Back to Life

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Fühlt sich gerade so an.

Statt einer Migräneattacke nur einen zwei verdiente Kater.
Statt einer Migräneattacke stundenlang fernsehen.
Statt einer Migräneattacke stundenlang vor dem Computer sitzen.

Das Leben hat mich wieder. Und der Grund dafür sind die Augentropfen. Ich werde nie wieder vergessen, wie wichtig sie sind.

Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Zeit relativ unbeschwert überstanden habe. Wäre ich nicht so gut drauf gewesen, so happy über meinen neuen Tutoren-Job und einfach zufrieden und… ja, ich kann es sagen: glücklich, keine Ahnung, was ich gemacht hätte.

Ab Morgen muss ich also endlich die schon ewig pendenten Filme gucken und Kritiken schreiben und, ultradringend und -wichtig, meinen Vortrag vorbereiten gehen an die Uni.

Mir gehts gut. Meinem Kopf gehts gut, meinen Augen. Schön, dass es so sein kann.

10. November 2008 | Kategorie: me

Und die gute Nachricht vom Tag…

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Mein Weihnachtskaktus hat Knospen angesetzt. *freu*

08. Oktober 2008 | Kategorie: banalitaeten

10 Tage

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Wenn ich mich früher zum sterben unglücklich gefühlt habe, versuchte ich mich immer mit einem Gedanken aufzumuntern: “In drei Wochen lachst du darüber oder es ist dann zumindest nicht mehr so schlimm.” Mittlerweilen weiss ich, dass in der Regel auch 10 Tage reichen.

Auch um sich wieder als Single zu fühlen. Es ist mir wirklich ein Rätsel, wie Paare eine Fernbeziehung hinkriegen. Und nicht nur wegen den einsamen Nächten.

Vielleicht stecken dahinter ja andere Anforderungen an eine Partnerschaft? Und da reicht es dann, ab und zu auf Skype zu quatschen oder sich Nachrichten auf Facebook zu hinterlassen. Mir reicht das nicht. Mein Freund muss in der Nähe wohnen, und dieses “in der Nähe” dehnt sich im Extremfall auf das andere Ende der Stadt.

Ich bin versucht, meine Ueberlegungen einzuschränken, um niemanden vor den Kopf zu stossen natürlich (arg, ich hasse das an mir, auch wenn Empathie oft als Qualität hingestellt wird, ich finde es eher feige und nervig, immer zu überlegen, wem man jetzt schon wieder auf den Schlips treten könnte) dass Trennung auf Zeit was anderes ist. Aber ist es das wirklich? Die Freundin eines Austauschstudenten ist mit ihrem Freund schon 7 Jahre zusammen und fand es OK, ein Jahr von ihm getrennt zu sein. Ein Jahr? Wäre das OK für mich? Ist es nach 6 Jahren vielleicht sogar ganz angenehm, seinen Partner mal für einige Zeit los zu sein und sich mal wieder auf sich selbst konzentrieren zu können/müssen?

Wenn ich mir solche Sachen überlege, stelle ich immer wieder fest, wie unglaublich verschieden wir alle doch sind. (Und wie unglaublich ähnlich, aber das ist eine andere Sache). Und dass ich eindeutig im richtigen Studium gelandet bin. Was gibt es interessanteres als Menschen?

06. Juni 2008 | Kategorie: me

Der Montag fängt gut an

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Das Telefon geht nicht bis 12 Uhr. *Freudentanz aufführ*

(Das ist sicher die Entschädigung für den Samstag.)

10. März 2008 | Kategorie: arbeit

Vorfreude ist besser als Ueberraschungen

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Ich gebe mir immer sehr Mühe im Geschenke aussuchen. Das Geschenk soll für den Beschenkten nützlich sein und ihm/ihr gefallen. Am Besten etwas, womit die Person nicht gerechnet hat, was ihr aber viel Freude macht. Eine tolle Ueberraschung also.

Gestern fiel mir ein, dass Ueberraschungen eigentlich gar nicht so toll sind. Vorfreude ist viel besser.

