Bilderklau mal anders

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Gerade auf diesen Artikel von der ARD aufmerksam geworden:

Abzocke im Internet
Daran, dass Anja und Jens R. vor drei Monaten Post vom Anwalt ins Haus flatterte, sind ihre Wellensittiche schuld. Dabei wollten Anja und Jens nur anderen Sittichliebhabern einige Tipps geben. Sie erstellten auf ihrer privaten Seite im Internet eine Ernährungstabelle und fügten einige Fotos von Lebensmitteln hinzu. Die Fotos hatten sie über Google im Netz gefunden. Und dann kam eine saftige Rechnung. Rund 8.600 Euro verlangt der Fotograf für die Rechte an seinen Fotos – inklusive Anwaltsgebühren für die Abmahnung.
http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,p6asfy28zta9×7pj~cm.asp

Grundsätzlich hätte der Fotograf natürlich recht. Selber blöd, wer Bilder aus dem Netz verwendet. Bilderabmahnungen sind immer wieder ein Thema, und wer auf Nummer sicher gehen will, macht die Bilder selbst oder greift auf Stock-Fotos zurück. Auch Laien sollte relativ schnell klar werden, dass man nicht einfach Fotos von Fremden und aus Google verwenden darf.

In diesem Fall ist aber nur auf den ersten Blick klar, wer der Böse ist. Weiter unten wird erläutert, mit welchen Tricks die Anbieter der Fotos die Leute richtiggehend “in die Falle locken”. Mit allerlei Tricks wurde das Ranking des Kochbuches, aus dem die Bilder stammen, auf die forderen Googleplätze gebracht. So steigt natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass unerfahrene Websitemacher die Bilder aus der Googlesuche nehmen. Et voila, wieder jemand kann abgemahnt werden.

Leute auf diese Weise bewusst in die Falle zu locken… sowas verstehe ich einfach nicht.

[Edit:] Viel freie Stock-Fotos gibt es zum Beispiel hier: http://www.sxc.hu
Um die Bilder downloaden zu können, muss man angemeldet sein, bei den jeweiligen Bildern steht auch immer, ob man den Fotografen informieren oder crediten muss etc.
(Das war meine gute Tat für heute, alle zuvor Unwissenden vor allfälligem Schaden bewahren und auf eine Alternative zur Google-Bildersuche hinweisen. Hach, ich bin so stolz auf mich. *lol*)

20. Februar 2008 | Kategorie: blog- & webthings

Die richtige Form

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Wie schon diverse Male ausgeführt, mag ich mittlerweilen (vermutlich) so ziemlich alle Lebensmittel. Es kommt einfach auf die Form an. Karotten lieber als Rohkost statt gekocht, Lauch kurz blanchiert, mit einer leichten Sauce zu Fisch statt als Quiche-Füllung, Bier als Fleischsauce etc.

Vielleicht sollte ich anfangen, Krimis in Englisch zu lesen.

Ich kann mich einfach nicht mit Krimis anfreunden. Ich lese sie, ich finde sie spannend, aber selbst der beste Krimi kann mich kaum so begeistern wie die schlechteste Fantasystory.

Zur Zeit lese ich sehr gerne die Merry Gentry-Serie, die man meiner Meinung nach nur als Por*no auf Papier bezeichnen kann. Es gibt zwar durchaus eine Story, die ist aber nur Vehikel für möglichst fantasievolle… wie auch immer. Dank meiner Fanfictionvergangenheit stehe ich drauf. (Diesen Zusammenhang muss jetzt niemand verstehen. Sagen wir es so: Englisch ist sexy.) Die detaillierten Beschreibungen über die “männliche Brust”, das “männliche Gelächter” etc. würde mir normalerweise fürchterlich auf den Keks gehen. In Englisch ist es OK. Vielleicht ist Englisch eine Art Stumm-Taste? Oder es kommt da der Lieder-Effekt zu tragen. Englische Songtexte nerven mich in der Regel auch nicht. Wenn sie wirklich doof sind, konzentriere ich mich einfach auf die Musik und ignoriere die Bedeutung der Worte.

