Loslassen

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Loslassen scheint mein Thema für 2010 zu sein. Gerade lösche ich Mails.

09. März 2010 | Kategorie: me

CAE Teil 1

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Die Ausgangslage war nicht die beste: Vor zwei Tagen begann meine Nase unkontrolliert zu laufen, vorgestern Nacht wachte ich um 4 Uhr morgens mit starken Ohren- und Halsschmerzen auf. Ich hatte wohl ob dem warmen Wetter vergessen, dass mein Hals bis Ende April mit Schals verbunden bleiben muss und mir eine Erkältung eingefangen. Zum Glück konnte ich gestern gleich beim Hausarzt vorbei und eine Packung Ponstan abholen. Aufgeregt wegen der Prüfung und immer noch von Halsschmerzen geplagt, wachte ich allerdings alle zwei Stunden auf… schliesslich meldete der Wecker, es sei 6.30 Uhr und der Tag des CAE somit da.

Der schriftliche (und längere) Teil der Prüfung fand hier in Winterthur statt. An der Liebestrasse, wie süss ist das denn? *hihi* Reading lief einigermassen gut, nur bei einer Aufgabe war ich mir nicht so wirklich sicher mit den Antworten. Das Writing brachte ich auch mit Ach und Krach hinter mich. Als ich für die Mittagspause das Gebäude verliess, lag da plötzlich jede Menge Schnee auf der Strasse. Ich hatte ja gesagt, bis Ende April trau ich dem Wetter nicht! *hmpf*

Einen Moment überlegte ich mir noch, ob ich nach Hause fahren sollte, hatte aber nicht wirklich Lust. Also sprach ich zwei junge Frauen hinter mir an. Wie sich ergab, sind die beiden Schülerinnen an meiner alten Kanti. Und die eine kannte mich sogar, weil sie mal ein Portrait über mich geschrieben hatte! *lol* Von allen Menschen auf dieser Welt treffen wir uns ausgerechnet an der CAE-Prüfung. :-)

Der Nachmittag verlief mit Hochs und Tief. English in Use ging erstaunlich gut, wenn mir auch bei der einen Aufgabe für zwei Lücken einfach keine Wörter einfallen wollten. Aber ging auch anderen so. Das Listening war dann nochmal ein Dämpfer. Ich hatte den Eindruck (und der wurde mir bestätigt), dass die Sprecher im Gegensatz zu anderen Listenings sehr schnell sprachen. Bei einigen Antworten war ich sehr unsicher, dabei wollte ich genau mit dieser Aufgabe nochmal so richtig Punkte holen. Naja.

Um 15.05 Uhr war der Spuck Spuk vorbei. Ich fühle mich trotz rauem Hals und wenig Schlaf erstaunlich fit. Gut, denn für den Abend ist einiges geplant.

In zwei Wochen folgt dann noch das 15-minütige Mündlich Examen.

06. März 2010 | Kategorie: me

Es ist mal wieder März

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Dolo Spedifen, Erkältungstee und -bäder, hohe Dosen Vitamin C. Diesmal kriegst du mich nicht, verdammte März-Erkältung. *faust schüttel*

04. März 2010 | Kategorie: me

06:58

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Der Vorteil, wenn man rechtzeitig nach Hause kommt um den Lichtwecker auszuschalten: Man kann vorher die regulären Züge und Busse nach Hause nehmen und somit 20.- Fr. sparen. (5.- Fr. Nachtzuschlag, 15.- Fr. Taxi.)

Ich war in der Kanzlei und in der Zukunft.
Ehrlich. *hahaha*

Und das Beste: Ich wurde nach meiner Telefonnummer gefragt. *freu*

Jetzt erst mal ein spätes Frühstück, dann eine Dusche und ein paar Stunden Schlaf.

Oh, gerade ist meine Weihnachtsbeleuchtung angegangen. (Ja, die steht immer noch da. Macht gute Laune, wenn es Morgens in der Wohnung schon etwas hell ist. Aber ich kann sie glaub bald in den Keller bringen, draussen ist der Himmel schon deutlich hell.)

Gute Nacht. *lächel*

20. Februar 2010 | Kategorie: me

Kochwahnsinn

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Keine Ahnung was mich gebissen hat, aber diese Woche gab ich verhältnismässig viel Geld für Lebensmittel aus, stand lange in der Küche und habe gut und üppig gegessen.

