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Nicole in den Medien

Als Fachverein der grössten Schweizer Universität bekommen wir – selten aber immerhin – ab und zu Anfragen von den Medien. Irgendwas muss ja immer kommentiert werden. Zweimal habe ich das bisher gemacht. Einmal ging es um die Schwierigkeit, Studienteilnehmende zu finden.

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Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Studentin-verlost-Flug–fuer-Masterarbeit/story/31856130

Ein andermal kommentierte ich die Studienrealität und wieso ein Assessmentjahr sinnvoll ist.

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Quelle: http://www.sonntagonline.ch/ressort/aktuell/2890/

Beide Male war ich nicht sonderlich zufrieden mit dem Ergebnis. Da mir das Hin und Her auch auf die Nerven ging, werden in Zukunft andere Vorstandsmitglieder (Vizepräsidentin oder Institutsangelegenheiten) zum Zuge kommen. Zumindest, solange ich noch Präsi bin.

Auf ein anderes “Interview” bin ich jedoch sehr stolz und möchte es daher hier vorstellen. Für das Perspektivenheft Psychologie des SDBB Verlags (Schweizerisches Dienstleistungszentrum Berufsbildung | Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung) beschrieb ich einige meiner Erfahrungen mit dem Studium. Natürlich ging es in meinem Beitrag auch um den Fachverein :-). Im Heft sind noch noch weitere Porträts von Studierenden anderer Unis und aus dem Berufsleben zu finden.

Mein Interesse hat das Interview vor allem geweckt, weil dazu auch ein von einem professionellen Fotografen aufgenommenes Foto gehörte. Ich halte mich ja bekanntlich für komplett unfotogen, aber man hat halt so seine Eitelkeiten. Mit dem Ergebnis bin ich hochzufrieden. Der Verlag wohl auch, haben sie doch ein zweites Foto fürs Inhaltsverzeichnis ausgewählt.

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Bestellen kann man es hier: http://www.shop.sdbb.ch/index.cfm?cPath=0amp;ProductID=40067

Der Fotograf ist übrigens Dominique Meienberg (den ich peinlicherweise als Frau Meienberg anschrieb). Sein Portfolio lohnt einen Blick: http://www.dominiquemeienberg.ch

Zwei meiner Profs. sprechen zum Thema: “Was können wir tun, um glücklicher zu werden?”

Letztes Semester hatte ich ein interessantes Seminar zur Positiven Psychologie bei Prof. Ruch, wo ich mich mit dem spannenden Thema von Positiver Psychologie und engen Beziehungen auseinandersetzen konnte. Diese Aufzeichnung ist für mich darum umso spannender, weil die beiden Herren über viele Punkte aus dieser Arbeit und meiner Bachelorarbeit sprechen. Grosse Überraschung, wie toll Herr Ruch Gitarre spielen kann.

Talk im Turm mit Prof. Ruch und Prof. Bodenmann zum Thema “Was können wir tun, um glücklicher zu werden?”
Prof. Ruch ist im Gebiet Positive Psychologie sehr aktiv, die das gute Leben erforscht, Prof. Bodenmann erforscht, was Partnerschaftszufriedenheit ausmacht.

Die Aussagen der Profs. unterstreichen und erklären übrigens ausführlicher meine Fazit aus meinem letzten Beitrag, dass Gemeinsamkeiten eine wichtige Komponente von Attraktivität ist. ;-)

Ein alter Bekannter, der mich doppelt überraschte

Es gab mal eine Zeit in meiner dunklen Vergangenheit, als ich tatsächlich Beverly Hills 90210 geguckt habe. Das Original mit dem nervigen Softi Jason Priestley.

Dann taucht er in meinem Serien-Geheimtipp Haven wieder auf. Vom knallbunten Beverly Hills ins triste Haven.