(Sollte sich meine Annahme allerdings als richtig erweisen, hätte mein Portemonnaie wohl ein Problem. Wobei, ich hab kürzlich Krankenkassenprämienreduktion zurück bekommen, da sollte das eine oder andere Buch noch drinliegen. Und nein, ich gehe nicht in die Bibliothek.)

05. Februar 2008 | Kategorie: lesen, me

Fremdschämen

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Früher habe ich mich jeweils hinter dem Fernsehstuhl meines Vaters versteckt, wenn sich in der Kiste jemand peinlich benahm.

Heute bin ich “erwachsener”. Wenn ich nicht alleine bin, nutze ich den peinlichen Moment, um was zu trinken zu holen. (Nein, kein Alkohol, so sehr fremdschäme ich mich dann auch wieder nicht.)

Wenn ich alleine bin, schalte ich einfach den Ton auf stumm. (Und bei DVDs einfach die Untertitel ein.)

Manchmal wünsche ich mir im RL auch eine Fernbedienung mit Stumm-Taste.

05. Februar 2008 | Kategorie: me

Entscheidungsumfrage – Die Auflösung

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Ha, nach Aktbildern wird gefragt (keine Angst, ich habs nicht vergessen), aber die Auflösung der Entscheidungsumfrage scheint niemanden zu interessieren. Grosses *ts*.

Trotzdem reiche ich sie hier noch nach, hoffentlich krieg ich die Erklärung nach einem halben Jahr noch vollständig zusammen.

Die Frage war ja: Ein guter Freund/gute Freundin fährt mit dem Auto zu schnell, es kommt zu einem Unfall, eine Person wird schwer verletzt. Verpfeifft ihr den Fahrer oder nicht?

Erst einmal: Es gibt auf diese Frage keine richtige oder falsche Antwort.

Die Antwort gibt einen Hinweis, worauf mehr Wert gelegt wird: Auf die Einhaltung von Regeln (in diesem Fall Gesetze) oder auf Freundschaft bzw. Familienbande.

Dies führt zu zwei Sichtweisen zwischen den Gruppen:
Der Gesetzestreue denkt vom Freundschaftstreuen: “Dem kann man nicht trauen. Der unterschreibt einen Vertrag und hält sich am nächsten Tag nicht mehr dran.”

Der Freundschaftstreue denkt vom Gesetzestreuen: “Dem kann man nicht trauen. Der verrät sogar seinen besten Freund.”

Dieses Denken ist sehr stark von der Kultur geprägt. Grundsätzlich kann man sagen, dass Kulturen, die Wert auf Einhaltung von Regeln legen, wirtschaftlich erfolgreicher sind als Kulturen, die Wert auf Familienbanden und Freundschaften legen. Ist klar, um Geschäfte abwickeln zu können, muss man Fremden vertrauen und sich auf sie verlassen können.

Es gibt zu diesem Thema einen sehr interessanten Artikel von Siegfried Kohlhammer im Eurozine:
Kulturelle Grundlagen wirtschaftlichen Erfolgs
(den habe ich interessanterweise kurz nach dem Referat zum Thema “Intercultural Differences” gefunden, wie der Zufall so spielt.)

Ich persönlich würde übrigens zwar kurz zögern, schliesslich aber aussagen (natürlich mit einem entsprechend schlechten Gewissen). Ich habe das damals mit justine besprochen. Es ist nicht gerade einfach, seiner besten Freundin zu eröffnen, dass man sie in so einem Fall verpfeifen würde. Aber sie hat das gleiche gesagt, und schlussendlich waren wir uns einig: Wir würden einander auf die zu hohe Geschwindigkeit hinweisen.

29. Januar 2008 | Kategorie: fragen

Fremdsein

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Heute Morgen war ich arbeiten. Auf dem Heimweg hatte ich wie meistens den mp3-Player an, und weil ich bisher noch nicht herausgefunden habe, wie man im Sansa e260 Playlisten erstellt, den Random drin.

