5 most fuc*kable VIPs

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Aus der Kategorie: “Einträge, die die Welt nicht braucht”, noch ein uraltes Exemplar. Im Oktober 2008 inspiriert von Frau Jones, die ihr Blog leider mittlerweilen geschlossen hat.

The 5 most fuc*kable VIPs (Men and Women)

Männer:

Karl Urban
Aufgefallen ist mir der gute Karl bereits in Herr der Ringe und Riddick, aber umgehauen hat er mich klar in Doom. Es gibt Männer, denen sollte von Gesetz her verboten werden, etwas anderes als sexy Kampfanzüge zu tragen. Sein stets besorgter Blick ist nur noch das Tüpfelchen auf dem i.

John Light
Sollte ich jemals dem Teufel begegnen, hat er gefälligst wie John Light auszusehen! Der einzige Grund, weshalb ich The Prophecy: The Uprising mag und den letzten Teil der Serie überhaupt besitze (angucken kann man den Film nicht wirklich). Hoffe schwer, dass der Mann nach Dresden weitere Filmangebote bekommt, damit ich noch ein wenig vor dem Fernseher sabbern kann.

Marton Csokas
Der Neuseeländer mit dem ungarischen Namen ist mir zum ersten Mal in Aeon Flux aufgefallen und hat auch in Triple-X mitgespielt. Ach ja, in Herr der Ringe war er auch dabei. (Ist da evtl. ein Muster bei mir feststellbar? *g*) Markenzeichen: Ebenfalls sorgenvoller/ernster Blick. (Muster?) Unrühmliche Xena-Vergangenheit *iks*. Sollte grundsätzlich nur in futuristischer Version von Anzügen rumlaufen dürfen. Sexy Bösewicht vom Dienst.

Clive Owen
Was soll ich sagen? Der Mann ist einfach zu schön für diese Welt. Hat “den Blick” schlechthin (Muster!). Absolut fotogen, der geborene knallharte und doch mitfühlende Held. Das hat auch BMW erkannt, und Mr. Owen für ihre Werbefilme unter dem Titel The Hire engagiert. Dort spielt er den schon erwähnten knallharten und doch mitfühlende Held. Seine Rolle erinnert ein wenig an Jason Statham in The Transporter (auch ein Sahnestück, bei der Konkurrenz hat er es leider nicht in meine Top 5 geschafft). Wer die Möglichkeit hat, sollte sich die Kurzfilme ansehen, sie sind wirklich gut gemacht und erzählen in jeweils 10 Minuten einen komplette Geschichte. Ausserdem spielen viele bekannte SchauspielerInnen mit, so zum Beispiel Gary Oldman als Teufel, Danny Trejo, Ray Liotta und sogar Marilyn Manson hat einen kurzen Auftritt.

Jet Li
Mr. Martial Art. Keiner haut die bösen Jungs so schön um und bring die Herzen der Ladies mit seinem Lächeln so zum Schmelzen wie er. Sollte ich jemals von bösen Jungs bedroht werden, soll er mich retten. Oder einer der anderen vier. :-)

Und weil ich mich grundsätzlich nie an die vorgegebene Anzahl halte:

Timothy Olyphant
Bekannt aus Die Hard 4.0 und Hitman. Ich will jetzt hier niemanden langweilen, das Uebliche halt: geheimnisvollen Blick, sieht umwerfend gut aus, Sabber-Alarm.

Zu meinem Leidwesen bin ich ja ziemlich langweilig und total heterosexuell. Das hält mich aber nicht davon ab, diverse Schauspielerinnen anzusabbern. In meinem nächsten Leben möchte ich also bitte bisexuell sein und würde dann ins Auge fassen, folgende Schauspielerinnen zu vernaschen:

Cate Blanchett
Liv Tyler
Selma Blair
Sandra Oh
Kate Walsh

(Weil mir hier die Schreibpuste ausging, keine genaueren Erklärungen und keine Links. Sehen einfach alle umwerfend gut aus. Wer mag nicht mit gutaussehenden Menschen vö*geln?)

