Clevere Nicole: Altpapier entsorgen

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Altpapier

Dieses Wochenende verbrachte ich zu Hause in meiner eigenen Wohnung. Zum einen brauchte ich mal wieder Zeit für mich, dann wollte ich einige Aufräumarbeiten erledigen, vor allem wollte ich aber all den Openair-Besuchern vom Openair Frauenfeld aus dem Weg gehen. Die würden heute Abend um 21 Uhr den Zug verstopfen, es toll finden, sich im Abteil einen Joint anzuzünden und allgemein dreckig und furchtbar laut sein. Auf gut Deutsch: Heute wollte ich die Strecke Weinfelden – Winterthur meiden, wie der Teufel das Weihwasser.

Damit ich nicht faul im Bett rumliege, hatte ich drei Vorsätze gefasst:

  1. Jemanden aus meinem Freundeskreis treffen.
  2. Altpapier für die Entsorgung vorbereiten
  3. Einige Artikel in Ricardo einstellen

Punkte 1 war gestern um Mitternacht erledigt. Ich hatte F. zugegebenermassen etwas kurzfristig gefragt, ob sie Lust habe, mich am Wochenende zu treffen. Zum Glück hatte sie sich einen Termin fälschlicherweise am Samstag statt am Sonntag eingeschrieben, so ging ich sie gestern besuchen. Zu meiner Freude stimmte sie nämlich zu, was zu kochen. F. kann einfach supergut kochen (hab ich ein Glück mit meinem Freundeskreis, lauter gute Köchinnen und Köche :-) ). Es gab Couscous mit Fleisch-Gemüse-Pfanne und einen Salat aus Fenchel, Gurke und noch einigen anderen Sachen. Total lecker.

Heute lag ich dann bis Mittag im Bett, die Migräne konnte es sich natürlich nicht verkneifen, doch noch vorbei zu sehen. Um eins fühlte ich mich wieder einigermassen dem Leben gewachsen. Die Frage war nun, wie wollte ich Punkt 2 angehen? Meine Studienunterlagen aussortieren würde leicht sein, ich hatte aber auch vor, endlich einen 30 cm-Stapel von Weltwoche-Magazinen aus dem dem Jahr 2004 (?) zu entsorgen.

Nun gibt es Leute, die sammeln alles (oft Messies), andere stellen sich die Wohnung gerne mit Nippes zu, ich habe ein Problem mit Papier. Obwohl ich keine Zeitungs- und Magazine-Leserin bin, stapelt sich das Zeug bei mir “für irgendwann dann mal”. Ich hasse das, habs aber leider nicht immer so im Griff. Wie würde ich es also schaffen können, die 30 cm aus ihrer Plastikhülle zu schneiden und zusammen zu binden, ohne dauernd spannende Themen auf den Titelseiten zu entdecken?

Die Lösung war denkbar einfach: Ich drehte den ganzen Stapel um und schnitt die Hefte an der Rückseite auf.

Das erste Problem war gelöst. Nun stellte sich die Frage, wie ich das Altpapier zusammenbinden soll. Normalerweise mache ich das auf dem Küchenboden kniend. Ich hasse das. Diese Prozedur ist der Grund, dass ich mich nur ungefähr alle sechs Monate zum Altpapier-Entsorgen durchringen kann.

Bekanntlich ist es ja eine gute Strategie, etwas Unangenehmes mit etwas Angenehmen zu verbinden. Meist in Form einer kleinen Belohnung nach der Anstrengung. Nun, ich verband diesmal beides gleichzeitig. Während ich mir drei Folgen Gordon Ramsey und zwei Folgen In Treatment ansah (ca. 3 Stunden also), sortierte ich mein Studienzeug aus, entfernte die Plastikhülle von den Weltwoche-Heften und bündelte alles zu hübschen Haufen.

Und weil ich gerade so gemütlich sass, entfernte ich noch die Papieretiketten von den Dosen, die ich morgen entsorge, und band auch all die vielen Papiertüten zusammen, die sich angesammelt hatten. Ausserdem stopfte ich alle Plastiktüten in einen Abfallsack. Beides würde ich ebenfalls nicht mehr in diesen Mengen brauchen.

Zwischendurch sortierte ich noch eines meiner Büchergestelle neu ein und hatte einfach eine gute Zeit.

