Ich bin vielleicht nicht der “Ich kenne jeden Trick”-CSS-Guru, aber meiner Hartnäckigkeit konnte bisher kein CSS-Problem widerstehen.
Heute Abend werfe ich dann noch den Hasen in das Loch.
Ich bin vielleicht nicht der “Ich kenne jeden Trick”-CSS-Guru, aber meiner Hartnäckigkeit konnte bisher kein CSS-Problem widerstehen.
Heute Abend werfe ich dann noch den Hasen in das Loch.
Eigentlich war mir ja mehr nach etwas in Rosa. Dann bin ich über dieses tolle Template gestolpert, und nun ist hier also mal wieder frisch gestrichen.
Manchmal lese ich andere Blogs und denke mir: “Verdammt, ich will auch so wundervoll schreiben können/über so spannende Erlebnisse oder Gedanken berichten/so viele Kommentare bekommen.”
Dann lese ich vielleicht ein bisschen in meinem Blog und stelle fest: Nee, schon OK. Ist genau so und das, was mir gefällt.
Beim bloggen reichts zum Glück, wenn man selbst sein treuster Leser ist.
Seit einiger Zeit guck ich ab und zu bei “A Blog about Life in Switzerland” rein, wo Menschen aus den englischsprachigen Teilen unserer Welt (z.B. USA, England und Australien) uns an ihren Erlebnissen in der Schweiz teilnehmen lassen.
Den Vogel schiesst Chantal ab, die auf einen 1. April Scherz des Tagesanzeigers reingefallen ist: “Schweiz Tourismus will Alpen von Vogeldreck reinigen“. Ihr Kommentar: Wieso nicht? Die Schweizer reinigen ja auch ihre Mülleimer.
Wer sich für solche interkulturellen Differenzen bzw. die Eigenheiten der Schweizer interessiert, wird an diesem Blog (das natürlich in Englisch geschrieben ist) auf jeden Fall seine Freude haben. Ich mag uns auf jeden Fall nun noch lieber. *g*
Das Einrichten der schattenzeit-Archive von 03-06 stand noch aus. Damals lief das Blog auf der Software sunlog, und eigentlich hatte ich vor, mir eine alte Version zu ziehen und brav nochmal alles zu installieren.
Dummerweise wurde sunlog mittlerweilen eingestellt. Was tun? Ich überlegte mir also, was macht die Installations-Routine eigentlich, wie ist ein Blog aufgebaut? Es besteht aus den Files auf dem Server und den Daten in der Datenbank. Während die Installation durchläuft, werden eigentlich nur die benötigten Tabellen in der Datenbank angelegt.
Von der DB habe ich MySQL-Dumb (sprich eine Kopie), die Files vom Server sind ebenfalls gesichert. Hm. OK. Also hab ich die neue DB angelegt, die Files auf den Server kopiert, das Config-File angepasst und ta-da: Das Archiv funzt wieder. Scheint alles wie gewünscht zu laufen.
Hm. Das war zu einfach. Irgendwo gibts sicher ein Haar in der Suppe.
[Nachtrag:] Ein Haar ist es nicht direkt, aber ich hab natürlich keine Ahnung mehr, wie das Passwort lautet. Notiz an mich: Dringend Arbeitskollege fragen, wie man in einer DB korrekt ein Passwort ändert.
Möchte nicht jemand für mich das Zeug erledigen? Ich bin nämlich ziemlich erleidigt davon. (Letzteres ist kein Schreibfehler sondern ein Tribut an meine Abneigung.)
Grammatikanalysen sind… schwierig, und ich muss es heute noch schreiben, damit der Tutor mir vor dem Abgabetermin noch ein Feedback gibt. Will ja nicht total daneben liegen und/oder gar die mindestens benötigten 60% nicht erreichen.
