Blended Grammar, Sprachwissenschaften und andere Pendenzen

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Möchte nicht jemand für mich das Zeug erledigen? Ich bin nämlich ziemlich erleidigt davon. (Letzteres ist kein Schreibfehler sondern ein Tribut an meine Abneigung.)

Grammatikanalysen sind… schwierig, und ich muss es heute noch schreiben, damit der Tutor mir vor dem Abgabetermin noch ein Feedback gibt. Will ja nicht total daneben liegen und/oder gar die mindestens benötigten 60% nicht erreichen.

Von Wissenschaftsdisziplinen hab ich in nächster Zeit auch genug. Kenne gefühlt alle Fakultäten, Institute, Seminare und Departemente der Unis von Zürich, Bern und Basel. Zumindest online. Muss mir als nächstes etwas leichtere Kost suchen. Fussball ist leider besetzt *gg*.

Mal sehen, ob ich noch ein wenig was rausfinde über den Gebrauch von past simple/past continuous und past perfect simple/past perfect continuous im allgemeinen englischen Sprachgebrauch und im psychologischen englischen Sprachgebrauch. Buh.

Und wieso geht die Tag-Funktion meines Blogs eigentlich nicht mehr?

17. Oktober 2008 | Kategorie: arbeit, frustration, studium

Vorteil und Nachteil

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Meine Schwester, von Beruf Polygrafin, hat mal erwähnt, dass sie die Texte ihrer Kunden immer durchliesst. Zum einen prüft sie sie auf Rechtschreibefehler, zum anderen interessiert sie der Inhalt. (Sie hat so zum Beispiel gelernt, wie man Oldtimer im Winter richtig lagert.)

Ich war damals sehr erstaunt, weil ich das selten mache. Ich korrigiere höchstens, wenn mal wieder ein Leerzeichen zuviel vor oder nach einem Komma, / oder was auch immer ist.

Bei meinen Studienkolleginnen bin ich dafür bekannt, in einem Buch oder Skript sehr schnell die gewünschte Information zu finden. Das hängt damit zusammen, dass ich Texte oft querlese. Ich suche mir die mich interessierenden Sichtwörter raus und beginne erst dann den entsprechenden Abschnitt zu lesen. Das hat zur Folge, dass ich in der Regel die wichtigen Punkte von etwas weiss, aber nicht sonderlich viel über das “Beigemüse” erzählen kann. Beispiel Wikipedia.

Das fehlende Wissen über die Details hat mich bisher immer gestört. Gerade bin ich dabei, die Vorlesungsnotizen von A. der Mitstudentin in meine Folienausdrucke zu übertragen. Dabei scanne ich die Seite, ob sie Notizen gemacht hat, und übertrage sie dann in meine Folien. Ich lese dabei nur die Notizen, ignoriere den restlichen Inhalt komplett. Was eigentlich doof ist, weil ich so eine weitere Möglichkeit verpasse, mich mit dem Stoff auseinander zu setzen. Andererseits ist es sehr zeitraubend, die Seiten nochmal durchzulesen, und ich möchte im Moment einfach den Ordner vervollständigen, um nächste Woche mit dem Lernen beginnen zu können.

Bisher empfand ich mich immer als… oberflächlich und schluderig wegen dieses Stils. Bis ich in der Gerontopsychologie-Pflichtlektüre etwas interessantes las. Das alte Leute aufgrund des körperlichen Verfalls immer eingeschränkter werden, muss ich glaub nicht gross erklären. Dieser Abbau findet im ganzen Körper statt, das Gehirn wird also – vereinfacht gesagt – ebenfalls langsamer. Nun hat man ein Experiment gemacht, in dem junge und alte Leute einen Tagesablauf planen mussten. Sie mussten verschiedene Aufgaben erfüllen (Freund im Krankenhaus besuchen, ins Kino, Geld fürs Kino abheben, Buch kaufen für kranken Freund, Essen einkaufen…). Zusätzlich bekamen sie eine Stadtkarte, wo alle notwendigen Gebäude, die Distanzen dazwischen etc. eingezeichnet waren. Schliesslich gabs noch ein Blatt mit diversen relevanten und irrelevanten Informationen.