Man kann sich meine Freude vorstellen, als ich nach der ganzen Arbeit im Internet den nächsten Sammeltag nachsah und feststellte, der ist schon Morgen. Ich muss das Zeug also nicht noch eine Woche in der Wohnung aufbewahren!

Fünf Mal rauf und runter, nun ist das Altpapier und der Wochenmüll entsorgt und unter meinem Küchentisch sieht es richtig leer aus.

Ich bin einfach stolz auf mich, zum einen für die Erledigung, aber auch für die clevere Vorgehensweise. :-)

Ob ich heute noch Ricardo machen mag, muss ich mir allerdings nochmal überlegen. *lach*

12. Juli 2009 | Kategorie: me

Wenn du Blumen willst, musst du sagen

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Diesen Titel könnte jemand für einen Beziehungsratgeber verwenden. Aber eigentlich ist das Buch gar nicht mehr nötig, weil in diesem kurzen Satz alles essenzielle drin enthalten ist:

Wenn du was von einem Mann willst, musst du es ihm sagen. In der Regel kommen sie nicht auf romantische, nette oder hilfreiche Ideen.

So hat mir das S. der Praktikant ungefähr erklärt. Ich frag mich ja, woran Männer die ganze Zeit denken.

(Und jetzt Schluss mit diesem Männer/Frauen-Zeug!)

27. Juni 2008 | Kategorie: amusement, lernen, me

Die spinnen, die Männer

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In Zürich wurde vor einigen Tagen eine junge Lehrtochter auf offener Strasse erschossen. Der Täter war offenbar ein 21-jähriger, der seine Armeewaffe für die Tat verwendet hat. Es ist hier in der Schweiz schon länger ein Thema, ob die Armeewaffen am Ende der RS und des WK wieder an die Armee zurück gegeben werden sollen. Bisher muss die Waffe von den Soldaten nach Hause genommen werden, es könnte ja morgen schon ein Krieg ausbrechen und darauf muss man vorbereitet sein. Munition bekommen die Leute natürlich keine mit, daher sind diese Waffen ja keine Bedrohung. Nur, an Munition ist offenbar ohne weiteres ranzukommen, wie eine der Schweizer Gratiszeitungen kürlich bewies.

Junge Männer aus der RS (Rekrutenschule) und WK (Wiederholungs… ähm, was auch immer) brüsteten sich darin, wie einfach es sei, der Armee Munition und andere gefährliche Waffen zu stehlen. Da erklärt einer, er habe eine Panzermiene in seinem Luftschutzkeller. Ein anderer zählt auf, was an Granaten und anderen Sachen er und sein Kollege geklaut haben, und davon nicht wenig.

Ja spinnen die denn total? In einer Zeit, wo es immer mehr vorkommt, dass verlassene Männer ihre Freundinnen, Ehefrauen oder gar Familien töten, in denen scheinbar jedes Semester irgendwo ein Amoklauf stattfindet, bunkern die frisch fröhlich gefährliche Waffen zu Hause UND GEBEN AUCH NOCH DAMIT AN! Also ich würde mich ja schon ernsthaft fragen, was das für ein Kerl ist, mit dem ich befreundet bin oder eine Beziehung habe. Oder vielleicht haben die weder Freunde noch Beziehungen? Oder denken nicht daran, wie einfallsreich Kinder sind, die sich dann zum Beispiel in den Luftschutzkeller einschleichen und da ein lustiges Spielzeug finden… Mal ganz abgesehen, was wäre, wenn es in der Wohnung oder dem Keller brennt, und der Sprengstoff in dem Zeug zu heiss wird?

Buh, manche Dinge sind mir einfach unbegrifflich. Dazu gehört fehlendes Unrechtsbewusstsein, Leichtsinn und vor allem, sich damit auch noch zu brüsten. Bäh.

01. Dezember 2007 | Kategorie: fragen

Meine Krankenversicherung hat komische Marketingleute

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Ich weiss wirklich nicht, was die Versicherung geritten hat, so ein Bild als Hauptwerbung (oder wie auch immer man das nennt) auf ihre Website zu stellen.