05. August 2009 | Kategorie: chaos

Clevere Nicole: Altpapier entsorgen

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Altpapier

Dieses Wochenende verbrachte ich zu Hause in meiner eigenen Wohnung. Zum einen brauchte ich mal wieder Zeit für mich, dann wollte ich einige Aufräumarbeiten erledigen, vor allem wollte ich aber all den Openair-Besuchern vom Openair Frauenfeld aus dem Weg gehen. Die würden heute Abend um 21 Uhr den Zug verstopfen, es toll finden, sich im Abteil einen Joint anzuzünden und allgemein dreckig und furchtbar laut sein. Auf gut Deutsch: Heute wollte ich die Strecke Weinfelden – Winterthur meiden, wie der Teufel das Weihwasser.

Damit ich nicht faul im Bett rumliege, hatte ich drei Vorsätze gefasst:

  1. Jemanden aus meinem Freundeskreis treffen.
  2. Altpapier für die Entsorgung vorbereiten
  3. Einige Artikel in Ricardo einstellen

Punkte 1 war gestern um Mitternacht erledigt. Ich hatte F. zugegebenermassen etwas kurzfristig gefragt, ob sie Lust habe, mich am Wochenende zu treffen. Zum Glück hatte sie sich einen Termin fälschlicherweise am Samstag statt am Sonntag eingeschrieben, so ging ich sie gestern besuchen. Zu meiner Freude stimmte sie nämlich zu, was zu kochen. F. kann einfach supergut kochen (hab ich ein Glück mit meinem Freundeskreis, lauter gute Köchinnen und Köche :-) ). Es gab Couscous mit Fleisch-Gemüse-Pfanne und einen Salat aus Fenchel, Gurke und noch einigen anderen Sachen. Total lecker.

Heute lag ich dann bis Mittag im Bett, die Migräne konnte es sich natürlich nicht verkneifen, doch noch vorbei zu sehen. Um eins fühlte ich mich wieder einigermassen dem Leben gewachsen. Die Frage war nun, wie wollte ich Punkt 2 angehen? Meine Studienunterlagen aussortieren würde leicht sein, ich hatte aber auch vor, endlich einen 30 cm-Stapel von Weltwoche-Magazinen aus dem dem Jahr 2004 (?) zu entsorgen.

Nun gibt es Leute, die sammeln alles (oft Messies), andere stellen sich die Wohnung gerne mit Nippes zu, ich habe ein Problem mit Papier. Obwohl ich keine Zeitungs- und Magazine-Leserin bin, stapelt sich das Zeug bei mir “für irgendwann dann mal”. Ich hasse das, habs aber leider nicht immer so im Griff. Wie würde ich es also schaffen können, die 30 cm aus ihrer Plastikhülle zu schneiden und zusammen zu binden, ohne dauernd spannende Themen auf den Titelseiten zu entdecken?

Die Lösung war denkbar einfach: Ich drehte den ganzen Stapel um und schnitt die Hefte an der Rückseite auf.

Das erste Problem war gelöst. Nun stellte sich die Frage, wie ich das Altpapier zusammenbinden soll. Normalerweise mache ich das auf dem Küchenboden kniend. Ich hasse das. Diese Prozedur ist der Grund, dass ich mich nur ungefähr alle sechs Monate zum Altpapier-Entsorgen durchringen kann.

Bekanntlich ist es ja eine gute Strategie, etwas Unangenehmes mit etwas Angenehmen zu verbinden. Meist in Form einer kleinen Belohnung nach der Anstrengung. Nun, ich verband diesmal beides gleichzeitig. Während ich mir drei Folgen Gordon Ramsey und zwei Folgen In Treatment ansah (ca. 3 Stunden also), sortierte ich mein Studienzeug aus, entfernte die Plastikhülle von den Weltwoche-Heften und bündelte alles zu hübschen Haufen.

