Kategorie-Archiv: studium & faps

45 Seiten

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Und mit unvergleichlich perfektem Timing (heute Abend – ja, es ist hier tatsächlich fast 4:00 morgens – sollte die Masterarbeit für meine Gegenleserinnen fertig sein, damit ich ohne schlechtes Gewissen in den Urlaub kann) kämpfe ich seit Montag mit heftigem Halsweh und nun auch noch mit einer Triefnase. Toll… not. :-(

ritterschlag

Ritterschlag

Wie ein Ritterschlag hat es sich heute angefühlt, als mich eine Oberassistentin des Psychologischen Instituts auf eine ausgeschriebene Doktorandenstelle aufmerksam machte. Ein paar meiner Studienkolleginnen und -kollegen waren auch schon angesprochen worden. Aber ich dachte immer, das passiert nur den superfleissigen und superschlauen Studierenden. Superfleissig bin ich, aber superschlau… Nee, als das würde ich mich sicher nicht bezeichnen.

In den nächsten Wochen ist also fleissiges Schreiben angesagt: Meine Masterarbeit und zwei Bewerbungen stehen an.

money

Die Forschung zeigt: Geld macht gemein

“Why do some folks who have a lot more money than others seem to be less nice and more evil to everyone around them?” fragte sich Brandon Weber immer. Und fand die Antwort in einem interessanten Youtube-Clip über die Forschung von Paul Piff, einem Sozialpsychologen und Post-Doc an der University of California, Berkeley. Der erforscht, wie soziale Hierarchien, Ungleichheiten und Emotionen die Beziehungen zwischen Individuen und Gruppen formen. Und konnte mit einem einfachen Experiment zeigen, dass Geld gemein macht: In einem Monopoly-Spiel hatte der Proband das Recht, immer zweimal zu würfen und zu ziehen. Klar, dass er so sehr viel mehr Strassen kaufen kann als sein Gegner, schneller reich wird und das Spiel somit gewinnt. Interessanterweise fanden die Probanden – die ja eigentlich auf unfaire Weise im Vorteil waren – dass sie ihren grösseren Reichtum verdient hatten. Stand eine Schüssel mit Snacks neben dem Spielbrett, griffen sie deutlich öfters zu als ihr unterlegener Mitspieler. Diese Beobachtungen werden auch als Erklärung genutzt, warum die “Fussgänger haben Vortritt”-Regel öfters von Autofahrern mit teuren, prestigeträchtigen Marken wie BMW oder Mercedes missachtet werden, als von Autofahrern mit günstigen Marken.

Take Two ‘Normal’ People, Add Money To Just One Of Them, And Watch What Happens Next
http://www.upworthy.com/take-two-normal-people-add-money-to-just-one-of-them-and-watch-what-happens-next

Website von Paul Piff
http://paulpiff.wix.com

Das ist Forschung, die Spass macht. :-)

Überraschung!

Wow, die Uni erstaunt mich immer wieder: Normalerweise ist es schwierig, etwas ausserhalb der bestehenden Strukturen zu organisieren, wie ich dieses Semester frustriert feststellen musste. Nun hab ich bei der Hochschuldidaktik nachgefragt wegen einem Evaluationsbogen für mein Tutorat. Die werden eigentlich nicht evaluiert, ich will aber für meine Lehrveranstaltungen im Doktorat (drückt mir die Daumen dass es klappt) schon mal Erfahrungen mit der Unterrichtsevaluation der UZH sammeln (und war auch etwas zu faul, eine eigene Evaluation zusammen zu stellen, ich gebs zu). Gross Hoffnungen hab ich mir nicht gemacht. Überraschung: Die Hochschuldidaktik schickt mir den Evaluationsbogen inkl. Dozierendeninformation zu und erklärt mir, dass ich anschliessend die Bögen per Hauspost zurückschicken kann, sie werten mir das Ganze sogar aus. Wie geil!