OK, der Slogan rechtfertigt das Gesicht, aber ich musste dabei spontan an einen Monsterfilm denken! Und nicht nur ich. T. der Arbeitskollege meinte: “Die sieht doch aus wie die Frauen aus “Im Auftrag des Teufels!”"

Nur um das noch zu erwähnen: Ich bin wirklich sehr zufrieden mit meiner (Grund-Kranken-)Versicherung. Die Provita schneidet nicht umsonst im Vergleich bei comparis.ch als eine der besten und günstigsten ab. Ich hatte bisher noch nie Probleme. Die Rückzahlungen erfolgen in der Regel schnell. Als ich ein Loch in meiner Kasse hatte, war sogar eine Ratenzahlung für einen grösseren Franchisen-Betrag möglich. Am Telefon sind sie immer sehr nett und hilfsbereit. Wer also Kosten sparen möchte bei der Grundversicherung, ist da sicher gut aufgehoben.

Nur bessere Werbeberater sollte sich die Versicherung zutun…

03. Oktober 2007 | Kategorie: me

Fehlerquelle

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Aus dem FAPS-Forum:

Frage: “warum ist es so schwierig kontakt zu frauen zu knüpfen?”
Antwort: “Hatten die Auserwählten denn einen Puls? Das könnte auch eine Fehlerquelle sein…”

(Uebrigens scheint im Forum eine akute Abneigung gegen Kommas zu herrschen. Ist mir nur so aufgefallen.)

11. September 2007 | Kategorie: amusement

Möbel, Basel Tattoo und so weiter

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Gerade fällt mir auf, dass ich noch gar nicht von meinem Wochenende berichtet habe.

Es fing ziemlich anstrengend an: Ich quälte mich Samstag Morgen um halb Zehn aus dem Bett. Frühstückte. Und begann anschliessend, meine Wohnung um zu stellen.

Von justine und ihrem Freund hatte ich ein Fernsehmöbel mit passendem Schrank und einen Spiegel-Drehschrank geschenkt bekommen, da sie sich einen wirklich tolle neue Wohnzimmereinrichtung aus Massivholz gekauft hatten. Sie wollte mir die Möbel am Freitag vorbeibringen, als Dankeschön lud ich sie anschliessend bei mir zum Essen ein.

Samstag Morgen also. Ich stand in meiner Wohnung und überlegte, wo ich was hinstellen solle. Nach drei Stunden hatte ich insgesamt sechs Möbelstücke verstellt und zwei Stolmenbretter, die schon seit über einem Jahr unter meinem Bett liegen, montiert. Ich war durchgeschwitzt und glücklich.

Schon kurz nachdem ich fertig war, kamen mein Vater, meine Schwester, ihr Freund und eine Freundin, und wir fuhren Richtung Basel. Dort wollten wir uns die Nachmittagsvorstellung vom Basel Tattoo 2007 ansehen.

Mir fiel ja erst nach einiger Zeit auf, wie geschickt der Designer das Basler Wappen in den Schriftzug eingebaut hatte:

Basel Tattoo 2007

Natürlich waren eine Menge Leute da, auch viele in Schottenröcken. Dummerweise hatte ich meine Digicam im Auto vergessen, darum leider keine Fotos. Die Arena war erstaunlich klein, im Fernsehn hatte sie immer viiiiiel grösser gewirkt.

Der ganze Event war ganz toll, der Frauenchor Voices hat wunderschön gesungen, diverse Tanzformationen toll getanzt und die Blasmusiken mitreissend gespielt. Leider hatten wir nicht ganz die optimalen Plätze, an der Längsseite ziemlich dicht am Eingangstor konnte man die Tanzformationen nicht immer gut sehen. Besonders beim “Top Secret Drum Corps” war das schade, die Jungs sind einfach der Hammer! Ich hab mir auf jeden Fall schon mal den 12. August rot im Kalender markiert, dann wird das Event im Schweizer Fernsehen übertragen.

Irgendwann wurde die Schweizer Nationalhymne gespielt. Wer nicht gerade Fussball spielt, kann die als SchweizerIn in der Regel nicht, zumindest nicht weiter als “Trittst im Morgenrot daher…” *lach*. Eindeutig ein Punkt für meine To-Learn-Liste. Dafür war ich dann bei “Scotland the Brave” wieder voll dabei, also mit Enthusiasmus, nicht mit singen. Hat das Stück überhaupt einen Text?