Plötzlich “blieb mein Gehör am Text hängen” (um mal das “blieb mein Blick an etwas hängen” etwas zu modifizieren):

I had nothing to say
And I get lost in the nothingness inside of me
(I was confused)
And I let it all out to find
That I’m not the only person with these things in mind
(inside of me)
But all that they can see the words revealed
Is the only real thing that I’ve got left to feel
(nothing to lose)
Just stuck, hollow and alone
And the fault is my own, and the fault is my own

[chorus]
I wanna heal, I wanna feel what I thought was never real
I wanna let go of the pain I’ve felt so long
(erase all the pain till its gone)
I wanna heal, I wanna feel like Im close to something real
I wanna find something I’ve wanted all along
Somewhere I belong

And I’ve got nothing to say
I can’t believe I didn’t fall right down on my face
(I was confused)
Looking everywhere only to find
That it’s not the way I had imagined it all in my mind
(so what am I)
What do I have but negativity
cause I can’t justify the way, everyone is looking at me
(nothing to lose)
Nothing to gain, hollow and alone
And the fault is my own, and the fault is my own

[repeat chorus]
I will never know myself until I do this on my own
And I will never feel anything else until my wounds are healed
I will never be anything till I break away from me
I will break away, I’ll find myself today

[repeat chorus]

Linkin Park – Somewhere I Belong

Das hat mich wie eine Faust getroffen. Ich hab das Lied lange nicht mehr gehört, es gibt andere auf der CD, die mir besser gefallen, aber gerade jetzt, in diesem Moment stelle ich fest, wie sehr ich mich in diesem Lied wiedererkenne.

Vor zwei Tagen hab ich auf Postsecret diese Karte gefunden:

Liberty

Und einer meiner unveröffentlichten Beiträge enthielt den Titel oben und dieses noch unvollendete Gedicht:

Ich lebe täglich das Leben einer anderen Frau
Und wenn ich in den Spiegel sehe
Weiss ich nicht, wer das sein soll
Die da meinen Blick erwidert

Ich entschuldige mich immer wieder
Dass ich nicht sein kann wer ich sein möchte
Weil ich nicht weiss
Wer ich eigentlich bin

Seltsam, wie das alles zusammentrifft.

04. Januar 2008 | Kategorie: dark me, geschrieben

Das Ergebnis von 2,5 h Meeting

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- Total massierte Hände
- Diverse Mordgedanken (Selbst- und Fremd-)
- Ein A4 Blatt mit Notizen, die 3-4 Tagen Arbeit entsprechen

Man beachte, dass alles mit Werbung anfängt und einem Adblocker aufhört :-)

Normalerweise läuft das ja eher so:

15. August 2007 | Kategorie: arbeit

Verkäuferinstinkt

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Es gibt einen Laden in Winterthur, um den ich in Zukunft einen grossen Bogen machen werde: Der Wollladen in der Altstadt. Der einen Verkäuferin dort (wahrscheinlich sogar die Besitzerin) fehlt eindeutig der Verkäuferinstinkt.

Ich habe vor einigen Wochen bei meinen Eltern gebügelt und dabei eine Zierdecke in die Finger bekommen, die mit einem Kreuzstichmuster bestickt ist. Das war allerdings ziemlich zerstört, der Faden war schon überall abgeschabt. Offenbar hatte mal jemand das Muster ausgebessert, davon war allerdings nicht mehr viel zu sehen.

Da ich gerne Handarbeiten mache, beschloss ich, das gute Stück zu retten. Im Keller meiner Eltern entdeckte ich passendes Kreuzstichgarn, also stand meinem Vorhaben nichts mehr im Wege. Ich nahm mir den Stoff vor und zeichnete die drei Muster ab.

Seit zwei Wochen bin ich also schon fleissig am kreuzsticheln. Mit der einen Seite des etwa 1m langen Läufers bin ich fertig. Und musste feststellen, dass mir das Garn ausgeht.

Nun gibt es in Winti besagten Wollenladen. Dort bin ich also gestern rein und habe meine fast leere Garnrolle gezeigt, ob sie so etwas hätten. Die Verkäuferin schüttelte den Kopf und meinte: “Nein, hab ich nicht.” Ich habe dann eine Säule mit Stickgarn entdeckt. Nur waren das vielleicht 3m lange Garne, zum Preis von 2.20 Fr. Ich bin ja bereit, etwas für das Garn zu bezahlen, aber ich brauche noch eine grössere Menge für die zweite Seite und die Muster in der Mitte, da ist 2.20 Fr. zu teuer. Ich zur Verkäuferin, ob sie nicht eine günstige Alternative habe. Sie schüttelt wieder den Kopf und meint: “Nein.” Dabei hat sie einen Blick drauf, im Stil von: “Wie kansnt du es wagen, mit so hässlichem Garn in meinen Laden zu kommen? Wie kannst du glauben, dass ich so etwas habe? Woher ist das Zeug überhaupt, von deiner Grossmutter?”