29. Januar 2008 | Kategorie: chaos, me

Kranksein in modernen Zeiten

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Wir sind ja im Zeitalter, wo alles möglich ist. Auch eine Krankheit innerhalb von wenigen Tagen zu heilen. Tja, heute war ich das dritte Mal innerhalb von anderthalb Wochen beim Arzt. Irgend ein Infektionswert ist mittlerweilen von 80 auf 11 zurückgegangen, Halsweh und Erschöpfung sind aber immer noch da. Dr. B. meinte, ich hätte wohl eine atypische Vireninfektion. Warum atypisch hab ich vergessen zu fragen, vielleicht, weil ich bisher kein Fieber hatte. Allerdings hab ich sowieso nur selten Fieber. Wie auch immer, er hat mir jetzt ein Attest bis und mit nächsten Mittwoch geschrieben, mir gesagt ich solle mich schonen und es ginge wohl noch 7-10 Tage, bis ich wieder komplett gesund bin. Gegen Viren kann man offenbar nicht viel machen, ausser abwarten. Blöd.

Ausserdem wollte er mir noch Blut aus der Vene nehmen lassen. Wegen meiner Spritzenphobie die sich vor allem körperlich auswirkt (nicht mal die Damen vom Blutspendedienst haben noch Venen gefunden, und die sind Profis!), war ich da nicht so begeistert. Und da es für die Behandlung keine Rolle spielt, haben wir es gelassen. Hab die Krankenkasse schon genug strapaziert.

Ich bin also wieder nach Hause und hab mich ins Bett gelegt, wo ich schon die letzten zehn Tage verbracht habe. Meist gut bewacht von Moumou, die mich jedesmal sehr genervt anstarrt, wenn ich aufs Klo muss. Hei, ich bin krank, ich muss viel trinken! Schnauzi übernimmt es, mich im Badezimmer zu überwachen, ich könnte mich ja aus Dummheit noch im WC runterspülen. Schliesslich sinkt bei Krankheit mein IQ um gefühlte 10 Punkte.

Der einzige Lichtblick waren ein paar Telefonate in den letzten Tagen. Unter anderem mit N., der ich unbedingt mal einen Brief oder eine Karte schicken muss, weil ich jetzt Dr. med. N. draufschreiben kann *juhu*. Sie hat mir von ihren Abschlussprüfungen erzählt, und ich dachte die ganze Zeit: “Und ich beschwer mich über den vielen Stoff im Assessmentjahr!”. Dann hat sie noch was sehr Interessantes erwähnt, was mir bisher nicht klar war, obwohl wir das in Biopsychologie behandelt hatten. Das Fach beschäftigt sich hauptsächlich mit dem menschlichen Hirn, und ich beschwerte mich, wie komplex ein durchschnittlich 1,3 Kilo schwerer Klumpen doch sein kann. Darauf meinte N., sie fände es faszinierend, dass unser Hirn ja entweder mit 1 oder 0 läuft, daraus aber komplexe Gefühle entstehen.

Plötzlich fiel mir ein, dass der Dozent “binär” im Zusammenhang mit den Synapsen erwähnt hatte. Natürlich, entweder es wird ein Potential (?; so genau hab ich es noch nicht gelernt) freigesetzt, oder eben nicht. Null und Eins. 0 und 1. Wie im Computer. Und darauf wird Freude, Angst, Wut, Ekel, Lust, Zorn… Wow. Der Mensch ist einfach unheimlich faszinierend…

15. November 2007 | Kategorie: frustration, me

Kleine Freude am Samstagmorgen

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Die Heizungen sind endlich eingeschaltet. Juhu! Ich werde also doch nicht erfrieren und nicht weiter mit langärmligen T-Shirt, dicken Socken und zwei Decken schlafen müssen. (Auch wenn das besser für die Umwelt und mein Portemonnaie wäre.)

