The Lady and The Reaper

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Der knapp achtminütige, animierte Kurzfilm “The Lady and the Reaper – La dama y la muerte” von Javier Recio Gracia ist dieses Jahr für den Oscar in der Kategorie “Best Short Film (Animated)” nominiert. Er wird wohl gegen Wallace und Gromit verlieren, aber man sollte sich trotzdem die paar Minuten Zeit nehmen und sich den Film nicht entgehen lassen. Der rabenschwarze Humor ist einfach wunderbar.

Wirklich sehenswert sind allerdings erst die Szenen nach dem eigentlichen Film: Der Tod paddelt mit seinem Boot über einen See zu seinem Haus, “schliesst” sein Gefährt mit der Fernbedienung ab (Piepsen eines Autoschlüssels) und wird von seinem Hund Kerberos begrüsst… einem dreiköpfigen Pudel! *muhahaha* Erinnert mich doch sehr an den “Pudel des Todes” von Nichtlustig.de. :-)

http://www.theladyandthereaper.com
The Lady and The Reaper

17. Februar 2010 | Kategorie: amusement, sehen

In Treatment oder: Was geschieht eigentlich in einer Psychotherapie?

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Herr Kopp-Wichmann empfiehlt in seinem Blog unter dem Untertitel “Was geschieht eigentlich in einer Psychotherapie?” die Serie “In Treatment” und ich stelle gerade fest: Merlins Pants, ich hab gar nie richtig darüber geschrieben. Ich kann die Serie nämlich auch empfehlen. Es gibt einen wirklich guten Einblick, wie eine Therapie ablaufen kann.

Die Serie lief letzten Sommer im Schweizer Fernsehen. So wie es gedacht war, jeden Abend um 22 Uhr eine Folge. Die Serie verfolgt über ca. 8,5 Wochen sechs Klienten des Gesprächstherapeuten Paul Weston (sexy wie immer: Gabriel Byrne).

  • Montags kommt die Ärztin Laura (Melissa George, kennt man vielleicht aus Grey’s Anatomy). Sie ist ungefähr Mitte Dreissig, schon länger bei Paul in Behandlung und hat in dieser Zeit starke Gefühle für ihn entwickelt. In der ersten Folge platzt sie damit heraus, dass sie in ihn verliebt sei und mit ihm schlafen will.
  • Dienstag erscheint der Navy-Pilot Alex (Blair Underwood), der in Afganistan (oder so, ist schon einige Zeit her) ein Dorf bombadiert hat. Er gibt sich normal und dynamisch, doch im Verlauf der Serie wird klar, dass dieses Ereignis ihn tiefer beschäftigt als erwartet.
  • Mittwoch ist der Tag der jungen Turnerin Sophie (Mia Wasikowska). Sie ist noch ein Teenager und bereitet sich auf Olympia vor. Bei einem Fahrradunfall brach sie sich jedoch beide Hände. Weil Sophie freihändig und mit geschlossenen Augen gefahren war, steht der Verdacht im Raum, es handle sich bei dem Umfall um einen Selbstmordversuch.
  • Donnerstags kommen – oder auch nicht – Amy (Embeth Davidtz) und Jake (Josh Charles). Amy ist eine erfolgreiche Frau (Beruf vergessen), Jake ein erfolgloser Künstler. Die beiden haben bereits einen Sohn und die vergangenen fünf Jahre versucht, wieder schwanger zu werden. Nun hat es endlich eingeschlagen und Amy will das Kind abtreiben.
  • Am Freitag sucht Paul seine alte Kollegin und Mentorin Gina (überwältigend: Dianne Wiest) auf, denn er erwiedert die Gefühle seiner Montagspatientin Laura, was zu starken Spannungen in seiner Ehe führt.

Die Serie bietet also eine Vielfalt an Fällen. Die berühmte Übertragung, verdrängte aber stark nachwirkende Erlebnisse aus der Kindheit und Jugend, das schwierige Thema des Suizid, Paartherapie und Supervision.

Mich hat ein wenig gestört, dass Paul seine Therapiestunden in einem separaten Zimmer seines Hauses abhält. Es ist ziemlich vollgestopft und stark dekoriert. Ich schätze mal, die meisten Therapeuten in der Schweiz werden spärlicher eingerichtete Therapieräume haben. Gesprächstherapeuten wie Paul bevorzugen übrigens bequeme Sessel statt Sofas. Ich würde mich auf so einem grossen Möbelstück nicht wirklich wohl fühlen.

Die Therapiesituationen selbst sind sehr schön dargestellt. Das ständige Nachfragen kann einen verrückt machen, aber genau so läuft es ab. Der Therapeut kann keine Ratschläge oder Anweisungen geben, er leitet den Klienten lediglich an, die beste Entscheidung für sich selbst zu finden. Das ist oft nervtötend und unangenehm und mit vielen negativen Gefühlen gegen den Therapeuten verbunden.
Auch die Einhaltung der Stunde entspricht der Realität. Man nennt das “Setting”: Ein bestimmter, geschützter Rahmen. Ein Raum, klare Rollen (ich Patient/Klient, du Therapeut), eine begrenzte Zeit in regelmässigen Abständen. All diese “Regelungen” ermöglichen es dem Klienten, offen sprechen zu können, ohne Angst haben oder sich schämen zu müssen.
Das Psychoanalytische Setting mit Couch und dem Therapeuten am Kopfende sitzend ist sicher das bekannteste.