Angefangen hats mit dem Schweinefleisch süss-sauer am Montag. Eigentlich hatte ich dazu Glasnudeln mit Crevetten und Gemüse geplant, plötzlich schien mir das aber ein wenig übertrieben. Also setzte ich stattdessen einfachen Parfümreis auf. Während der Reis quellte, wagte ich mich an ein Back-Rezept von Horst Lichter. Mein Dad guckt wahnsinnig gerne die lustige Kochshow Lafer!Lichter!Lecker!. Kürzlich war der deutsche Comedien Mirco Nontschew zu Gast, und wir haben uns fast kaputtgelacht. Er hatte so seine eigene Art, den Käsekuchen “Horst” zu mischen. Da ich gebackenen Quarkkuchen gerne mag, druckte ich mir vorsorglich das Rezept aus. (Und stelle fest, dass Ricotta reingehört. Naja, egal.)

Esskritik: Ich mag den Geschmack von Schweinfleisch nicht sonderlich. Süss-sauer ist allerdings schneller zubereitet, als man denken würde. Der Käsekuchen war zwar sehr lecker, ich würde ihm allerdings einen Mürbeteigboden spendieren. Nur die gebackene Ricotta-Masse war mir dann zu wenig.

Die üppige Portion reichte für einige Tage. Als nächstes kaufte ich kleine Aufback-Pariserbrötchen, schnitt die entzwei, bedeckte sie mit Tomate und Mozarella, dekorierte das ganze mit Kapern, Zwiebeln, etwas Olivenöl und Kräutern. Sehr lecker.

Schliesslich machte ich mich an die Glasnudeln mit Crevetten und Gemüse. Ich hatte zwar ein Rezept dafür, habs allerdings stark an meinen Geschmack angepasst.

Am Mittwochnachmittag stand ich in der Küche und bearbeitete das restliche Schweinefleisch. Mit der Idee im Hinterkopf, aus dem Rest einen Eintopf oder Gulasch zu kochen, hatte ich gleich ein halbes Kilo von Migros Budget gekauft. Das nächste Mal kaufe ich wieder TerraSuisse. Am Budgetfleisch hing noch jede Menge Fett und Sehnen, es war eine Heidenarbeit, es zu säubern.

Das Ganze dauerte so lange, dass plötzlich mein Handyalarm losging und mich daran erinnerte, dass ich um 17 Uhr im Cambridge-Center hier in Winterthur sein musste, für den TopTips CAE-Kurs. Der war übrigens ganz OK, wer allerdings den Teacher’s Guide durchgelesen hat – so wie ich – erfährt nicht wirklich viel Neues. Ein paar gute Tipps hab ich trotzdem mitgenommen. Wäre mir nämlich nicht aufgefallen, dass “can’t” als ein Wort zählt, weil man auch “cannot” schreiben kann. Details, Details…

Aber zurück zur Kochaktion. Nach dem Kurs rief ich justine zurück, die versucht hatte, mich zu erreichen. Wie immer war die Frage, was es an unserem Frauenabend zu essen geben soll. Ich erzählte ihr von meinem Plan, mit dem restlichen Schweinefleisch ein Szegediner Gulasch zu kochen. Weder konnte ich in dem Moment den Namen korrekt aussprechen, noch hatte ich das je gekocht. Das Rezept stammt allerdings aus dem TipTopf (hm, irgendwie passend, nach dem Top Tips-Kurs *hihihi*), und dieses Schulkochbuch ist “tubelisicher”, wie wir hier in der Schweiz sagen. Deppensicher also. justine war von der Idee begeistert, und so machte ich mich also gestern Abend ans Werk.

Im Gegensatz zum Käsechuchen, der jede Menge kleiner Zutaten hatte, war das Gulasch einfacher zu kochen: Fleisch andünsten, Zwiebeln und Knoblach dazu, Sauerkraut, Bouillon, Gewürze. 1 1/4 h zugedeckt köcheln lassen, mit etwas Rahm verfeinern, fertig. justine und ich waren begeistert, und Dank ihrem Vorschlag, Weissbrot dazu zu essen, hielt sich aus mein Sodbrennen in Grenzen. Durch das Sauerkraut ist das Gulasch nämlich sehr sauer.

Tja. Morgen bin ich zum Abendessen eingeladen, und für das Wochenende muss ich mir jetzt eindeutig noch etwas überlegen. Weil, in der Küche stehen ist eigentlich ganz entspannend. Allerdings werde ich die nächsten Tage kein Fleisch mehr kaufen, das war jetzt eindeutig genug für eine Woche.