Und weil ich gerade so gemütlich sass, entfernte ich noch die Papieretiketten von den Dosen, die ich morgen entsorge, und band auch all die vielen Papiertüten zusammen, die sich angesammelt hatten. Ausserdem stopfte ich alle Plastiktüten in einen Abfallsack. Beides würde ich ebenfalls nicht mehr in diesen Mengen brauchen.

Zwischendurch sortierte ich noch eines meiner Büchergestelle neu ein und hatte einfach eine gute Zeit.

Man kann sich meine Freude vorstellen, als ich nach der ganzen Arbeit im Internet den nächsten Sammeltag nachsah und feststellte, der ist schon Morgen. Ich muss das Zeug also nicht noch eine Woche in der Wohnung aufbewahren!

Fünf Mal rauf und runter, nun ist das Altpapier und der Wochenmüll entsorgt und unter meinem Küchentisch sieht es richtig leer aus.

Ich bin einfach stolz auf mich, zum einen für die Erledigung, aber auch für die clevere Vorgehensweise. :-)

Ob ich heute noch Ricardo machen mag, muss ich mir allerdings nochmal überlegen. *lach*

12. Juli 2009 | Kategorie: me

Die Sache mit der Bündner SVP und der Bundesrätin

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Kann Frau Widmer-Schlumpf nun eigentlich Bundesrätin bleiben, nachdem die SVP gestern die Bündner ausgeschlossen hat? Die Dame ist doch nun parteilos kein Mitglied der SVP mehr, der würde aber laut Zauberformel ihr Sitz zustehen?

H. der Arbeitskollege meine gerade, die Zauberformel sei eher ein “Gentlemen’s-Agreement”, also könne sie Bundesrätin bleiben. Dann ist ja gut.

02. Juni 2008 | Kategorie: fragen

Katharsis

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Ich hoffe mal, dieser Eintrag wird seine kathartische Wirkung entfalten, so dass ich mich nachher wieder ausgeglichen und normal fühle.

Bah. Mein aktuelles Lebensthema heisst ja “Bauchgefühl”. Ich versuche darauf zu hören, weil ich in der letzten Zeit feststellen musste, dass ein Ignorieren schlecht für mich ist. In allen möglichen Bereichen, der Tod meiner Katze ist nur einer davon (auch wenn ich den wahrscheinlich nicht hätte verhindern können. Vermutlich hatte sie schon lange ein Nierenleiden, dass durch den Freigang akut wurde. Es war mir schon früher aufgefallen, dass sie sehr viel Wasser trank, was bei Katzen in der Regel ein Alarmsignal ist.)

Mit dem Bauchgefühl ist es wie mit den Migränetabletten: Mal krieg ich es hin, mal nicht.

Gestern hab ich mal wieder phänomenal versagt.

BFK wird die nächsten drei Wochen mit einem Kollegen durch Nordeuropa reisen. Weil einer der spanischen Austauschstudenten in dieser Zeit wieder nach Hause reist, fand gestern eine Abschiedsparty statt.

Ein klares Warnsignal war ja, dass ich rund 30 Minuten zu spät kam. Ich. Ich komme nie zu spät. Wenn die Party um 20 Uhr anfängt, stehe ich um 20 Uhr auf der Türschwelle. Ich bin die verdammte Schweizerische Pünktlichkeit in Person.

Kaum angekommen, wird mir mitgeteilt, dass die Englische Fussballliga ihr Finalspiel hat. Heute. Also gestern. BFK ist ein totaler Fussball- und ein noch grösserer Manchester United-Fan. Ich hasse Fussball.