Bei dem Experiment kam heraus, dass alte Menschen und junge Menschen gleich gut bei der Bewältigung abschnitten. Wieso das? Die alten Menschen waren zwar nicht mehr so schnell mit denken, hatten aber Strategien, um dies auszugleichen: Sie konnten sich einfach viel besser auf die relevanten Informationen konzentrieren und blendeten die irrelevanten aus.

Das ist übrigens etwas, was schon bei der Entwicklung im Kindesalter eine wichtige Rolle spielt. Wir müssen lernen, uns auf das Wichtige zu konzentrieren, während wir innere und äussere Ablenkungen unterdrücken (Gedanken, Lärm von draussen etc.).

Fazit: Meine Konzentration auf das Wesentliche mag zwar einen Verlust von vielen Nebeninformationen zur Folge haben, ist aber auch eine Qualität, die mir in vielen Situationen Zeit erspart. Und hoffentlich im hohen Alter noch nützt :-)

28. Mai 2008 | Kategorie: me, studium

Killerargument, warum Microsoft doch OK ist

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“Man kann über Microsoft schimpfen wie man will, zumindest in punkto Stabilität kann man ihnen nichts vorwerfen. Und das sage ich mit völliger Überzeugung: Ich zolle Respekt dafür, ein Betriebssystem zu schreiben, dass auf so dermaßen vielen unterschiedlichen, von anderen Anbietern entwickelten Plattformen mit noch viel mehr unterschiedlichen Komponenten dennoch (nahezu) stabil läuft. Umgekehrt müsste Apple sich jeden einzelnen Fehler in OS X, das auf nicht einmal 10 verschiedenen, von Apple selbst entwickelten Plattformen laufen muss, ankreiden lassen.”
http://www.i-jeriko.de/2008/01/15/hut-ab/#more-964

Danke Jeriko. Endlich mal ein Argument, dass ich all diesen “Warum arbeitest du nicht mit Apple? Apple ist viiiiiiel besser!”-Nervensägen da draussen an den Kopf werfen kann.

30. Januar 2008 | Kategorie: chaos

Schreibfehler

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Mordernes Leben.

09. Januar 2008 | Kategorie: dark me

Und ich dachte, ich sei die einzige, der es so geht!

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In den letzten Wochen wurde mir klar, dass auch grosse, bekannte Suchmaschinen (deren Name ich hier leider nicht nennen darf), nur mit Wasser kochen. Ich habe auch herausgefunden, dass mein Code valider ist als der ebendieser Suchmaschine, und ich habe weder eine genaue Abhandlung über Accessibility sprich Barrierenfreiheit noch die W3C Definitionen für korrektes xhtml gelesen. Es ist ja immer lustig, nicht-validen Code vorgeworfen zu bekommen, und bei den Kontrollen in diversen Validatoren festzustellen, dass die anderen die gröberen Fehler machen.

Aktuell nun dies:
Wenn Architekten wie WebDesigner arbeiten müssten…

“Bitte bauen Sie uns ein Haus. Wir wissen zwar noch nicht genau was wir wollen, aber das werden wir im Laufe der Errichtung schon herausfinden. Das Haus sollte zwischen 4 und 28 Zimmer haben – es sollte nur berücksichtigt werden, dass im Nachhinein noch leicht welche angebaut werden können. Wenn Sie die Pläne fertiggestellte haben, werden wir uns entscheiden was wir wollen und was nicht. Senden Sie auch bitte eine Kalkulation für alle möglichen Optionen damit wir uns entsprechend entscheiden können.

(…) Wir bitten Sie auch zu bedenken dass einer unserer Neffen Architektur studiert und dies ebenfalls übernehmen könnte falls es bei Ihnen zu teuer ist. (…)”

http://www.biz4you.at (via Runkenblog)

Wie beruhigend zu lesen, dass auch die Webdesignprofis die gleichen Probleme haben wie ich.

19. Dezember 2007 | Kategorie: arbeit, frustration, me

Falsche Bescheidenheit (?)

