu verteidigen, da die Marke sonst geschwächt wird.
Aehm, ja, ich verwechsle auch ständig Kissen und Hundeaccessoires mit Sportbekleidung.
Ich finde das echt eine Frechheit! Kann mir eh keine Wolfskin-Sachen leisten, aber das ist ein Grund, mir nie was von denen zu kaufen. Die sind ja nicht ganz dicht! Und wer auch immer die Registrierung der Tatze zugelassen hat, dem sollte man einige kräftige Schläge auf den Hinterkopf verpassen. Da reichen leichte Schläge nicht mehr, um das Denkvermögen zu erhöhen.
Nachtrag: Wer noch etwas lesen möchte, mit vielen Links:
Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst! (www.werbeblogger.de)
Und saschalobo.com bringts übrigens mit seinem Standardabmahnartikel auf den Punkt. *kicher*
Sowas liebe ich: Erklärungen, die bereits in den ersten zwei Sätzen drei Wörter enthalten, die ich erst mal nachlesen muss, um die erste Erklärung überhaupt zu verstehen!
Mal sehen, ob ich den BOLD-Effekt trotzdem noch begreife.
[Nachtrag:] Da haben wir mal eine hilfreiche Quelle ausserhalb von Wikipedia:
“Bei der funktionellen Bildgebung geht es um etwas anderes. Hier wird ein Effekt gemessen, der schon seit den 50er-Jahren bekannt ist: die Veränderung der Magnetfeldhomogenität durch den Sauerstoffgehalt im Blut. Linus Pauling hatte damals beschrieben, dass oxygeniertes Hämoglobin eine andere magnetische Eigenschaft hat als desoxygeniertes Hämoglobin. Desoxygeniertes macht das Magnetfeld inhomogener und damit das Signal schlechter, während oxygeniertes Hämoglobin die Homogenität des Magnetfelds nicht stört. Der gemessene Effekt wird auch als BOLD-Effekt oder -Kontrast (Blood oxygen level dependent) bezeichnet.
Die funktionelle Bildgebung nutzt die Tatsache, dass es, kurz nachdem Neuronen aktiv waren bzw. Energie verbraucht haben, zu einem Konzentrationsanstieg von desoxygeniertem Hämoglobin in diesem Bereich kommt, wodurch das Magnetfeld inhomogener wird. Aus der Physiologie ist aber bekannt, dass bei erhöhtem lokalen Sauerstoffverbrauch der Blutfluss an dieser Stelle innerhalb von wenigen Sekunden zunimmt und oxygeniertes Hämoglobin in dieses Kapillarbett im Überschuss gelangt. Somit wird das Magnetfeld an dieser Stelle nach 2- 3 Sekunden homogener. Das Signal lässt sich nun im Prozentbereich verstärkt messen. Rosen et al. wiesen 1991 nach, dass die invasive Registrierung dieser Veränderung des arteriellen Blutflusses und das nicht invasiv messbare fMRI-Signal weitgehend parallel verlaufen. Die mit dem fMRI-Signal korrelierende Verfügbarkeit von oxygeniertem Hämoglobin an einer bestimmten Stelle ist jedoch kein quantitatives Maß für den dortigen Sauerstoffverbrauch.
Mit fMRI wird also die Homogenisierung des Magnetfeldes an der Stelle gemessen, an der verstärkt oxygeniertes Hämoglobin zur Verfügung gestellt wird, also dort, wo das Gehirn aufgrund neuronaler Aktivität Energie verbraucht. Aus Tierexperimenten ist bekannt, dass diese Homogenisierung im Umkreis von 2- 3 mm³ um die neuronale Aktivität geschieht. Damit ist die fMRI ein indirektes Verfahren, um die lokale Verfügbarkeit von oxygeniertem Hämoglobin zu messen, die selbst wiederum mit einer kurz zurückliegenden neuronalen Aktivität zusammenhängt. Mittels komplexer Auswertealgorithmen und statistischer Verfahren werden die dabei gemessenen MR-Signalveränderungen als statistische parametrische Landkarten (maps) farblich kodiert dargestellt.” (S. 55-57)
http://www.agsp.de/html/r108.html
Na geht doch.
Mein Gehirn fühlt sich wie Matsch, an und ich bin zwar seit 15 Min. auf den Beinen, aber im Automaten-Modus. Dass ich geträumt habe, auf einen in der Vorlesung störenden und telefonierenden Kommilitionen losgegangen zu sein, macht die Sache auch nicht besser. (Ist nichts derartiges vorgefallen!)
Mein Plan war, jeden Tag 15 Min. früher aufzustehen, bis ich 6.30 Uhr erreicht hatte. Vielleicht werde ich stattdessen dem Universum danken, dass ich einen Job und ein Studium habe, für die ich nicht vor 7 Uhr aufstehen muss. Das war es, was ich mir 2001 wünschte und das ist es, was ich bis heute sehr schätze. Dann arbeite ich halt Abends länger. Und höre mir die blöden Sprüche zum “späten” Aufstehen an. Uah.
Die zusätzliche Stunde wird jetzt aber trotzdem genützt. Mal sehen, ob jetzt der Kurs endlich online ist.