Ich weiss nicht, ob es an der jahrenlangen Impfung durch meine Mutter liegt, die eine Papeterie (Schreibwaren-Geschäft) besitzt, oder ob ich einfach einen natürlichen Verkaufs- und Problemlösungsinstinkt habe. ICH an Stelle der Verkäuferin hätte mich gefragt, was ich denn mit dem Garn wolle, ob ich auch eine Alternative in Betracht ziehen würde.

Letzteres war nämlich durchaus der Fall. Wenn die Farbe und Dicke der Wolle stimmt, hätte ich auch mit Sockenwolle weitergestickt.

Extrem angesäuert bin ich dann Richtung Bahnhof und dort in den Coop City rein. Hab mich erkundigt, ob sie auch Wolle haben, und tatsächlich, die Dame schickte mich in die Mercerie-Abteilung. Wie ich gerade aus Wikipedia erfahre, ist Mercerie das Schweizer Wort für Kurzware, und gemäss dem Angebot im zweiten Stock sind damit Stoffe und Wolle sowie allgemeines Handarbeitszubehör gemeint. Ich dachte immer, das sei die Dessous-Abteilung *lol*.

Natürlich war die Auswahl nicht so gross wie im Fachgeschäft, doch sie war ziemlich gut. Und es gab vor allem günstige Socken-Wolle für 1.50 Fr. pro Knäuel. Das ist wichtig, fall ich noch mal einen “Ich muss unbedingt Socken stricken”-Anfall bekomme.

Schliesslich fand ich eine rote Wolle, die ich als Stickgarn zweckentfremden kann. Es sieht sogar besser aus als das Garn, dass ich bisher verwendet habe. Leider werde ich nun meine bisherige Arbeit wieder vernichten und neu sticken müssen, mehrere Farben geht natürlich nicht. Aber ich bin so happy, eine günstige Alternative gefunden zu haben, dass das auch nix macht.

Schon traurig. Da beschweren sich die kleinen Fachgeschäfte, dass die Kunden nicht mehr kommen. Ich hab ehrlich gesagt auch keine Lust dazu, wenn ich mich fürs Erscheinen noch fast entschuldigen muss, weil meine Anwesenheit als Belästigung betrachtet wird.

Natürlich ist das nicht überall so. Zum Glück. Weil ich durchaus bereit bin, für gute Beratung etwas mehr zu bezahlen.

Aber erstmal gehts weiter mit sticken.

22. März 2007 | Kategorie: me

Gebt mir ein Haus!

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Heute Nacht wieder mal geträumt, ein Haus bekommen zu haben. Die Zimmeraufteilung war etwas komisch. Sehr kleine Schlafzimmer, dann entdeckte ich jedoch weitere Räume.

Es ist ziemlich irritierend. Seit einigen Jahren träume ich immer wieder davon, wahlweise neue Räume in meiner Wohnung oder dem Haus meiner Eltern zu finden, oder in einer neuen, riesigen Wohnung zu leben.

Das Haus versinnbildlicht immer den Träumer selbst, sein Ganzes, die Seele mit einbezogen.(…)
Gehen Sie in einen neuen, leeren Raum, werden Sie neue Erfahrungen sammeln, Ihren Horizont erweitern.(…)
Durchforschen Sie im Traum das Haus, versuchen Sie sich zu ergründen.(…)

Das Schlafzimmer wird als Bild des Sexuallebens betrachtet.(…)
Manchmal verweist das Schlafzimmer auf eine unbewusste Lebensführung, (…)

(…)Wechseln Sie die Wohnung, wird eine eilige Reise auf Sie zukommen.
Sehen Sie eine fremde Wohnung, wird eine Veränderung folgen.(…)

Quelle: http://deutung.com

Das würde alles noch einigermassen passen. Trotzdem irritiert mich das immer noch.