Schön wars. Ich wäre nächstes Jahr gerne wieder dabei, allerdings auf besseren Plätzen :-)

Ps: Wir hatten übrigens unheimliches Glück. Als wir aus dem Parkhaus rausfuhren nach der Show, begann gerade eine Sintflut. Und um 22 Uhr fand nochmal eine Vorstellung statt…

[Edit:] Gerade gesehen: YouTube bietet eine Menge Clips mit Top Secret. Unbedingt angucken ;-)
Auch ganz toll: Die New Zealand Army Band

25. Juli 2007 | Kategorie: me

Ja ist denn schon Weihnachten?

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Vor einiger Zeit wurde ich mal angefragt, ob ich eine Amazon-Wishlist habe, weil mir jemand für meinen HTML-Grundkurs danken wollte.

Grundsätzlich muss mir wirklich niemand für diesen Grundkurs etwas schenken. Ich hab ihn mithilfe eines Buches erstellt, das HTML ist nicht mehr auf dem aktuellsten Stand und es war ein Ausbildungsprojekt. Auch bei Fragen helfe ich meist gerne und freiwillig. Aber wenn jemand Geld ausgeben will, um einer armen Studentin eine Freude zu machen, sag ich sicher nicht Nein.

Tja, und kürzlich kam dann das erste Geschenk von der Liste. Eine nette Dame aus Leipzig schenkte mir das Buch “Eva go Home” von Désirée Nick (Frau Nick läuft mal wieder zu lästermässiger Hochform auf) und “Liebe Alice! Liebe Barbara!” von Alice Schwarzer und Barbara Maia.

Nach monatelanger Lektüre von Fachliteratur hatte ich ganz vergessen, wie wunderbar die beiden Frauen schreiben. Auch Barbara Maia, die ich bisher nicht kannte, hat einen witzigen Schreibstil.

Es ist sehr spannend, wie Alice und Barbara ihre Jugendzeit aufrollen. In den letzten Jahren habe ich eine gewisse Schwäche für Biographien entwickelt, auch wenn viele nicht so interessant und unterhaltsam wie diese Briefe sind.

Alice Schwarzer steht als Autorin sowieso auf meiner Favoritenliste. Bei ihren Büchern habe ich nach der Lektüre immer das Gefühl, meine Augen seien mir wieder ein wenig geöffnet worden. Muss unbedingt mal weitere ihrer Bücher in die Liste einpflegen, auch wenn ich mich mit über 100 Sachen eigentlich etwas zurüchhalten wollte. *lach* Und ja, ich hab den Titel “Bücherjunkie” eindeutig verdient!

Ps: Und auf das richtige Weihnachten schenke ich mir mal endlich ein Emma-Abo.

20. Juli 2007 | Kategorie: me

Stöckchen: x/y-Chromosome

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Da hab ich doch tatsächlich mal wieder ein Stöckchen erhalten… und es nicht mal gemerkt *lach*.

Mein x-Chromosom: Ich…
- mag Pink
- bin verrückt nach Schuhen
- besitze jede Menge Handtaschen
- ziehe gerne Röcke an
- schminken mich gerne
- rede viel
- stehe total auf Frauengespräche
- koche gerne
- mag Handarbeiten
- bin oft zu nett (:-/)
- hasse Fussball
- studiere Psychologie :-) )

Mein y-Chromosom: Ich…
- kann Karten lesen
- hab eine gute Orientierung
- mag Computer und das Internet
- zappe wie eine Weltmeisterin
- mag Gartenarbeit
- kommandiere organisiere gerne rum (;-) zu Gioia)

30. Mai 2007 | Kategorie: blog- & webthings

Von Hunden und Katzen

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Am Dienstag wartete ich auf meine zwei Begleitungen zur Vorpremiere im Starbucks am Central. Neben mir sassen zwei Frauen, ein Junge und drei Hunde in unterschiedlicher Grösse, von ziemlich gross bis Ratte. Dabei wurde mir mal wieder bewusst, dass ich eindeutig ein Katzentyp bin.

