F. der Arbeitkollege testet gerade sein Skype und ruft dazu das Echo aka Frau Skype an.
Plötzlich: “Die Dame hat eine angenehme Stimme.”
Stimmt.
F. der Arbeitkollege testet gerade sein Skype und ruft dazu das Echo aka Frau Skype an.
Plötzlich: “Die Dame hat eine angenehme Stimme.”
Stimmt.
Der knapp achtminütige, animierte Kurzfilm “The Lady and the Reaper – La dama y la muerte” von Javier Recio Gracia ist dieses Jahr für den Oscar in der Kategorie “Best Short Film (Animated)” nominiert. Er wird wohl gegen Wallace und Gromit verlieren, aber man sollte sich trotzdem die paar Minuten Zeit nehmen und sich den Film nicht entgehen lassen. Der rabenschwarze Humor ist einfach wunderbar.
Wirklich sehenswert sind allerdings erst die Szenen nach dem eigentlichen Film: Der Tod paddelt mit seinem Boot über einen See zu seinem Haus, “schliesst” sein Gefährt mit der Fernbedienung ab (Piepsen eines Autoschlüssels) und wird von seinem Hund Kerberos begrüsst… einem dreiköpfigen Pudel! *muhahaha* Erinnert mich doch sehr an den “Pudel des Todes” von Nichtlustig.de.
Gerade darüber gestolpert:
The Top 10 Scariest Comic Book Movie Characters
Was mich daran erinnert, dass ich Rorschach auch als ziemlich beängstigend empfunden habe. Im Verlauf von “Watchmen” wird ihm seine Maske vom Kopf gerissen, und er ruft entsetzt: “Gebt mir mein Gesicht wieder!”
An dieser Stelle rechnete ich damit, dass er einknicken und nur noch apathisch in der Ecke rumsitzen würde. Die gefährlich aussehenden Verbrecher im Gefängnis liessen nichts gutes ahnen.
Stattdessen sagt Rorschach gleich an, was Sache ist: “Ihr habt es wohl immer noch nicht kapiert: Nicht ich bin mit euch in diesem Gefängnis eingesperrt, sondern ihr mit mir!” Anschliessend hauchen ein paar der anderen ihr Leben aus. Oder vielleicht sollte ich das eher als “überrascht ausstossen” bezeichnen. *hihihi*
Muss den Film mal wieder gucken.

Bildquelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Rorschach_blot_01.jpg
Uebrigens, für alle die keine Ahnung haben, was der Clou an Rorschach ist: Der Schweizer Hermann Rorschach hat ein Formdeuteverfahren – den Rorschachtest – entwickelt, das mit einer Art Tintenklecks-Tafeln (schwarz-weiss, aber auch farbig) arbeitet. Auf diese Tintenkleckse nimmt Rorschachs Maske Bezug. Zu meiner grossen Verblüffung gibt es tatsächlich Leute, die diese Kleckse nicht kennen. Ich dachte eigentlich, das sei Allgemeinwissen…
Zum Leidwesen meiner Arbeitskollegen kann ich mich besser konzentrieren, wenn ich ab und zu Zeug vor mit hinmurmle und meine Arbeit kommetiere. Heute sind ausnahmsweise auch H. und N. fleissig am babbeln.
H. irgendwann: “Zum Glück ist F. so still. Wenn er auch noch anfängt, wirds hier wirklich laut.”
F. hört wegen seiner bewundernswerten Konzentrationsfähigkeit meist gar nicht zu, wenn man ihn nicht direkt mit seinem Namen anspricht. Doch kaum hat H. das gesagt, kommt von F.: “Bundesland.”
Für einen Moment war es dann wirklich sehr still im Büro, bevor wir zu lachen anfingen.
*hahahahaha*

(via Rückspiegel)
Ein Symptom des Tourette-Syndrom kann ein unkontrollierbarer Zwang zu fluchen sein. Mehr auf Wikipedia: Tourette-Syndrom.
Nein, ich bin nicht besessen von Zombies. Ich bin möglicherweise besessen von Vampieren und ein ganz kleines bisschen von Werwölfen. Zombies sind einfach nur unheimlich lustig.
Kürzlich bin ich beim schmökern in Amazon.de auf ein Buch gestossen, das mir doch etwas sonderbar erschien:
Pride and Prejudice and Zombies von Seth Grahame-Smith und Jane Austen
Pride and Prejudice bzw. Stolz und Vorurteil ist in der BBC Version mit Colin Firth eine meiner Lieblingsverfilmungen der Austen-Geschichte. Leider muss ich ja gestehen, dass ich es bisher nicht geschafft habe, ihr Werk auch zu lesen, dafür kenne ich diverse Filme.
Wer kommt nur auf die verrückte idee, die idyllische Welt der Jane Austen mit Zombies zu füllen?