“Ok”, dachte ich mir, “ich kann mich ja auch mit den anderen Austauschstudenten amüsieren”. Ich wäre besser nach Hause gegangen. Weil statt eine gute Zeit zu haben, fühlte ich mich extrem unwohl. Keine Ahnung wieso, alle waren sehr nett. Die Freundin des kanadischen Austauschstudenten ist im Moment hier, eine sehr reizende junge Frau. Todschicker Haarschnitt, wunderschöne Zähne, breiter Akzent, sehr nett. (Seit meinem Zahnimplantat gucke ich den Leuten immer auf die Zähne. Aber sie ist noch zusätzlich so gebräunt, dass die stark leuchten.) Interessant übrigens: Ihr Vater ist Chinese, ihre Mutter Polin. Zu meinem Erstaunen hat sie nicht die asiatischen Augenform geerbt, dafür aber die dunkle Hautfarbe. Ich dachte schon, sie sei so lange im Solarium oder an der Sonne gewesen.

Am Ende des Abends hatte ich mich vergeblich auf ein paar Stunden Zeit mit BFK gefreut, war wütend auf mich selbst, weil ich nicht einfach nach Hause gegangen war und auf BFK, weil er versuchte, mich aufzumuntern. Ach ja, und dass ich zu faul oder feige war, einfach zu gehen. Und dass BFK dieses verdammte Fussballspiel wichtiger war. Und sowieso und überhaupt.

Entgegen meiner Erwartung bin ich heute morgen immer noch sauer und vor allem sehr enttäuscht. Beziehungen sind scheisse. Weil man ich immer gleich alles so persönlich nehme. Wie machen das bloss die Leute, die das nicht tun? Keine Beziehung haben ist aber auch scheisse. Weils dann keinen Sündenbock für die schlechte Laune gibt *grins*. Ach menno. Ich bin jetzt unheimlich schlecht gelaunt und hab total keine Lust, mich zusammen zu nehmen und wieder gut drauf zu sein. Auch wenn ich weiss, dass das klappt. Mir ist aber eher nach heulen. Bäh. Scheisse. Hätte den Abend weiss Gott mit besseren Beschäftigungen verbringen können: Endlich mal die Serien angucken, die ich aufgenommen habe und bisher keine Zeit für fand. Meine Steuererklärung kontrollieren und zum Versand fertig machen. Ein Review schreiben. Einen Film gucken und ein Review schreiben. Meine Hausaufgaben für Biopsychologie 2 machen. Das Gerontopsychologiebuch weiterlesen. “Reklamationen beim Universum” weiterlesen. Wäsche zusammenlegen. “Fahrenheit” spielen. Daten vom alten auf den neuen Computer überspielen. Filme gucken. Fotos bearbeiten. Artikel in ricardo einstellen.

Nein, langweilig wäre mir bestimmt nicht geworden. Und besser hätte ich mich auch gefühlt. Nächstes Mal dann.

22. Mai 2008 | Kategorie: frustration

Auf der reichen Seite wohnen

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Schon seit zwei oder drei Wochen dringt immer mal wieder diverser Lärm aus der Nachbarswohnung. Ich hab mal Abends einen der Handwerker erwischt und gefragt, wie lange es noch gehe mit der Renovation. Er meinte, es käme noch ein neuer Parkett rein.

Als ich dann einige Tage später mal durch den Türspion spioniert habe (*g*, den konnte ich mich jetzt nicht verkneifen), sah ich, dass da wohl tatsächlich ein wenig gröbere Arbeiten im Gange sind.

Letzte Woche kamen also die Parkettverleger und verklebten nach getaner Arbeit die Tür mit Klebeband und einem Hinweis, die Wohnung bis 9.5. nicht zu betreten.

An diesem Wochenende gab ich nun endlich meiner Neugier nach und probierte, ob die Tür offen ist. War sie! Ich konnte also endlich mal eine der mir gegenüberliegenden Wohnungen inspizieren.

Bisher hatte ich angenommen, die Wohnungen auf der anderen Seite sind einfach eine Spiegelung der meinen. Ha, völlig falsch! Zu meiner Ueberraschung musste ich feststellen, dass dort im Gegensatz zu hier nur 1,5-Zimmerwohnungen sind. Bad und Küche sind vergleichbar klein (fühlen sich aber nur schon durch den kleinen Wohnraum noch kleiner an). Ich lebe also mit meinen 2,5 Zimmern und Fenster an drei Wänden so zu sagen auf der reichen Seite. Wow.