Mal sehen, wie lange diese Kochmotivation noch anhält. :-)

[Nachtrag:] Soviel Bier wie bei mir von Halloween noch rumsteht, müsste ich eigentlich lauter Bierrezepte kochen. Zeug mit Bierteig und so. *g*

12. Februar 2010 | Kategorie: freude, me

Nicole@fez

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Als ich gestern Nachmittag ein SMS bekam, ob ich Lust habe am Abend ans fez zu kommen, hätte ich nie gedacht, heute erst um 6:30 Uhr ins Bett zu kriechen. Mit dem regulären ersten Zug und dem ersten Bus nach Hause, das ist mir glaub noch nie passiert.

Getreu meiner neuen Lebensregel: “Wenn du keine Lust hast, gehst du erst recht!” hatte ich zugesagt. (Hab das irgendwo gelesen, und bisher noch nie daneben gelegen damit. Hab die letzten Jahre damit verbracht, mich selbst zu bemitleiden, weil ich niemanden kenne, der gerne so in den Ausgang geht wie ich. Also Pubtour oder kleine Clubs. Jetzt wo das geändert hat, kann ich ja schlecht weiter zu Hause rumsitzen.) Ich war noch nie in der Kanzlei in Zürich, und mit den zwei Kolleginnen würde es eh eine tolle Nacht werden.

Als ich die Kanzlei betrat, war es Liebe auf den ersten Blick. Klein, kuschelig, hübsche Beleuchtung und gute Musik. Dass der Eintritt mit Legi statt 20.- nur 10.- Fr. kostet, war noch ein Zückerchen. Später stellte ich fest, dass fez auch Spass macht, ohne betrunken zu sein. Was sich einige Leute allerdings trotzdem nicht entgehen liessen. *ggg* Die Partyleute waren nicht so supergestylte Zürcher und die Anmachen zwar zum Teil ziemlich kindisch (haben die Kerle wirklich bei jemandem Erfolg damit: “Hei, ich kenn dich!”?), aber nicht weiter schlimm.

Das Universum hatte sogar eine Bestellung der letzten Wochen ausgeliefert und mir einen gut riechenden Max Martini-Look-alike geschickt:
Max Martini
Dieser leckere Kerl (Ich habe gerade meine “Dreitagebärte sind so sexy!”-Phase. Auf Rothaarige stand ich schon immer.) hat einen coolen Auftritt als Diebesbanden-Chef in Burn Notice und spielt als festes Cast-Mitglied in The Unit mit. Letzteres ist ganz unterhaltsam, konnte mich aber trotz ihm nicht länger als drei Folgen begeistern.

Mit etwas Hilfe meiner Kolleginnen tanzten wir den Rest des Abends zusammen. Leider hatte das Universum die Lieferung mal wieder verhunzt. Der Kerl gehörte zu einer Vierergruppe (unter anderem Zwillinge *g*), die fürs Wochenenende zum boarden in der Schweiz ist und aus Düsseldorf kommt! *hmpf*

Als die Jungs uns zum weiterfeiern mitnehmen wollten, winkten wir dann ab. Meine Kollegin ist in festen Händen und ich gehe sicher nicht mit Kerlen mit, deren Namen ich nicht mal kenne. *lach* N. und ich haben dann noch bis zur Sperrstunde um 4 Uhr weitergetanzt und sind schliesslich mit schmerzenden Füssen (wir waren von 23:00 bis 5 Uhr bis auf Toilettenpausen ständig auf den Füssen) zum Bahnhof gelaufen. Mit heissem Kaffee im Magen erwischten wir den ersten Zug und mussten sogar in die gleiche Richtung nach Hause.

Eine wirklich tolle Nacht. Einzige Verbesserungsmöglichkeit: Rumknutschen. Nächstes mal dann. :-)

06. Februar 2010 | Kategorie: me

Bündner Gerstensuppe

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justine hat im Moment starkes Zahnweh, weil ihr Weisheitszahn durchbricht. (Ist das eigentlich normal mit dreissig?) Darum wünschte sie sich für unseren wöchentlichen Frauenabend gestern eine Bündner Gerstensuppe, “die muss man nicht kauen”.