Und ich mag ihn! Obwohl sein Charakter Chris Brody so richtig griesgrämig ist. Der lustigste Stinkstiefel seit langem. Schon blöd, wenn man auf alle Menschen die Wirkung hat, dass sie einen sofort lieben, sie aber nicht zurücklieben. *hahaha*

Sehempfehlung: Haven.
Für Mystery- und Stephen King-Fans. Man muss sich auf die Figuren einlassen, aber sie wachsen einem irgendwann unbemerkt ans Herz. :-)

Vorher und nachher

Seit Montag sind wieder Vorlesungen. Dieses Semester ist der Stundenplan eher suboptimal. Und die erste Woche ist wie erwartet sehr anstrengend.

Am Montag war ich nach meinem Seminar von 16-18 Uhr noch im FAPS-Büro. Eigentlich wollte ich nur kurz nach dem Rechten sehen, blieb dann aber beim Psychoparty-Meeting hängen… bis 22 Uhr.

Am Dienstag fand nach sechs Stunden Non-Stop Veranstaltungen und einer zweistündigen Pause eine Vorbesprechung für das Nebenfachmodul statt, dass an vier Samstagen als Blockveranstaltung stattfindet. Ich bekam den gewünschten Vortrag und ein schlechtes Gewissen, dass ich eine schwächere Person so manipuliert habe, dass sie mir das Thema “Lukasbilder” überliess. Ist also doch noch nicht Hopfen und Schmalz verloren, ich BIN ein guter Mensch. Und kam um 21 Uhr nach Hause.

Mittwoch bekam ich um 9.05 Uhr ein unangenehmes Telefonat, jemand war nicht zu seinem Job aufgetaucht. Statt einkaufen zu gehen musste ich erst mal rumtelefonieren und mich aufregen. Hatte dann eine ziemliche Hetzerei, von 14-16 Uhr Vorlesung, zwei Stunden Pause und endlich mal wieder Krav Maga-Training. Nach drei Wochen Pause war ich etwas besorgt, am Mittwoch macht unser Trainer normalerweise vor allem Kraft- und Ausdauertraining. Diesmal überraschte er mich mit über einer Stunde Techniktraining. Und ich beschloss, weiterzumachen. (Ich muss das Training selber bezahlen, und sagen wir so: Es ist nicht ganz billig.)

Heute etwas ruhiger, arbeiten. Die erste Nacht seit längerem, dass ich wirklich gut geschlafen habe. War trotzdem sehr müde und spät dran. Bin dafür früher gegangen. Eigentlich habe ich nicht vor, dieses Semester die Methodenvorlesung zu besuchen. Ich muss das Fach wiederholen und lerne Statistik meist besser für mich alleine. Die Einführungsvorlesung wollte ich dann doch nicht verpassen und die Dozentin ist meine Nachhilfelehrerin vom letzten Semester. Hab mich sehr nett mit ihr unterhalten, vielleicht geh ich nun am Donnerstag doch. Später Besuch von Justine. Wir hatten uns schon länger nicht mehr gesehen und viel zu erzählen.

Bemerkenswert: Während ich mich letzte Woche noch durch zwei Staffeln Warehouse 13 durchgeglotzt habe, beschränkt sich der Fernsehkonsum diese Woche auf wenige Minuten… für die bisherige Woche! Und ich weilte vor Mitternacht (sogar mal um 22 Uhr) im Land der Träume, die letzte Zeit konnte ich nie vor ein Uhr Nachts schlafen.

Soll mal einer sagen, studieren sei nicht gesund! (OK, der Stress müsste nicht sein, schlecht fürs Immunsystem, aber schlafen, das kann ich jetzt wieder. *ggg* Und das ist auch das Stichwort:) Gute Nacht

Serienempfehlung: Human Target

Christopher Chance, ein Mann mit vielen Talenten und mysteriöser Vergangenheit, hat sich mit dem Ex-Cop Winston zusammen getan. Mit Unterstützung des Profikillers Guerrero beschützen sie Menschen, die nicht zur Polizei können.