Die Beschreibung des Buches klang auf jeden Fall schon mal vielversprechend:
” ‘It is a truth universally acknowledged that a zombie in possession of brains must be in want of more brains.’ So begins Pride and Prejudice and Zombies, an expanded edition of the beloved Jane Austen novel featuring all-new scenes of bone-crunching zombie mayhem. As our story opens, a mysterious plague has fallen upon the quiet English village of Meryton and the dead are returning to life! Feisty heroine Elizabeth Bennet is determined to wipe out the zombie menace, but she’s soon distracted by the arrival of the haughty and arrogant Mr. Darcy. What ensues is a delightful comedy of manners with plenty of civilized sparring between the two young lovers and even more violent sparring on the blood-soaked battlefield as Elizabeth wages war against hordes of flesh-eating undead. Can she vanquish the spawn of Satan? And overcome the social prejudices of the class-conscious landed gentry? Complete with romance, heartbreak, swordfights, cannibalism, and thousands of rotting corpses, Pride and Prejudice and Zombies transforms a masterpiece of world literature into something you’d actually want to read.”
Quelle: Amazon.de
Elizabeth Bennet als hartgesottene Zombie-Jägerin? Tönt nach Spass. Ich dachte mir aber, um den Lesespass zu erhöhen, sollte ich vorher das Original lesen. Nur: Dazu hatte ich keine Lust.
Offenber bleibt mir das Lesen nun erspart. Kürzlich stolpere ich irgendwo über die Info, dass das Austen meets Zombies-Buch verfilmt werden soll. Zombiefilm 2010 Ahoi!
Erinnert ihr euch an den Teil in Herr der Ringe, als Saruman eine Arme von speziellen Kampf-Orks züchten liess?
Daran musste ich unwillkürlich denken, als ich in unserem Firmen-Chat den Hinweis meines Chefs sah:
“Orkshop kommt näher…”
*lol* Die anderen waren natürlich an einem Workshop. Da ich krank im Bett lag, weiss ich allerdings nicht, ob der evtl. aus Kriegstraining bestand. *ggg*
H. der Arbeitskollege: “Du hattest Recht, Nicole.”
Ich: “Klar!…….. Womit?”
Nennt mich Nicoveratu.
Vor einiger Zeit las ich einen kurzen Artikel über ein Buch, dessen Autoren mittlerweilen sogar für den amerikanischen Präsidenten Obama arbeiten.
Das Buch heisst “Nudge: Improving Decisions About Health, Wealth and Happiness” von … Oh, gerade sehe ich, seit August ist es endlich in Deutsch erhältlich:
“Nudge: Wie man kluge Entscheidungen anstößt” von Richard H. Thaler und Cass R. Sunstein
Moneycap hat die wichtigsten Punkte zusammengefasst, ich zitiere hier mal:
“Nudge” – so heisst die Formel, mit der man andere dazu bewegt, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Denn Menschen verhalten sich von Natur aus nicht rational. Nur mit einer Portion List können sie dazu gebracht werden, vernünftig zu handeln. Aber wie schafft man das, ohne sie zu bevormunden?
(…)
Ausgehend von der These, dass der Mensch von Natur aus nicht rational handelt, entwickeln die Autoren das System des “libertären Paternalismus”: Menschen sollen durch einen bestimmten Reiz dazu bewegt werden, Entscheidungen zu treffen, die gut für sie sind – und zwar gut nach ihren eigenen Massstäben –, ohne sie zu bevormunden oder ihre Entscheidungsfreiheit einzuschränken.
In dem von mir gelesenen Artikel war das Beispiel eines Nudge, wo auf einem Vorsorge-Formular bisher angekreuzt werden musste, wenn ein zusätzlicher Betrag abgezogen werden soll (der ja später dem Betroffenen zu Gute kommt). Weil sich niemand freiwillig Geld abziehen lässt bzw. die wenigsten das Formular genau durchlesen, war der Vorschlag der Autoren, das Ganze umzudrehen. Neu wird automatisch ein Geldbetrag abgezogen, soll dies nicht geschehen, muss das extra angekreuzt werden. Dieses Beispiel hat mich sehr beeindruckt.
VW hat sich diese These offenbar zu Herzen genommen und zwei weitere tolle Umsetzungen gemacht:
Gesundheit
Wie man Leute dazu kriegt, statt der Roll- die normale Treppe zu benutzen:
Man verwandelt eine Treppe in ein Klavier.
Umweltschutz
Wie man Leute dazu bewegt, ihren Müll in den dafür vorgesehenen Mülleimer zu werfen:
Man baut einen Sensor und Lautsprecher ein, die einen Ton erzeugen, als würde der Müll sehr tief nach unten fallen. Der Müllschlucker wird dann mit “Tiefste Mülleimer der Welt” angeschrieben.
(die zwei YouTube-Clips via MC Winkel)
F. der Arbeitskollege: “Schlau muss man sein, dann gehts.”
Wo er recht hat, hat er recht.