Erfolgreicher Abend

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Küche: Aufgeräumt, Geschirr in Maschine geräumt, Pfannen abgewaschen, etwas geputzt.
Schlafzimmer: Aufgeräumt, zusammengelegte Wäsche in den Schrank verräumt.
Badezimmer: Aufgeräumt.
Wohnzimmer: Sofadecke gefaltet.
Balkon: Verdorrte Teile von Pflanzen entfernt, Wasser gegeben.
Kopf: Werde wohl später noch eine Migränetablette nehmen, auch wenn das Kopfweh etwas besser geworden ist.
Telefon: justine wegen den Schuhen zum Brautjungfernkleid und wegen morgen angerufen, B. Absage für Selbsthilfe diesen Freitag geschickt.
[Nachtrag:] Ganz vergessen: Mal wieder was Leckeres selbst gekocht.

Uff. Endlich konnte ich diese vielen Pendenzen abarbeiten. Steht ja alles schon länger an und schon gefühlt viel länger rum… Jetzt fehlt noch:

Blog: Kommentare beantworten und endlich den Eintrag zum CityStroll fertigschreiben und freischalten.

Beim Aufräumen kam mir dann noch eine kleine Erkenntnis. Mein Therapeut stellte mal fest, dass wir in meiner Familie sehr einsam sind. Ich weiss nicht, wie die anderen diese Aussage bewerten würden, für mich stimmt sie. Ich meine, hei, ich hab meine Jugend vor dem Fernseher verbracht!

Mit dieser Aussage hatte ich also keine Mühe. Unangenehmer war mir die erwähnte Erkenntnis, dass ich bisher nur Beziehungen geführt hatte, in denen “wir” aus einsam waren. Mein erster richtiger Freund hatte mich in den zwei Jahren Beziehung nur zwei seiner Freunde und nie seinen Eltern vorgestellt. Einige Zeit hatte ich sogar bei ihm gewohnt… OK, der zweite hat mich mit seinem Freundeskreis und seinen Eltern bekannt gemacht, allerdings war ich damals bereits in der Anfangphase meiner Depression und konnte diese Kontakte nicht weiter ausbauen. Ex-BFK war Austauschstudent… Ach menno. Ich habe wirklich die Nase voll, mich alleine zu fühlen, alleine zu sein. Und finde es gleichzeitig sehr schwierig, das zu ändern.

Ein weiterer Schritt neben “Operation: Freundeskreis pflegen” ist, dass ich mich bei unserer Fachschaft gemeldet habe und dort im nächsten Jahr mitmachen werde. Weiss noch nichts wie-was-wo, aber so hab ich was sinnvolles zu tun und lerne ein paar neue Leute kennen.

Ich komme mir so klinisch/wissenschaftlich in meiner Planerei vor. Es ist furchtbar anstrengend, gleichzeitig habe ich das Gefühl, das sollte es nicht sein. Aber der Weg stimmt. Und Herr K. hat sicher ein paar gute Anregungen, wie ich weitermachen kann. Oder bringt mich auf neue Ideen. Ich hab 20 kg abgenommen, da krieg ich es ja wohl hin, ein paar neue Freunde zu gewinnen!

26. August 2009 | Kategorie: dark me, me

Meine Bildung ist billig und schmutzig

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Nicht sehr empfehlenswert, Schokoladenkekse (nippon) in der Schultasche auszuleeren. Darin befindet sich im Moment unter anderem meine neueste Errungenschaft: “Introduction to Brain and Behavior” von Bryan Kolb und Ian Q. Whishaw. Gebraucht für nur 50.- Fr. statt normalerweise das doppelte. Einfach aus Spass an der Sache. Sonst sind in der Tasche erstaunlich viele Dinge drin, die noch viel beeindruckender aussehen, wenn sie auf dem Tisch liegen. Das passt da alles rein? Das schleppe ich alles mit mir rum?

02. Oktober 2008 | Kategorie: studium

Ratgeber, die was taugen

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Er steht einfach nicht auf dich!
von Greg Behrendt und Liz Tuccillo
Für die Kennenlernphase. Weil es so einfach ist, sich selbst vorzumachen, das schlechte Benehmen des Schwarms bedeute etwas anderes als “Er steht einfach nicht auf dich”.

Warum die nettesten Männer die schrecklichsten Frauen haben…. … und die netten Frauen leer ausgehen
von Sherry Argov
Für die Beziehungsphase. Ein Plädoyer für mehr Selbstsicherheit.