08. September 2007 | Kategorie: chaos

HP DH

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Entwarnung: Dieser Beitrag enthält keine Informationen zur Story im neuen Harry Potter-Buch. (Dieser Hinweis ist meiner Schwester gewidmet ;-) )

Wahre Harry Potter Fans sollte beim Anblick dieser Buchstabenkombination das Herz schneller zu schlagen beginnen, schliesslich steht das für: Harry Potter and the Deathly Hallows.

Beim letzten Buch hab ich es also doch noch geschafft, ich lese das englische Original. Witzigerweise verspürte ich bereits nach ungefähr zehn Seiten eine seltsame Erleichterung. Irgendwie hatte ich mir das Buch komplizierter vorgestellt und mir bereits überlegt, doch noch einen Dix zu kaufen. Es ist ja nicht so, dass ich seit zwei Jahren eine Unmenge an Fanfictions lese. *g*

Ich hat mal grob im Kopf zusammengerechnet, dass ich zwischen 3000 und 4000 A4 Seiten mit Times New Roman in Schriftgrösse 8 ausgedruckt haben muss in dieser Zeit. Natürlich war auch die eine oder andere Folie fürs Studium dabei, aber ich habe seit Studienbeginn bereits drei oder vier Druckerpatronen durchgebraucht, und das Unizeug ist dabei wirklich in der Minderheit.

Witzigerweise war ich nicht mal so unglaublich scharf darauf, das neue Buch zu lesen. Ich erinnere mich noch, als ich Buch 6 (HBP – Der Halbblutprinz) fertig hatte, dachte ich, auf keinen Fall zwei weitere Jahre auf den nächsten Teil warten zu können. So bin ich ja zu den Fanfictions gekommen. Zum Glück. Zum riesengrossen Glück. Weil, Englisch macht Spass. Fanfiction macht Spass. Fanart macht Spass.

Letzteres ist auch “Schuld”, dass ich mich schlussendlich zum lesen durchgerungen habe. Auf den zwei Kunstplattformen, die ich regelmässig besuche und auf denen ich Leute beobachte, waren bereits kurz nach Veröffentlichung des letzten HP Buches die ersten Fan-Bilder zu sehen. Zum Teil nicht gut gekennzeichnet, weswegen ich bereits weiss, wer stirbt *grummel*. Doch das Buch konnte mich trotzdem noch mit der einen oder anderen Information überraschen. Wärend ich nun um Seite 100 rumdümple, füllt sich ein “Watch”-Account mit immer mehr Bildern, die ich noch nicht angucken will. Ich muss also schneller lesen. Und meine Neugier im Zaum halten.

Spoiler, also das Verraten von wichtigen Storyelementen, sind ja normalerweise nicht so mein Problem. Ich lese schon mal in Serienguides die nächsten Staffeln nach, beginne ein Buch mit den letzten 80 Seiten oder lass mir komplette Stories erzählen. Leid tun mir jedoch die Fans, die sich die Vorfreude bewahren wollen, und wegen solchen schlecht gekennzeichneten Bildern der Spass verdorben wird. Einige Leute auf den Plattformen sind ziemlich ausgeflippt, und ich finde auch zurecht. Schliesslich sind da auch Leute dabei, deren Englsich nicht gut genug für das komplette Buch ist, und die auf die Uebersetzung warten müssen.

Wie auch immer. Ich freu mich jetzt darauf, in einer Stunde Heim zu gehen, noch schnell einzukaufen und anschliessend weiter zu lesen. Wer weiss, vielleicht lass ich auch meinen “Greys Anatomy” und “Blade”-Abend ausfallen, nehme beide Serien auf und guck sie mir später an. Immerhin bin ich endlich wieder motiviert, an meinem Shortstoryprojekt weiter zu schreiben. Mir kam dann doch noch eine Idee, wie “Der Kurs” weitergehen soll. Schon seltsam, wenn ich etwas mit viel Freude mache -lesen- dann habe ich plötzlich auch Energie und Ideen für andere Projekte. Praktisch. :-)

06. August 2007 | Kategorie: lesen, me

Ja ist denn schon Weihnachten?

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Vor einiger Zeit wurde ich mal angefragt, ob ich eine Amazon-Wishlist habe, weil mir jemand für meinen HTML-Grundkurs danken wollte.