09. März 2007 | Kategorie: irritation, me

Arztbesuch 1×2

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Heute habe ich endlich erledigt, was ich schon seit über einem Jahr machen sollte: Ich brachte meine zwei Fellnasen zum Tierarzt.

Nach dem Fiasko mit Moustache vor dem letzten Tierarztbesuch, bat ich bei der Anmeldung um zwei zeitversetzte Termine. Mittlerrweilen habe ich einen stabilen Weidenkorb und der Tierarzt ist gleich um die Ecke.

Als ich dort ankam, war ich wahrscheinlich fertiger als meine Katze, die bereits im Treppenhaus herzerweichend zu miauen begann. Immerhin hatte sich Moumou freiwillig in den Korb gesetzt, doch draussen regnete es und ich war ziemlich aufgeregt.

Die Untersuchung verlief gut und der Tierarzt ist absolut spitze. Ich hab ihn pflichtbewusst gefragt, ob Moumou zu dick und der gelegentliche Augenausfluss beunruhigend sei. Er meinte zu beidem, es sei nicht so gravierend, das man was machen müsse. Da hab ich aufgeatmet. Beim letzten Tierarzt wurde mir gesagt, Schnauz sei zu schwer und ich müsse eine Diät machen (haha). Moumou ist mittlerweilen vom Körperbau und Gewicht fast gleich wie Schnauz, allerdings etwas kleiner. Offenbar aber noch nicht besorgniserregend schwer.

Der Tierarzt war übrigens sehr beeindruckt ob meinem Wissen, dass auch Hauskatzen einmal pro Jahr entwurmt werden sollten. Allerdings konnte ich ihm beim besten Willen nicht mehr sagen, woher ich das weiss. Entweder hab ich es in einem Magazin oder im Netz gelesen, oder es wurde mal in “Menschen, Tiere & Doktoren” erwähnt. Keinen Blassen mehr.

Schnauz schleppte ich dann zwei Stunden später rüber. Mittlerweilen schien wieder die Sonne, was meine Kleine aber nicht davon abhielt, ebenfalls kläglich zu miauen. Die Untersuchung liess sie vorbildlich über sich ergehen. Zu meinem Entsetzen musste ich bei der Kontrolle der Zähne feststellen, dass Schnauz sich den Spitz des rechten oberen Reisszahnes abgeschlagen hatte! Das wawr mir gar nicht aufgefallen! Mindestens 3mm fehlen nun. Aber der Tierarzt meinte, das sei schon OK, es sei nichts verletzt, und sie könne ja offensichtlich normal fressen. (oh ja!)

Der Tierarzt war mir wirklich sehr sympathisch. Ein junger Deutscher mit einer total entspannten Einstellung. Kein Vortrag, dass ich meine Katze nicht nur mit Trockenfutter ernähren könne. Keine Kommentare zum Gewicht. Und -das Wichtigste- sehr feinfühlig zu meinen zwei Süssen.

Die haben sich dann auch sehr schnell wieder von dem Trip erholt, als ich ihnen einen Belohnungsstick verfütterte.

Witzigerweise hat Moustache Schnauz noch ein paar Stunden angefaucht. Bei Tieren die zusammen wohnen kann es vorkommen, dass wenn eines beim Tierarzt war, das andere den fremden Geruch nicht mag und aggressiv reagiert. Normalerweise ist das aber eher der Fall, wenn ein Tier länger in der Tierklinik bleiben musste. Da muss man dann unter Umständen zu Taktiken wie beide waschen oder die Felle mit was leckerem einstreichen zurückgreifen. Ich hab die zwei einfach in Ruhe gelassen, Moumou wird sich schon wieder beruhigen.

Gekostet hat mich der Spass 136.- Fr., was erstaunlich günstig ist. Mein Kommentar: “Mein Arztbesuch morgen wird wahrscheinlich teurer.”

05. März 2007 | Kategorie: katzen & hamster

Backflash

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Mich plötzlich wieder fremd unter vertrauten Menschen gefühlt. Alleine und unverstanden. Anders.

01. September 2006 | Kategorie: dark me
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