Versteht mich nicht falsch: Hunde sind ok. Was ich an Hunden einfach nicht ausstehen kann: Sie stinken in der Regel nach Hund. Ich bin ja ohnehin ziemlich empfindlich bei Gerüchen, und der Hundegeruch gehört für mich eindeutig in die Kategorie “Gestank”. Ist mir wirklich ein Rätsel, wieso diese Viecher so stinken müssen. Offenbar ist es eine Frage der Ernährung, Feuchtfutter oder rohes Fleisch führt wohl dazu. Der Hund meiner Eltern war lange Zeit eine angenehme Ausnahme, doch das Alter scheint auch eine Rolle zu spielen.

Katzen sind da viel besser. Wenn sie nicht gerade einen Spaziergang durch ein Gülle-Feld gemacht haben, stinken Katzen nicht.
Dachte ich zumindest bisher. Wurde aber am Samstag eines Besseren belehrt.

Die zwei Kater meiner Eltern hatten nämlich beschlossen, mir beim Schlafen Gesellschaft zu leisten. Böni lag rechts neben meinem Kopfkissen, Bibi links. Was total blöd war, weil ich eigentlich kein Kissentyp bin und irgendwann meinen Kopf daneben lege. Das ging dann natürlich nicht. Ausserdem schnurrte Bibi total laut, so dass ich nicht schlafen konnte. Schliesslich stellte ich auch fest, dass die zwei komisch rochen. Nach altem Heu. Oder nach alter Katze. Kein sonderlich angenehmer Geruch, aber immer noch besser als Hund.

Als Bibi endlich still war, kam dann auch noch der Hund rüber. Rambo schläft normalerweise bei meiner Mam im Bett, keine Ahnung, wieso er mitten in der Nacht auf die Idee kommt, sich dazu zu gesellen. Immerhin legte er sich neben meine Beine.

Meine eigenen Katzen haben ja die Gewohnheit, mich zwischen 5 und 6 Uhr Morgens zu wecken, weil dann mein Nachbar unten (der, den ich aus Versehen getötet habe) aufsteht und den Rolladen hochzieht. So freue ich mich jeweils aufs Wochenende, weil ich dann wirklich ausschlafen kann!

An diesem Sonntag war dass dann nicht möglich, weil Katzen und Hund um 4 Uhr (!!) beschlossen, alle das Bett zu verlassen und mich dabei noch kräftig zu wecken.

Mein Dad hat mich am Morgen gefragt, wieso ich die ganze Bande nicht einfach rausgeschmissen habe. Das ist natürlich eine berechtigte Frage, die ich auch nicht zufriedenstellend beantworten kann. Es ist einfach schön.

Meine Schwester hat nun übrigens auch zwei Fellnasen. Letzten Samstag hat sie die zwei aus dem Katzenheim geholt und Abends sollten unser Vater und ich sie uns ansehen. Wir haben sie dann gesucht, doch die zwei waren nicht aufzufinden! Schliesslich entdeckte meine Schwester sie unter einer Kommode. Keine Ahnung, wie die zwei sich darunter quetschen konnten! Mal sehen, ob wir sie dieses Wochenende zu Gesicht bekommen *g*.

22. Februar 2007 | Kategorie: katzen & hamster, me

Schaurige Geschenke

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Meine Mam hat mir am Samstag zwei Geschenke aufs Auge gedrückt, die ich wohl im dunkelsten Winkel meiner Wohnung verschwinden lasse: Zwei laminierte A3-Blätter mit selbstgemachten Kalendern drauf. Auf dem einen ist eine Sammlung an durchtrainierten Männern, auf dem anderen verschiedene Urlaubsfotos von drei ungefähr 200 kg schweren Damen.

*schauder*

Ich brauche weder die Frauen als Abnahmemotivation, noch die Männer. Auf deren Bauchmuskeln kann man seine schmutzige Wäsche waschen, was ich total abtörnend finde. Ich meine, ich stehe auf Muskeln. Daniel Craig oder Vin Diesel treffen meinen Geschmack. Bei muskulösen Oberarmen schmelze ich dahin. Wenn im Sommer die gut trainierten Jungs mit ihren engen T-Shirts im Bus oder Zug sitzen, habe ich wirklich Mühe, nicht dauernd auf deren Oberarme zu starren *g*. Trainiert, aber nicht übertrieben. Gilt für Mann und Frau.

15. Januar 2007 | Kategorie: me
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