Grundsätzlich muss mir wirklich niemand für diesen Grundkurs etwas schenken. Ich hab ihn mithilfe eines Buches erstellt, das HTML ist nicht mehr auf dem aktuellsten Stand und es war ein Ausbildungsprojekt. Auch bei Fragen helfe ich meist gerne und freiwillig. Aber wenn jemand Geld ausgeben will, um einer armen Studentin eine Freude zu machen, sag ich sicher nicht Nein.

Tja, und kürzlich kam dann das erste Geschenk von der Liste. Eine nette Dame aus Leipzig schenkte mir das Buch “Eva go Home” von Désirée Nick (Frau Nick läuft mal wieder zu lästermässiger Hochform auf) und “Liebe Alice! Liebe Barbara!” von Alice Schwarzer und Barbara Maia.

Nach monatelanger Lektüre von Fachliteratur hatte ich ganz vergessen, wie wunderbar die beiden Frauen schreiben. Auch Barbara Maia, die ich bisher nicht kannte, hat einen witzigen Schreibstil.

Es ist sehr spannend, wie Alice und Barbara ihre Jugendzeit aufrollen. In den letzten Jahren habe ich eine gewisse Schwäche für Biographien entwickelt, auch wenn viele nicht so interessant und unterhaltsam wie diese Briefe sind.

Alice Schwarzer steht als Autorin sowieso auf meiner Favoritenliste. Bei ihren Büchern habe ich nach der Lektüre immer das Gefühl, meine Augen seien mir wieder ein wenig geöffnet worden. Muss unbedingt mal weitere ihrer Bücher in die Liste einpflegen, auch wenn ich mich mit über 100 Sachen eigentlich etwas zurüchhalten wollte. *lach* Und ja, ich hab den Titel “Bücherjunkie” eindeutig verdient!

Ps: Und auf das richtige Weihnachten schenke ich mir mal endlich ein Emma-Abo.

20. Juli 2007 | Kategorie: me

Stille

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Schon so lange kaum was geschrieben. Komischerweise vermisse ich es nicht mal all zu fest. So viel zu tun. Tausend Dinge im Kopf. Alles gut und alles schnell und keine Zeit. Dann plötzlich ist es Nacht. Eigentlich wäre immer noch alles gut, doch plötzlich bleibt alles stehen und die Zeit hält den Atem an. Und dann kommt irgendwas. Traurigkeit. Verzweiflung. Dunkelheit.

Vielleicht liegt es auch nur am Mond, am Abendstern, am Morgenstern, am schlechten Horoskop diese Woche, am ungelösten Kreuzworträtsel, am schlechten Gewissen, weil schon wieder viel zu wenig gelernt, an der gewaschenen Wäsche, die noch aufgehängt werden muss, an der Musik (viel zu fröhlich gerade), am vollen Magen, an der Unruhe, an den vielen unerledigten Dinge, am leeren Konto, an der verrinenden Zeit, an traurigen Fernsehserien und frischgeputzem Silberschmuck.

Oder es liegt an einer gefühlten Million Mindmaps, an der Beigeisterung für eine neue Website, an den Gesprächen über Treue und Untreue, an schlecht besuchten Vorlesungen, an dem Gedanken, mehr Sport zu machen, an der Putzwut, am Alleinesein, an der angenommenen Diplomprüfung von justine, an all den Fragen, an der grossen Sehnsucht, die nicht weiss wonach, an einem perfekten Titel, dem noch die Geschichte fehlt, an zu viel verschwendeter Zeit, an der tickenden Uhr, an zu viel Geplapper und zu wenig Gesprächen, an den haarenden Katzen, am Wasserglas und den leichten Kopfschmerzen.

Vielleicht liegt es auch nur an Grey’s Anatomy. Weil ich am Ende jeder Folge weinen muss. Mal aus Freude, mal aus Traurigkeit. In diesem Leben kann man scheinbar nicht genug weinen.

21. Mai 2007 | Kategorie: dark me
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