Von Wissenschaftsdisziplinen hab ich in nächster Zeit auch genug. Kenne gefühlt alle Fakultäten, Institute, Seminare und Departemente der Unis von Zürich, Bern und Basel. Zumindest online. Muss mir als nächstes etwas leichtere Kost suchen. Fussball ist leider besetzt *gg*.
Mal sehen, ob ich noch ein wenig was rausfinde über den Gebrauch von past simple/past continuous und past perfect simple/past perfect continuous im allgemeinen englischen Sprachgebrauch und im psychologischen englischen Sprachgebrauch. Buh.
Und wieso geht die Tag-Funktion meines Blogs eigentlich nicht mehr?
Keine Ahnung, wie ich darauf kam, hab mir aber gerade die “arbeit”-Kategorie in meinem Blog durchgelesen. Kommt selten genug vor. Stelle aber jedesmal wieder fest, dass ich
Es ist mitten in der Nacht, ich schreib neuerdings Gee Roman-E-Mails statt hier Einträge.
Es geht mir gut. Mehrheitlich. Nächte sind etwas schwierig, wenn ich alleine bin, aber das ist ja nichts neues. Neu ist dafür, dass mir dann trotz allem Schmerz einfällt: “Eigentlich bin ich ja glücklich.” Und dann bin ich immer einen Moment sprachlos und geschockt, weil “Glücklich” garantiert nicht in mein Leben reinpasst. Dazu bin ich einfach nicht gemacht.
BFK ist wieder da.
Die Zukunft ist leider eine unsichere Sache. Und ich fühl mich vom Universum beschissen, mir so einen tollen Kerl zu schicken und vielleicht ist es in ein paar Wochen vorbei. (Dabei haben wir gerade die 100 Tage erreicht, was in Süd-Korea eine wichtige Zahl ist.)
Die Vergangenheit drängt sich auch wieder unangenehm auf, und ich bin leider wenig erfolgreich mit meinen Versuchen, nicht weiter daran zu denken. Aber es tut nicht weh, sondern ist eher ein komischer Druck im Sternum-Bereich, da wo ich auch Prüfungsangste hab.
Aber nach heute ist das letztere auch wieder besser. BFK hat diese Woche Prüfungen, und weil ich ihn vermisste, kam er gestern Abend zu mir. Heute schmiss ich ihn um 8.15 Uhr aus dem Bett und wir lernten gemeinsam bis 15 Uhr (natürlich mit meinen üblichen 15 Min. Pause nach 45 Min. lernen und Mittagessenspause von 11.45 bis 13 Uhr). Ich hab heute also 6 Stunden gelernt.
Gestern hatten wir auch noch schnell eine Lernsession von 22 Uhr bis Mitternach hingelegt, was mein schlechtes Gewissen enorm entlastete, verbrachte ich doch den Morgen damit, zwei Folgen der Serie “Dexter” zu gucken, die mir meine Schwester empfohlen hatte. Wie sie mir in einem Antwortmail mitteilte, hatte sie den schwulen Bruder aus “Six Feet Under” gar nicht mehr erkannt.
Mittags traf ich dann N. die Freundin aus Kantizeiten, und nach einem Mittagessen im Wagamama liefen wir zwei Stunden shoppend durch die Stadt. Ich war tot, als ich heimkam, aber es hat unheimlich Spass gemacht. Und es ist toll, wenn man so spontan sein kann.
Heute dann überraschend ein Paket von Amazon, mit einem ketzerischen Kinderbuch und einem wundervollen Kurzgeschichtenbuch. Lesestoff, nach 6 Stunden musste ich dringend das Niveau wieder senken *g*.
Letzten Samstag hab ich “geweeded”. “to weed” bedeutet “jäten” in englisch, was mich total von den Socken gehauen hat. “Weed” ist nämlich das Wort, das ich am liebsten für Gras/Mari*huana verwende.