Sorge dich nicht, lebe!
von Dale Carnegie
Für ein sorgloses Leben und guten Schlaf. Das Buch ist schon ziemlich alt, aber noch immer aktuell. Statt sich endlos darüber zu sorgen, was morgen, in einer Woche oder in einigen Jahren sein wird, einfach mal nur den aktuellen Tag angehen. Kann das Leben verlängern.

Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags
von Karen Kingston
Fürs erfolgreiche Ausmisten. Weil man doch oft an viel zu vielen Dingen hängt oder sich nicht getraut, sie einfach weg zu werfen. Dabei fühlt man sich nach einer zünftigen Aufräumaktion doch so richtig befreit.

Und noch ein Online-Tipp:
Der Persönlichkeits-Blog
http://www.persoenlichkeits-blog.de
Der Psychologe und Coach Roland Kopp-Wichmann verrät praktische Tipps und Informationen fürs Privat- und Berufsleben.

30. September 2008 | Kategorie: lernen, lesen, links, me

Ordnung in der Wohnung und Ordnung im Kopf

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Das Aufräumblog mit vielen Tipps, wie man Ordnung im Leben halten kann. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

http://www.aufraeumblog.de

Alle sprechen immer wieder davon, man müsse das Leben entschleunigen. Zen Habits bietet diverse Vorschläge. “Auch Michelangelo hatte nur 24 Stunden am Tag Zeit, dennoch hat er unter anderem die Sixtinische Kapelle bemalt.” So oder ähnlich lautet ein Spruch darin. (Sicher hatte Michelangelo Personal und vermutlich gab es irgendwo eine Frau, die ihm den Rücken freigehalten hat, ausserdem wurden die Leute damals noch nicht von der Globalisierung, dem Internet und dem TV abgelenkt, aber grundsätzlich ist schon was Wahres dran.)

http://zenhabits.net
(via Melody)

10. September 2008 | Kategorie: links

Kellerräumaktion – Geschafft

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Buh, gerade komme ich aus dem Keller von einer einstündigen (Auf-)Räumaktion. Tatsächlich sieht man keinen grossen Unterschied zu vorher. Allerdings ist ein Teil zur Entsorgung vorbereitet und von anderen Dingen habe ich Fotos gemacht, um sie später bei Ricardo zu verscherbeln.

Falls jemand günstige Katzentransportkisten (2x Plastik, aus dem Migros, damals ca. 25.- Fr./Stück; 1x Weidenkorb), eine Filterkaffeemaschine von Phillips, eine Füttermaschine für Katzen, einen billigen Stoff-Kleiderschrank für den Estrich, ein rollendes Kleidergestell, ein Gestell für den Balkon um ein Katzennetz aufzuhängen, ein altes aber immer noch robustes Katzennetz oder ein altes 52x CD-Brennerlaufwerk braucht, soll er/sie sich melden. Bis auf die Kaffee- und Füttermaschine und das Katzennetzzubehör stell ich alles für 1.- Fr. ein. Bedingung ist nur abholen bzw. ich müsste die Lieferkosten noch nachsehen.

Jetzt bin ich am verhungern.

05. September 2008 | Kategorie: me

Talent

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Es ist mir ein Rätsel, wie ich das hinkriege: Ich verursache in meiner Wohnung schneller eine Unordnung, als ich aufgeräumt habe. Und es fühlt sich an, als wäre ich die ganze Zeit am aufräumen!

06. Juni 2008 | Kategorie: me

Trotz widriger Umstände

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Da lag diese kopfwehgeschwängerte Woche hinter mir und eigentlich hätte ich mich in den Hintern beissen können, meine Austauschstudentin und ihre Freundin spontan heute zu einem “How too cook with Swiss-Food”-Abend eingeladen zu haben. Noch mehr, als statt wie üblich 1/3 der geladenen Gäste absagten, 50% mehr Gäste kamen. Noch viel mehr, als ich für das die ganze Woche aufgeschobene Aufräumen und staubsaugen meiner Wohnung nur knapp eine Stunde Zeit hatte. Erst recht, als ich total verschwitzt an der Bushaltestelle stand und ein SMS bekam, die vier hätten gerade den Bus verpasst.