In der zweiten Staffel stossen zwei Frauen zu der Männertruppe. Die reiche Erbin Ilsa Pucci fundiert als Finanzgeberin und nicht immer ganz so stille Teilhaberin, die Diebin Ames ergänzt das Team.

Human Target

Die ersten Staffel war mit unterschiedlichen Fällen und dem langsamen Herantasten an Chances Vergangenheit unterhaltsam, haute mich jedoch nicht sonderlich aus den Socken. Störend war die überbordende Disneymusik. Eigentlich sah ich mir die Serie nur wegen dem gutaussehenden Chance-Darsteller Mark Valley und Jackie Earle Haley an. Letzterer sieht nicht ganz so gut aus, hat aber seit seiner Rolle als Rorschach im (langatmigen und wie ich fand langweiligen) Film “Watchmen” einen besonderen Platz in meinem Herzen. Auch in Human Target überzeugt er als knallharter Profi fürs Grobe.

Als ich las, dass in der zweiten Staffel Indira Varma mitspielen würde, war ich erst nicht sonderlich erfreut. Ich kenne sie aus “Torchwood” und zwei Folgen “Bones”, fand sie bisher aber eher nervig. Die “Human Target”-Macher haben sie jedoch goldrichtig besetzt. Ihr gestelztes Englisch und ihre etwas zickige Art passt wunderbar, jetzt mag ich sie!

Die Geschichten bleiben abwechslungsreich und unterhaltsam in der zweiten Staffel. Und entweder hab ich mich jetzt dran gewöhnt, oder die Disneymusik ist wirklich nicht mehr gar so schwulstig. Die ersten Folgen machen einen guten Eindruck, ich bin auf das Finale gespannt. Wer sich also mal etwas lockere Unterhaltung mit sympathischen Figuren reinziehen möchte, ist mit “Human Target” gut bedient.

Human Target auf www.tv.com (englisch)
Jede Menge Bilder zur Serie auf www.fanpop.com

Alice im Wunderland

Kürzlich habe ich ihn also auch gesehen, Tim Burton’s “Alice im Wunderland“. Bereits im März hatte ich ja auf einen Charakter-Designer hingewiesen, der einige seiner frühen Entwürfe für die Wunderlandfiguren veröffentlicht hatte. Die für diesen Regisseur typische opulente Ausstattung gefiel mir sehr gut. Besonders angetan hat es mir die düstere Stimmung des Films.

Die erinnerte mich an ein altes Computerspiel: American McGee’s Alice (ja, der Kerl heisst wirklich American. Seine Mutter muss einen ausgesprochen üblen Sinn für Humor gehabt haben.) Das Spiel ist wie Tim Burton’s Film eine Fortsetzung der Geschichte von Lewis Caroll. Alice’ Eltern sind bei einem Hausbrand umgekommen, sie gibt sich die Schuld an ihrem Tod und lebt nun in einer Irrenanstalt. Eines Nachts kommt ein Hilferuf aus dem Wunderland, das nun ein trister, bedrohlicher Ort ist. Es gilt, die böse Herzkönigin zu besiegen.

Ich besitze das Spiel schon länger, da es aber als Ego-Shooter aufgemacht ist, bin ich ohne God-Mode nicht weit gekommen. Oder sagen wir es so: Ich bin erstaunlich weit gekommen, habe aber irgendwo nach dem 100sten Mal probieren die Lust verloren.

Vom Film an das Spiel erinnert, recherchierte ich ein wenig dazu und stolperte über eine Cheat-Seite. Warum ich nicht früher darauf gekommen bin, ist mir echt schleierhaft. Immerhin hab ich es geschaft, auch im God-Mode ab und zu zu sterben, der wird nämlich bei jedem Szenenwechsel wieder ausser Kraft gesetzt, wie lästig. Jetzt werde ich das Spiel aber doch noch beenden können.

Vielleicht gerade rechtzeitig zur Veröffentlichung des zweiten Teils, Alice: Madness Returns?