Ich hab sowas ja noch nie gekocht und druckte mir darum bei chefkoch.de ein entsprechendes Rezept aus. Allerdings haben justine und ich die “Bündner Gerstensuppe – Schweizer Armee Rezept Nr. 206” noch etwas optimiert:

Für 4 Portionen
etwas Öl
120 g Speck in Scheiben, klein geschnitten
100 g Rollgerste
80 g Zwiebel
eine Karotte
ein kleines Stück Sellerie (mögen wir beide nicht)
1/4 Wirsing (war im Suppengemüse-Set dabei, mögen wir beide)
80 g Lauch
1 l Wasser
16 g Brühe
1 kleine Dose Kidneybohnen
etwas Sahne
Salz und Pfeffer

Speck anbraten, Gerste dazu und etwas anrösten, Gemüse kurz mitdämpfen. Nach ca. 15 Minuten Wasser, die aufgelöste Brühe und die Bohnen hinzufügen, alles auf kleiner Flamme zugedeckt köcheln lassen. Nach weiteren 45 Minuten abschmecken, die Sahne hinzu, mit Brot servieren.

War sehr lecker und unglaublich mastig. Muss ich wieder mal kochen.

28. Januar 2010 | Kategorie: me

Schnäppchen-Glück

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Ich mag die Ausverkaufszeit nicht. Habe immer das Gefühl, die niedrigen Preise nutzen zu müssen, kaufe dann aber dann doch meist aus dem regulären Angebot.

In den letzten zwei Wochen war mir allerdings das Schnäppchen-Glück hold.

Gestern stürmte ich in eine Parfumerie, weil mein Lieblingsparfum ausgegangen war. Mission: Einen neuen Duft finden. Den ersten, den ich in die Hand nahm, gefiel mir auch sehr gut. Dann sprach mich die Lehrtochter an und fragte, ob sie mich beraten solle. Ich hatte eigentlich einen etwas blumigeren Duft im Sinn gehabt und liess mir von ihr einige rosenlastige Parfums vorschlagen. Die waren mir allerdings alle zu schwer. Will ja nicht wie eine Grossmutter riechen. Weil ich mich nach ihrer Beratung nicht mehr getraute, alleine weiter zu stöbern, verliess ich den Laden und roch mich in einem anderen durch das halbe Sortiment. Nichts gefiel mir, und irgendwann hatte ich die Nase voll und ging nach Hause.

Weil ich heute den Bus verpasste und 10 Minuten auf den nächsten warten musste, hetzte ich in die erste Parfumerie zurück und kaufte den Duft von gestern, den ich übrigens noch nicht mal ausprobiert hatte. (Hab ich inzwischen gemacht, riecht auch auf meiner Haut gut.) Eigentlich wollte ich das kleinere Fläschchen, weil günstiger ich kann mal wieder einen neuen Duft kaufen. Zu meiner Freude war das grössere Fläschchen allerdings im Moment Aktion und sogar 5.- Fr. günstiger als das kleine. Nahm ich natürlich mit.

Letzte Woche bin ich aus einem Impuls heraus in den hiesigen Triumph-Shop. Ich wollte mir schon länger hübsche Spitzenunterwäsche kaufen und hoffte auf ein Ausverkauf-Schnäppchen. Mir fiel auch sofort etwas schönes ins Auge, nur leider kostete der BH ohne Höschen 115.- Fr. Also wandte ich mich den heruntergesetzten Sachen zu.

Die schlechte Nachricht: Mit den abgenommenen Kilos hab ich leider auch eine Körbchengrösse verloren. Da die BHs im Moment alle gefüttert und Männer eh schlecht im Schätzen sind, hält sich meine Trauer darüber allerdings in Grenzen.

Die gute Nachricht: Ich kaufe normalerweise 85 B. B bezieht sich auf die Körbchengrösse, das 85 ist die Unterbrustweite. Die Fachverkäuferin, die immerhin ein Auge dafür hat, meinte, das sei zu gross und schleppte 80 A an… was prompt zu eng war. Ich sehe also nicht so breit aus, wie ich bin. *g*

Den Laden verliess ich schliesslich glücklich mit zwei BHs und vier passenden Slips. Preis: 120.- Fr. Wenn das kein Schnäppchen ist. *freu*

Die Spitzenunterwäsche gibts dann zum Geburtstag. :-)

22. Januar 2010 | Kategorie: me

Flirt-Coaches

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Hab ich sowas von dringend nötig, das glaubt man kaum.

08. Januar 2010 | Kategorie: frustration, me

Mit Speck fängt man Mäuse

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… mit Moussaka mich.

Ich hab justine gestern vorgeschlagen, heute bei mir Fernsehabend zu machen, da ich endlich mal meine Wohnung aufräumen sollte. Sie hat das gleiche Problem und das bessere Menüangebot.

Ja, ich bin einfach zu überzeugen. :-)

07. Januar 2010 | Kategorie: me
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