Sonntag dann um 6 Uhr früh aufstehen und zum EuroAirport nach Basel Mulhouse fahren. Lief alles wunderbar, auch noch keine besoffenen EM-Fans im Zug, das war toll. BFK ist schön braun geworden in Skandinavien und K. der Amerikaner kämpfte mit den Folgen von exzessivem Alkoholkonsum (sprich, er war wirklich kran die letzten zwei Tage. Sowas kann passieren, kenne ich. Der Alkohol scheint das Immunsystem nachhaltig zu schwächen.) Die Heimfahrt verlief ruhig (keine nervigen EM-Fans), der Sonntag auch.
Seither am mehr oder weniger seriösen lernen. Mein Schlaf-Wach-Rhythmus ist schon länger total aus dem Gleichgewicht, aber solange ich mich nicht schlecht dabei fühle, ist das nicht schlimm.
Letzten Donnerstag justine überzeugt, die Diplomausstellung von L. dem Freund aus 10. Schuljahrzeiten zu besuchen. Es war der letzte Tag, also höchste Eisenbahn. Wie sich herausstellte, haben wir auch den Tag der Diplomverleihung erwischt. Was bedeutete:
Darüber war ich sehr entzückt, Zürich ist ja doch ein teures Pflaster und ich war am verhungern. Für die Diplomoarbeit von L., ein Gesellschaftsspiel, erhalten wir noch eine Privateinführung. Ist auch nötig, die Spielanleitung haben wir nämlich nicht verstanden *lach*.
Was noch? Zwei Wochen noch bis zur grossen Prüfung. Ich versuche, so seriös wie möglich zu leben. Bis dahin kein Alkohol (hab zum Glück auch keine Lust drauf), keine Parties (*schnüff*), viel Obst und Gemüse, regelmässige Mahlzeiten, einmal pro Tag mindestens 30 Min. spazieren gehen (falls das Wetter stimmt).
Und nun sollte ich wirklich langsam ins Bett, muss um 7.30 Uhr wieder aufstehen. Vielleicht gönne ich mir noch 15 Minuten mehr. *ggg*
Was ich wirklich nett finde an Facebook, ist dieses kleine Feld, wo man einen Text eintragen kann:
Nicole… is heaving headache. Oder so ähnlich. Sowas möchte ich auch für dieses Blog, nur leider hab ich keine Ahnung, unter welche Suchbegriff ich nach einem Plugin suchen soll. Jemand eine Idee?
Obwohl, wenn ich das hätte, würden meine Einträge sicher noch kürzer werden. Sie würden sich um genau zu sein wohl beschränken auf:
Nicole hat Kopfweh.
Nicole will nach Hause.
Nicole hat jede Menge Stress.
Nichts Neues also, nur etwas weniger ausführlich.
Wie auch immer, ich bin gerade ziemlich stinkig und tot. Musste zwei Reviews schreiben, für das eine hatte ich den Film noch nicht gesehen. Eigentlich wollte ich heute so gegen zehn ins Break Even, aber weils so lange dauerte mit dem Review, wurde daraus nix. (Bild ich mir das ein, oder brauch ich wirklich so viele Kommas?) Ausserdem habe ich gerade schreckliches Kopfweh. An dem ich selbst schuld bin, vielleicht sollte ich nicht unbedingt einen halben Liter Weisswein gemischt mit einem halben Liter Sprite zum Abendessen trinken. Aber lecker wars.
Ansonsten bin ich total genervt. Morgen gehts los zu einem Benelux-Trip mit BFK. Plan wie folgt:
Deutsche und französische Austauschstudenten neigen übrigens dazu, Gruppen zu bilden und sich wenig mit den anderen Austauschstudenten abzugeben. Ich bin bisher noch nicht schlau geworden, ob das einfach an der Anzahl Studenten liegt (automatische Gruppenbildung), oder an was anderem. Wenn ich schon ein Auslandsemester auf mich nehmen würde (ich bin ein Schweizer Stubenhocker, von Auslandsemstern kann ich aufgrund akutem, unheilbarem und ausgeprägtem Heimweh nur träumen), würde ich versuchen, so viele verschiedene Leute wie möglich kennen zu lernen. Immerhin kann man dann vielleicht mal bei denen übernachten, wenn man rumreist. Und damit das nicht so egoistisch-berechnend klingt, es ist auch sehr interessant, Menschen aus anderen Kulturkreisen kennen zu lernen. Menschen haben die Angewohnheit, nicht mehr in ihre Stereotypen zu passen, wenn man sich mit ihnen beschäftigt. Und einheimische Führer sind Gold wert!