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Ich: “Also es ist soweit fertig. Falls du einen Fehler findest, sags mir einfach, bin ja nicht unfehlbar.”
H. der Arbeitskollege: “Ach, sei nicht so bescheiden.”

(Schön wärs ja. :-) )

30. Oktober 2007 | Kategorie: arbeit

Fehlerquelle

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Aus dem FAPS-Forum:

Frage: “warum ist es so schwierig kontakt zu frauen zu knüpfen?”
Antwort: “Hatten die Auserwählten denn einen Puls? Das könnte auch eine Fehlerquelle sein…”

(Uebrigens scheint im Forum eine akute Abneigung gegen Kommas zu herrschen. Ist mir nur so aufgefallen.)

11. September 2007 | Kategorie: amusement

Ich rede ja gern…

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Ich bin im Moment dabei, meine nicole-wellinger.ch-Website zu überarbeiten. Dort wird bald mein Profil und Portfolio auftauchen. Im Profil hab ich u.a. auch meine Stärken und Schwächen aufgezählt.

Schwächen: Uneffiziente Menschen und Schreibfehler sind mir ein Gräuel.

Letzteres lässt sich nicht immer vermeiden, ersteres ist mir heute wieder bewusst geworden. Ich rief heute Morgen bei einem grossen, deutschen Suchportal an. Mein Gesprächspartner schien wie ich auch nicht Techniker zu sein. Wir redeten kurz über eine geplante Einbindung, dann wollte ich ihn mit meinem Techniker weiterverbinden. (Eigentlich hätten die zwei auch gleich miteinander reden können. Keine Ahnung, warum immer ich erst mit den Leuten sprechen soll. Aber ich rede ja gern…) Der Deutsche meinte aber, er werde sich erst mit seinem Techniker absprechen und am Nachmittag bei meinem Techniker anrufen.

Bisher hat sich das Telefon noch nicht gerührt. *grrrr* Was bedeutet, dass wir nicht weitermachen können. *doppelgrrr*

Vielleicht hätte ich damit rechnen müssen, als mir unser Kunde erklärte, der andere Techniker sitze in einem Binnenstaat im Kaukasus.

11. September 2007 | Kategorie: arbeit

Regel Nr. 2

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Niemals die Fehler anderer ausbaden.
Niemals die Suppe anderer auslöffeln.
Niemals etwas retten, von dem ich prophezeit habe, dass es schief läuft, und das tatsächlich natürlich schief gelaufen ist.

Das gilt für verpatzte Arbeitsprojekte ebenso wie für Ungezieferplagen. Was mich aber echt mal interessieren würde: Wieso hört eigentlich keiner auf mich? Oder anders herum: Wieso sieht niemand, dass die Sache einfach schief laufen muss?

(Regel Nr. 1 von creezy)

27. August 2007 | Kategorie: arbeit, dark me, frustration

FRoSTA Blog

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Gerade ist bei der Arbeit Weihnachten, mein neuestes Buch ist nämlich angekommen:
Website Boosting von Mario Fischer

Darin gibt es auch ein Kapitel über Weblogs, das ich mir beim ersten Durchschmökern des 450 Seiten starken Buches über SEO, Usability und Webseiten-Marketing (und gleich im Untertitel einen Schreibfehler, das heisst Website!!! Internetauftritt = Website, einzelne Seite = Webseite) natürlich gleich ansehen musste.

In dem Kapitel über Weblogs als Marketinginstrument wird das FRoSTA Blog erwähnt. Mitarbeiter aus etlichen Bereichen dürfen dort unzensiert über die Marke schreiben. Frank E. vom Controlling hat mein Herz mit folgendem Kommentar erobert:

“… Allerdings würde ich mich wohl nicht so mit meinen eigenen Namen in der Öffentlichkeit des Internets engagieren, wenn ich nicht von unseren Produkten überzeugt wäre.

Ob Sie mir DAS jetzt abkaufen, ist mir letztendlich aber lange nicht so wichtig wie dass Sie uns unsere Produkte abkaufen.”

25. Juli 2007 | Kategorie: amusement, arbeit, blog- & webthings
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