Uebrigens weiss ich nicht, ob mein Nachbar wieder zurückkommt. Und ausserdem sieht es so aus, als ob er mit seiner Frau (die ich noch nie gesehen habe) dort wohnt. In einer 1-Zimmerwohnung. Ich stehe wirklich auf der reichen Seite, wenn ich das… beengend finden kann.

13. Mai 2008 | Kategorie: me

Samstagabendmelancholie

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Das Fernseprogramm am Samstagabend ist doof. War es schon immer so doof? Kurz in Troja reingezappt und gedacht: “Was mach ich mir eigentlich Gedanken über Männerrituale? Denen ist eine Frau als Ausrede recht, einen Krieg anzufangen. Die sind doch verrückt. Wer wirklich der Ueberzeugung ist, in den Krieg zu ziehen, andere zu töten und selbst zu sterben sei heldenhaft, der ist verrückt.”

Ich weiss nicht so recht, woran es liegt. Vielleicht ist es auch einfach wie so oft im Leben eine Verkettung von Ereignissen, Umständen, Veränderungen. Vielleicht hat die Geschichte von der “Warming up-Party für den 30.”, die mir irgendjemand erzählt hat, meine Einstellung viel nachhaltiger verändert, als ich bisher dachte. Vielleicht überdecken die Bedenken zur Party, an die meine Freunde, Incomings und meine Studienkolleginnen eingeladen sind, einfach die Angst vor der grossen 29. Vielleicht fühle ich mich endlich wohl, weil es keinen Grund mehr gibt, es nicht zu tun. (Und ich hoffe wirklich, dass, falls die Sache nach einem Semester zu Ende ist, mein Herz so richtig bricht. Wurde langsam langweilig, immer wegen demselben traurig zu sein. Wenns gut läuft, ist natürlich auch recht.) Vielleicht ist es auch nur die Musik oder das Surfen durch ein interessantes Interview von Kurt Aeschbacher mit Michèle Roten (Ich empfinde es übrigens immer als Ungerechtigkeit, wenn begabte Menschen auch noch gut aussehen. Sowas ist einfach nicht fair. *hmpf*). Oder die Fernsehsendung zum Thema “Typisch Mann, typisch Frau”, die nicht annähernd so klischeehaft war, wie das jetzt tönt.

Ich habe immer noch keinen Plan für mein Leben. Seit jener verhängnisvollen Vorlesung (6 von 600 Studierenden, ein Prof) und der eindringlichen Bitte, doch eine akademische Karriere ins Auge zu fassen (es gibt trotz einem Studentinnenanteil von 80% viel zu wenige Psychologie-Professorinnen), liebäugle ich durchaus mit dieser Idee. Ins Ausland zu gehen hat ein wenig seinen Schecken verloren, auch wenn ich mir das immer noch nicht so wirklich, richtig, konkret vorstellen kann. Die Frage bleibt halt: Was stellt man mit seinem Leben an, wenn man keine Kinder will, keine Kinder haben wird? (Und nein, das wird sich nicht mehr ändern. Manche Dinge weiss man einfach.)

VNV Nation kündigt einen Sturm oder ein Gewitter an. Ich wünsche mir, es wäre Sommer. Seit gestern habe ich eine Account bei Facebook, das ganz klar die Vorlage für studiVZ ist. Das Schulterklopfen gibts auch im Internet.

So. Mal sehen, welchen DVD ich noch gucken können. Oder vielleicht helfe ich Alice noch ein wenig bei ihrem beschwerlichen Weg durchs Wunderland.