Was so furchtbar angefangen hat, wurde ein wundervoller Abend mit zwei Japanerinnen, einem Spanier und einer Italienerin, die aber in Frankreich studiert. Wir haben eine sensationelle Menge an Essen gekocht (von dem ich mich wohl die ganze Woche ernähren kann), wir haben lange geredet und es war mir keine Minute zuviel. Ich bin sehr dankbar, nicht dem Gedanken nachgegeben zu haben, noch einen meiner Freunde einzulade, weil ich mich so ganz auf diese vier konzentrieren konnte. Es war spannend, über die Ausländerproblematik zu diskutieren, die in Spanien und Frankreich ebenso ein Problem ist wie in der Schweiz. Es war interessant, verschiedene Ansichten zu hören und Informationen zur Kultur der anderne zu erhalten.

Schlicht: Ein perfekter Abend.

16. Februar 2008 | Kategorie: me

Blog, blog, muuuuuuh…

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Mich selber überlisten mit der Ankündigung, mal eine Pause einzulegen, ist mir im Moment zu doof, und die sinkenden Statistikzahlen können mich auch nicht motivieren. Vielleicht ist das RL im Moment einfach zu viel. Zu viel lernen, zu viel arbeiten, zu viel in einen PHP-Einführungskurs, an den Trialog und ins Zürcher Stärkentraining gehen. Zu viel die Wochenenden nicht ruhig bei meinen Eltern verbringen können. Zu viel mich nerven und mir dann vorstellen, eine rote Nase zu tragen. Zuviel endlich mal ein Loch in meine Decke bohren, um den Vorhang über dem Bett aufzuhängen. Zu viel endlich mal die Katzenkratzbäume, die ich nicht mehr benötige, bei ricardo.ch einstellen. Zu viel Lerngruppe am Freitagnachmittag und zu viel Weihnachtsessen heute Abend. Zu viele Filme, die ich noch gucken möchte. Zu viel endlich ein altes Blog schliessend und hierfür den Abschiedstext schreiben. Zu viel meiner neuen Incoming (eine Japanerin, juhu!) schreiben. Zu viel verzückt meinen Hamster beobachten. Zu viel meine Wohnung aufräumen. Zu viel an Geburtstage denken. Zu viel der Vergangenheit begegnen, in kurzer Zeit, der kompletten. Zu viel traurig sein und zu viel das einfach nicht verstehen. Zu viel einsam fühlen. Zu viel über Rechtschreibung nachdenken (hoffentlich heisst es nicht: zuviel) und zu viel lesen. Zu viel Leben einfach. Nur nie zu viel Freunde. Nur manchmal zu viel im Kopf, um zu tippen.

25. Januar 2008 | Kategorie: blog- & webthings, dark me

Das Telefon, mein Freund und… ähm, das ging anders…

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Weil ich nun kein Risiko mehr eingehen möchte, bin ich im Moment natürlich viel zu Hause (bei dem Wetter wohl auch das Beste). Um nicht sozial total zu vereinsamen, rufe ich jeden Tag jemanden aus meinem Freundes- oder Familienkreis an. Das ist ganz lustig, weil ich normalerweise nicht sehr gerne telefoniere. Der praktische Nebeneffekt: Ich kann mich mit jemandem unterhalten und gleichzeitig Wäsche zusammenlegen, etwas aufräumen oder was mir sonst noch einfällt. Nur aufs Klo zu gehen ist keine so gute Idee. Durch die Plättli hört man den Hall meiner Stimme, womit ich mich verraten würde *lach*

26. Juni 2007 | Kategorie: me

Horrorwoche

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Es ist ja nicht so, dass es nicht zu schreiben gäbe. Ganz im Gegenteil. Ich rief gestern meine Schwester an und während ich ihr von meiner Horrorwoche erzählte, wurde mir bewusst, dass es sogar ziemlich viel gäbe. Nur hab ich leider keine Zeit dazu. Diese Woche gehe ich nämlich Morgens arbeiten und habe von 15 – 17 Uhr Statistik. Montag war anschliessend Weightwatcherstreffen, Dienstag dank outnow.ch Vorpremiere von Smokin’ Aces mit justine und ihrem Freund (der Film ist echt cool) und gestern legte ich mich um 19 Uhr ins Bett. Heute wöchentliches Treffen mit justine und Morgen werde ich um 17 Uhr drei Kreuze machen und wieder um 19 Uhr schlafen gehen. Samstag muss ich dann meine total unordentliche Wohnung aufräumen, weil immer wenn ich Stress habe sich die mühsam im Zaun gehaltene Unordnung explosionsartig ausweitet. Und am Wochenende möchte ich gerne mal wieder ein paar Shortstories schreiben, schliesslich hab ich mir vor Kurzem mal jede Menge guter Ideen aufgeschrieben.

Buh. Manchmal fühle ich mich echt ein bisschen k.o.

22. Februar 2007 | Kategorie: me
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