So spannend die Therapiestunden mit seinen Klienten waren, wirklich interessante Einblicke boten mir Pauls eigene Freitagssitzungen. Als ich die Serie entdeckte, war ich mir schon länger nicht mehr sicher, ob mein Ziel nach dem Studium wirklich eine Therapeutenausbildung sein würde. Doch als ich Paul über die Wochen so zusah, verstand ich, dass man kein perfekter Mensch sein muss, um ein guter Therapeut zu werden. Paul ist nämlich alles andere als perfekt. Vermutlich wegen den bereits bestehenden Spannungen in seiner Ehe ist er nicht fähig, Lauras Avancen zu widerstehen. In seinen eigenen Supervisionsstunden gerät er aus dem Häuschen und verliert die Fassung. Dort verheimlicht er Informationen oder reagiert irrational. Immer wieder verweist er auf Ginas Fehler der Vergangenheit (die erst in der letzten Episode offen gelegt werden), beschuldigt seine Mentorin und greift sie an.

Im Verlauf der Serie wird klar, dass Paul eine Pause bräuchte. Dass er seine Fälle zu persönlich nimmt und darum Fehler zu machen beginnt. Das ist schmerzhaft zu sehen, aber auch lehrreich. Ich fragte mich, wie es wohl wäre, die Serie den Wochentagen folgend an zu sehen. Also alle Montagfolgen, dann alle Dienstagfolgen etc. Die Klienten kriegen ja nichts von Pauls Privatleben mit, die sind nur plötzlich mit einem Therapeuten konfrontiert, der sein Temperament nicht mehr im Griff hat. Am Ende kämen dann die Freitagsfolgen mit der Auflösung, was eigentlich mit dem Kerl los ist.

Mir hat die Serie gut gefallen. Sie zeigt sehr realistisch, wie Therapiestunden ablaufen, was vielleicht dem einen oder der anderen die Angst nimmt und den Entschluss zu einer Therapie erleichtert. Sie zeigt, dass selbst der beste Therapeut keinen Selbstmord verhindern kann (nein, nicht Sophie) und Ehepaare leider oft erst so spät in Paartherapie gehen, dass sie nur noch zu einer friedlichen Scheidung begleitet werden können. Und sie zeigt auch, dass Menschen sich weiterentwickeln und Sachen aus der Kindheit überwinden können.
Bin gespannt, wie es in der zweiten Staffel weitergeht.

Herr Kopp-Wichmann hat in seinem Beitrag einen YouTube-Beitrag verlinkt, um einen Einblick in die erste Folge zu geben. Ich möchte vom gleichen Mitglied einen Beitrag verlinken, weil ControlMastery diverse “In Treatment”-Folgen aus professionell-therapeutischer Sicht kommentiert: Was Paul richtig/falsch gemacht hat, was die Patienten genau machen etc. Superspannend (und Englisch, sorry). Besser erst angucken, wenn man die Serie schon gesehen hat. ;-)

17. Februar 2010 | Kategorie: sehen

Horrorfilme: Der Spiegel

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Eine witzige Sammlung an “Spiegel-Momenten” aus Horrorfilmen. Die letzte Szene mit der wunderbaren Lena Headey hat mich tatsächlich erschreckt. *g*


(via I Watch Stuff)

12. Februar 2010 | Kategorie: sehen

Filme in 60 Sekunden

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Keine Zeit ins Kino zu gehen? Vielleicht findet sich in YouTube eine 60-Sekunden-Zusammenfassung:

28 Days Later, in One Minute, in One Take (inkl. wenig hilfreichem Kirchenturm)

Kill Bill Parts 1 & 2, in One Minute, in One Take (and titles)

Lord of the Rings in 60 seconds funny parody (inkl. sunglasses of evil und umbrella of doom)

Und weil wir gerade dabei sind:

How Lord of The Rings Should Have Ended

29. Dezember 2009 | Kategorie: blog- & webthings, sehen

Serientipp: Burn Notice

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Wer hätte gedacht, dass die Serie mit dem etwas komischen Hauptdarsteller (der hat eine Tonne Botox in seiner Stirn, richtig?) so viel Spass machen könnte? So viel sogar, dass ich nicht auf die deutsch-synchronisierte zweite Staffel (läuft seit letztem Montag auf VOX) warten konnte. Und, mal wieder, feststellte: Im englischen Originalton macht die Sache noch viel mehr Spass!

Michael Westen ist ein Spion. Ein Superspion. Nur leider bekommt er eine Burn Notice, wird also ohne Erklärung aus seinem Job gefeuert und in Miami abgesetzt. Ohne Geld und Jobvergangenheit erledigt er etwas härtere Privatdetektiv-Jobs mit seinem alten Navy Seal Kumpel Sam und seiner schiesswütigen Ex-Freundin, Ex-IRA-Terroristin Fiona. Ab und zu nervt noch seine Mutter Madeleine, die wieder eine bessere Beziehung mit Michael möchte, jetzt wo er zurück ist.