08. März 2008 | Kategorie: dark me

Warum ich dieses Wochenende ab Samstags, 22 Uhr nervös war…

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Ich war am Samstag-Nachmittag wieder an der “Swiss Culture”-Vorlesung für die Austauschstudenten an der ZHAW. In der Fragerunde erkundigte sich unter anderem jemand, wie man eine Schweizer Frau fragt, ob sie mit einem aus geht. (Uah, Deutsch ist fürchterlich schwerfällig!) Ich hab irritiert geguckt und gemeint, wie überall auf der Welt: “Hei, im Kino läuft dieser tolle Film, kommst du mit?”

Einige Stunden später lasse ich – gelangweilt von DSDS und Die 10 – den Nachmittag nochmal Revue passieren. Unter anderem ein kurzes Gespräch nach der Vorlesung mit K. Er wollte wissen, was ich Abends mache. Ich war an eine Geburtstagsparty eingeladen und musste eine halbe Stunde später auf den Zug. Meine übliche Frage “Warum?” beantwortete er mit: “Och, ich hab da diesen coolen Film…”

Und da fällt plötzlich ein Groschen. Wobei ich nicht sicher bin, ob ich jetzt was hineininterpretiere oder keine Ahnung oder was *kreisch*. Der Groschen hat sich auf alle Fälle tonnenschwer angefühlt. Ich bilde mir sicher was ein. Hilfe.

Den Rest des Wochenendes hab ich damit verbracht, einen Plan zu schmieden, wie ich ihn unauffällig fragen kann, wie dieses Filmangebot gemeint war.

18. Februar 2008 | Kategorie: me

Tick Tack

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Noch 1,5 Monate, dann befinde ich mich im Endspurt auf die 30. Früher hab ich mich immer drauf gefreut, 30 zu werden. Vor vielen Jahren las ich einen Artikel von einer Frau. Sie schrieb, dass sie sich erst mit 30 so richtig wohl in ihrer Haut fühlte. So als wäre sie endlich angekommen. Das hat mich über meine Pubertät und hässliche Zeiten hinweggetröstet. Heute hab ich plötzlich Panikattacken. Weil ich mit 30 nicht ankommen werde. Wo auch, ich stecke noch immer mitten im Studium, und ein Ziel gibt es auch nicht. Kein Sinn, kein Ziel für mein Leben.

Vielleicht wird mir auch beim Gedanken mulmig, dass es danach auf die 40 zugeht. Und ich die ersten Falten in meinem Gesicht entdecke, die nicht mehr nach einer Nacht wieder verschwunden sind. (Immerhin hab ich noch keine grauen Haare.) Oder mir ist unwohl, weil in meinem Bekanntenkreis geheiratet wird, ein sehr schwieriges Thema für mich. Weil, Single sein stinkt mir mittlerweilen. Aber eine Beziehung würde Kompromisse bedeuten. Und ich bin mir nicht mehr sicher, zu wie vielen Kompromissen ich bereit bin.

Also wird 30 werden nicht das tolle Ereignis, auf das ich gehofft hatte. Ich will eine Friedhofsdeko für meine Geburtstagsparty. Obwohl nicht wirklich ein Ende zu beklagen ist. Es wird einfach weiter gehen.

(Notiz: Im nächsten Leben bitte Nacktschnecke werden. Komme mit den vielen Botenstoffen in meinem Hirn nicht zurecht.)

12. Februar 2008 | Kategorie: dark me, me

gimme-five: Antworten statt fragen!

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Heute sollen wir uns die Fragen zu den Antworten ausdenken. Darauf hab ich mich schon lange gefreut, das war eine coole Idee, Gioia ;-) :

1. Wieviele eigene Haustiere hattest du schon?
Drei.
(Zumindest seit ich bei meinen Eltern ausgezogen bin.)

2. Wann machst du am meisten Sport?
Am Wochenende.
(Falls man eine Stunde mit dem Hund spazieren gehen als Sport darf.)

3. Welche Sportart hasst du?
Fussball.

4. Wen würdest du bei einer Operation zum Händchenhalten mitnehmen?
Meine Mutter, wer sonst??
(Die arme Frau musste bei meiner letzten OP um 4 Uhr morgens 30 min zur Klinik fahren, weil ich eine Panikattacke hatte. Wir haben “Das verrückte Labyrinth” gespielt, und draussen in der Dunkelheit haben die Vögel gezwitschert. Das war seltsam und wunderschön. Werde mich nie mehr freiwillig operieren lassen.)