Ich wollte mich eigentlich auf die Reise gut vorbereiten, Sehenswürdigkeiten für die Städte nachlesen und eine zeitsparende Route planen. Keine Zeit. Keine Lust. Und dann keine Zeit. Immerhin konnte ich meinen Chef überreden, dass ich heute Morgen statt morgen Nachmittag arbeite, so können wir früher los. Drückt uns die Daumen, dass wir in keinen Stau geraten. Und dass das Wetter einigermassen gut ist, ich erwarte blühende Tulpenfelder in den Niederlanden (Gehört, Petrus?)
Reisebericht ist nicht geplant, aber den Akku für meine Digicam sollte ich noch aufladen. Ohne Digicam geht ja gar nicht. Obwohl ich nicht gerne fotografiere. Geniesse lieber den Trip. Den Rest erledige ich morgen. Müde. Tschüss. Bis bald.
“Jeder kriegt, was er verdient.”
Daran muss ich in letzter Zeit öfters denken, wenn ich mich morgens im Bett umdrehe und den schlafenden BFK betrachte.
Keine Ahnung, womit ich ihn mir verdient habe. Aber Danke.
Ich versuche übrigens ganz fest, dieses Blog nicht zu einem “Ich bin so verliebt und happy”-Blog verkommen zu lassen. Versprochen. Aber ich bin tatsächlich sehr verliebt und happy. Und nach all den Jahren komme ich jetzt aus dem Staunen einfach nicht heraus.
Melody fühlt sich nach ihrem letzten Friseurbesuch und einer Haarekürzung von 13 cm (!) nackt. Ich kanns ihr nachfühlen.
Gestern konnte ich endlich mal etwas Zeit erübrigen, um bei Cut + Color vorbei zu schauen. Nötig war es schon länger. Nun ist das Haareschneiden da immer ein wenig ein Russisches Roulette. Grundsätzlich könnte man sich seine Coiffeuse aussuchen, mit meinem Glück wäre aber meine eh nie da, wenn ich endlich Haare schneiden will. Also lass ich mich einfach bei der Person eintragen, die gerade Zeit hat. Nur nicht bei Männern. Mit denen ist es nicht so lustig, sich zu unterhalten. Allgemein scheinen mir die Damen und Herren Friseure etwas überlastet zu sein, seit einiger Zeit herrscht oft eisiges Schweigen. Aber der Preis ist OK, und man kann sich die Haare selbst föhnen = man verlässt den Laden nicht mit einer Tonne Schaum und Festiger auf dem Kopf.
Gestern wäre ich nun beinahe vor Lachen vom Stuhl gefallen. Merke: Heute werden die Haare nicht einfach nur gewaschen, nein, man bekommt eine “Shampoo-Massage”! Süss.
Später dann blickte ich sehr schockiert in den Spiegel. Ja, ich hatte die Anweisung gegeben, die Haare auf die Hälfte zu kürzen… ABER DAS WAR VIEL ZU KURZ. Simultan gingen mir ungefähr folgende Gedanken durch den Kopf:
- “Oh mein Gott!”
- “BFK wird mich nicht mehr erkennen!”
- “Oh mein Gott!”
Nach dem Fönen war aber klar: Die Dame versteht ihr Handwerk. Die neue Frisur ist pfiffig und steht mir sehr gut. Beweisfoto bei Gelegenheit.