Viele Explosionen, tolle Abhörgeräte aus Handys, Wanzensuchgeräte aus alten Fernsehern, liebenswerte Figuren, lustige Streitereien und jede Menge Spass, so mag ich eine Serie.

Zwei treffende Reviews gibts bei dvdtalk.com:
Burn Notice – Season One bei dvdtalk.com (englisch)
Burn Notice – Season Two bei dvdtalk.com (englisch)

Ende Januar 2010 geht die dritte Staffel auch endlich weiter.

24. Dezember 2009 | Kategorie: sehen

Mysteriöses ZFT

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Ich mag die Serie “Fringe“. Nicht mehr lange vermutlich, weil die Geschichten immer absurder werden. Aber die Figuren gefallen mir.

Kürzlich sah ich die Folge, wo das “ZFT” entdeckt wird, ein Verschwörungsmanuskript mit dem Titel “Zerstörung durch Fortschritte der Technologie”. Das Ding heisst nicht nur in der deutschen Synchronisation so, sondern auch im englischen Original.

Während der ganzen Folge liest der verrückte Wissenschaftler Walter Bishop immer mal wieder aus dem Manuskript vor. Am Ende stellt er fest, dass er selbst es geschrieben hat (wieso hat er das eigentlich vergessen?), da bei seiner alten Schreibmaschine derselbe Druckfehler zu finden ist wie im Manuskript. Ab und zu sieht man auch die alten Seiten, und der Text ist natürlich auf Englisch.

Was ich mich seither Frage: Warum hat ein in Englisch geschriebenes Buch einen deutschen Titel?

28. Juli 2009 | Kategorie: sehen

Bitte nicht den Kopf verlieren

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Ich bin ein grosser Fan des Comic-Albanus, der in den letzten Jahren die Werbeplakate fürs Albani-Fest zierte. Das grösste Stadtfest Europas findet so zu sagen als Zückerchen meist am Wochenende nach der grossen Assessmentprüfung statt. So habe ich gar keine Zeit, in ein allfälliges Nach-Prüfungs-Loch zu fallen. (Das ist sonst ziemlich verbreitet.)

Dieses Jahr hat der Designer Heinz Stiefel echt den Vogel abgeschossen:

Plakat zum Albanifest 2009

*hahahahaha* Bitte nicht den Kopf verlieren, lieber Albanus.

http://www.albanifest.ch

16. Juni 2009 | Kategorie: sehen

Mighty B!

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Seit sich Viva den Sendeplatz mit Nick teilt, gucke ich wieder mehr Kindersendungen. SpongeBob hasse ich mittlerweilen, dafür hats mir Mighty B! angetan.

Mighty B! - Bessie und Happy
Bild von http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/MightyB

Bessie Higgenbottom (was für ein herrlicher Name!) ist die Protagonistin der Serie. Ungefähr 9 Jahre alt, hyperaktiv, eine Streberin und stolze Pfadfinderin bei den Honigbienen. Ihr Ziel ist es, alle Honigbienen-Abzeichen zu erarbeiten, um so zur Superheldin Mighty B! zu werden. Sie hat übrigens einen eigenen Therapeuten und Berater: Ihren linker Zeigefinger. Dem zeichnet sie Gesichter auf und bespricht Probleme mit ihm.

Ihr treuer Begleiter ist Happy Walter Higgenbottom, der Hund mit einem zerfledderten Ohr. Er hat eine wunderbare Mimik (jaja, ich weiss, es ist ein Comic).

Heute spielten die zwei etwas zu heftig und mussten dann zum Arzt. Happy war natürlich gar nicht begeistert, als Bessie ihn zum Tierarzt schleppte und er eine Halskrause verpasst bekam. Bessie erfuhr anschliessend bei ihrem Menschen-Arzt, dass es Zeit für eine Wiederholungsimpfung sei, was zu einer wilden Verfolgungsjagd und viel Schadenfreude bei Happy führte. Das beste an der Geschichte: Beide hatten den selben Arzt. *hahaha*

Wikipedia über Mighty B!
Mighty B! bei Nick mit ein paar Videos zum einschnuppern

09. Juni 2009 | Kategorie: sehen

Oh, oh…

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Star Trek. Kirk und Sulu gehen auf eine Mission mit einem dritten Mann. Der Kerl sagt was zu den anderen zwei. Ich denk nur: “Oh, oh, Sprechrolle… Goodbye Sternenflottenangehöriger!”

Der Film macht wirklich Spass.

15. Mai 2009 | Kategorie: sehen

TrueBlood ist richtig fies *grins*

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Schlagzeile auf einem Magazin, das in der Serie rumliegt:

“Angelina adoptiert ein Vampir-Baby” inkl. Foto *hahahah*

29. April 2009 | Kategorie: sehen
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