5. Welches Land würdest du gerne mal bereisen, weisst aber gar nichts darüber?
Schweden.

Fragen Antworten by gimme-five.org

29. Januar 2008 | Kategorie: gimme-five

Erblinie, Blutlinie

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Es wird ja bekanntlich gerne Ahnenforschung betrieben. Für adlige Leute ist das in der Regel ultrawichtig und auch relativ einfach. Otto Normalbürger hat es da schon ein wenig schwieriger.

Mittlerweilen wird ja von vielen Krankheiten angenommen oder ist erwiesen, dass sie vererbbar sind.

Ich hab mir zu beidem Gedanken gemacht. Zum einen wüsste ich gerne, ob in meiner Verwandschaft vielleicht öfters mal Depressionen aufgetreten sind, zum einen würden mich meine Vorfahren im allgemeinen interessieren. Ich hab mir also so überlegt, wie ich vorgehen würde. Verwandschaften sind ja bekanntlich eine verzweigte Angelegenheit.

Traditionell wird ja – zumindest soweit ich weiss – oft über die Familie väterlicherseits geforscht. Ich denke, gerade im Adel spielt da vor allem die Erblinie eine Rolle, also welcher Sohn hat von welchem Vater das Schloss geerbt etc. Das ist eigentlich ziemlich interessant, beeinhaltet aber ein Problem: Es ist nicht absolut sicher, dass diese Erben alle mit dem Suchenden verwandt sind. Könnte ja ein Kuckuckskind in die Erbfolge gerutscht sein, oder jemand wurde adoptiert.

Wenn man also die Gesundheitsgeschichte seiner Familie erforschen will, sollte man sich an die Mütter halten. Ein Kind ist in der Regel von der Frau, die es gebärt, muss aber nicht unbedingt vom Angetrauten dieser Frau sein.

Jetzt wäre nur noch die Frage, wo anfangen…

Immerhin hat unsere Namensvetter-Familie aus Graubünden (dort gibt es übrigens auch einen Friedhof, auf dem viele Wellingers beerdigt sind), schon etwas rausgefunden:

“Welling, ein vermutlich süddeutsches Geschlecht, von dem Mitglieder schon zum Anfang des vorigen Jahrhunderts ab fast bis zur Gegenwart in Preuss. Zivil- und Militärdiensten gestanden haben. Die Familie bedient sich auch mitunter des freiherrlichen Charakters.

Schild:
Von schwarz und rot gespalten, vorn 2 grosse Flügel, hinten ein weisser, viermal gezinnter Sparren.

Helm:
gekrönt, offener Flug, der vordere Flügel von gold und schwarz quergeteilt, der andere rot mit dem Sparren belegt.

Decken:
Links schwarz und golden, rechts rot und weiss.”

Die Bedeutung der Zeichen usw. ist nicht schriftlich festgehalten. Allgemein lassen die Adlerflügel im Wappen auf einen früher möglicherweise verwendeten Adelstitel schliessen. Die Sparren (Speere) deuten auf kriegerische Aktivitäten bzw. militärische Dienste hin.

Interessanterweise ist das Wappen auf der Seite fast identisch mit einem, dass eine Tante mal wunderschön gestickt auf Seide gestickt und gerahmt hat. Da der Rahmen zerbrochen war, haben wir das ganze auseinandergenommen, es waren jedoch keine schriftlichen Anmerkungen o.ä. zu finden. Ich weiss also nicht, woher sie dieses Wappen hat und wann es gestickt wurde.

Ich hab meinen faulen Allerwertesten bewegt und noch kurz ein Bild gemacht:

Wellinger Wappen

04. Januar 2008 | Kategorie: me
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