Blended Grammar, Sprachwissenschaften und andere Pendenzen

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Möchte nicht jemand für mich das Zeug erledigen? Ich bin nämlich ziemlich erleidigt davon. (Letzteres ist kein Schreibfehler sondern ein Tribut an meine Abneigung.)

Grammatikanalysen sind… schwierig, und ich muss es heute noch schreiben, damit der Tutor mir vor dem Abgabetermin noch ein Feedback gibt. Will ja nicht total daneben liegen und/oder gar die mindestens benötigten 60% nicht erreichen.

Von Wissenschaftsdisziplinen hab ich in nächster Zeit auch genug. Kenne gefühlt alle Fakultäten, Institute, Seminare und Departemente der Unis von Zürich, Bern und Basel. Zumindest online. Muss mir als nächstes etwas leichtere Kost suchen. Fussball ist leider besetzt *gg*.

Mal sehen, ob ich noch ein wenig was rausfinde über den Gebrauch von past simple/past continuous und past perfect simple/past perfect continuous im allgemeinen englischen Sprachgebrauch und im psychologischen englischen Sprachgebrauch. Buh.

Und wieso geht die Tag-Funktion meines Blogs eigentlich nicht mehr?

17. Oktober 2008 | Kategorie: arbeit, frustration, studium

10 Tage

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Wenn ich mich früher zum sterben unglücklich gefühlt habe, versuchte ich mich immer mit einem Gedanken aufzumuntern: “In drei Wochen lachst du darüber oder es ist dann zumindest nicht mehr so schlimm.” Mittlerweilen weiss ich, dass in der Regel auch 10 Tage reichen.

Auch um sich wieder als Single zu fühlen. Es ist mir wirklich ein Rätsel, wie Paare eine Fernbeziehung hinkriegen. Und nicht nur wegen den einsamen Nächten.

Vielleicht stecken dahinter ja andere Anforderungen an eine Partnerschaft? Und da reicht es dann, ab und zu auf Skype zu quatschen oder sich Nachrichten auf Facebook zu hinterlassen. Mir reicht das nicht. Mein Freund muss in der Nähe wohnen, und dieses “in der Nähe” dehnt sich im Extremfall auf das andere Ende der Stadt.

Ich bin versucht, meine Ueberlegungen einzuschränken, um niemanden vor den Kopf zu stossen natürlich (arg, ich hasse das an mir, auch wenn Empathie oft als Qualität hingestellt wird, ich finde es eher feige und nervig, immer zu überlegen, wem man jetzt schon wieder auf den Schlips treten könnte) dass Trennung auf Zeit was anderes ist. Aber ist es das wirklich? Die Freundin eines Austauschstudenten ist mit ihrem Freund schon 7 Jahre zusammen und fand es OK, ein Jahr von ihm getrennt zu sein. Ein Jahr? Wäre das OK für mich? Ist es nach 6 Jahren vielleicht sogar ganz angenehm, seinen Partner mal für einige Zeit los zu sein und sich mal wieder auf sich selbst konzentrieren zu können/müssen?

Wenn ich mir solche Sachen überlege, stelle ich immer wieder fest, wie unglaublich verschieden wir alle doch sind. (Und wie unglaublich ähnlich, aber das ist eine andere Sache). Und dass ich eindeutig im richtigen Studium gelandet bin. Was gibt es interessanteres als Menschen?

06. Juni 2008 | Kategorie: me

Vampire: The Masquerade – Bloodlines

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Wenn wir gerade beim gamen sind, hier noch ein Linktipp für Liebhaber älterer (Vampir-) Spiele:

http://www.gamebanshee.com/vampirebloodlines/walkthrough.php

Die Macher von Gamebanshee haben sich da richtig viel Mühe gegeben und den beeindruckendsten Walkthrough gemacht, den ich seit langem gesehen habe.

Normalerweise beschränken sich Walkthroughs (also Anleitungen, wie man durch das Spiel kommt, eben wie man “durch läuft”) auf ein paar spartanische Seiten, nur Text, nur die allerwichtigsten Bilder.

Hier werden alle Haupt- und Nebenmissionen sowie alle Wahlmöglichkeiten und deren Konsequenzen genau beschrieben. Dazu gibt es jede Menge Bilder, falls jemand nicht gleich rausfindet, wie ein Blutpaket aussieht oder die E-Mailtexte (im Spiel) nicht lesen kann.

Das Spiel selbst kann ich auch empfehlen. Anfangs kann man aussuchen, welchem Clan man angehören möchte (oder einfach einen Psychotest machen). Die Tremere haben dabei am meisten Spass gemacht, ihre Blutmagie lässt so lustige Sachen zu, wie arme Sterbliche Blut kotzen oder eifach aufgrund kochenden Blutes zerplatzen zu lassen. Malkavianer sind für Anfänger wahrscheinlich eine ziemliche Herausforderung (ihr vampirisches Blut ist verunreinigt, was zu Irrsinn in allen Facetten führt. Die Spielfigur spricht dementsprechend auch öfters in Rätseln). Eher für ein nochmaliges spielen geeignet.

Das ganze ist so eine Mischung aus Egoshooter, Adventure und Magiespiel, keine Ahnung, ob ich das richtig zuordne. Ich spiele sowas eh nur im Godmode, darum kann ich nichts zur Schwierigkeit der Missionen sagen. Zum Teil nerven diese etwas, weil man dauernd hin und her laufen muss.

Wem langweilig ist, kann unschuldige Sterbliche anfallen und sich anschliessend vor der Polizei verstecken. Dem Prinzen der Stadt sollte man besser nicht widersprechen. Er gehört zu den Ventrue, den Powerplayern der Vampire, und besitzt die Fähigkeit, seine Gegner “zu überzeugen”. Kein schönes Gefühl, statt zwischen vier Antwortmöglichkeiten nur noch eine zu haben. “Ich machs. Ich machs. Ich machs. Ich machs.)

Wundervoll die durchgeknallten Clubbesitzer der Stadt. Highlight in Chinatown ist der Gewürzhändler, der nie in der Armee war (aber so aussieht? so spricht? hm). Ach ja, eine Geistergeschichte ist auch noch eingebaut, da hab ich mich mitten in der Nacht dann doch ordentlich gefürchtet und zwischendurch die Hintergrundmusik ausgeschaltet. Witzig die Namen der Missionen (The Pain of being Mercurio als man für Mercurio Schmerzmittel organisieren muss, nachdem er zusammengeschlagen wurde). Die Missionen sind grundsätzlich sehr abwechslungsreich, insbesondere die Nebenmissionen. Entführte Kinder retten, zwei chinesische Killer gegeneinander ausspielen, einen Gastrokritiker bedrohen, dem Friedhofwächter vertreten, mit ihm schlafen oder ihm eine H*ure besorgen (ach ja, bei der Vertretung wird das Spiel auch noch zum Zombishooter, falls es sowas gibt). Ein Snuffvideo auftreiben, gegen Vampirjäger kämpfen und einen brutalen Massenmörder stellen, sind nur einige der Aufgaben. Ausserdem muss man den gesammten Clan der Nosferatu suchen, gegen einen Werwolf kämpfen (den man übrigens als einzige Figur nicht töten kann. Darum: Lauf weg! Lauf weg!) und sich mit leichtgläubigen Thinbloods rumschlagen.

Alles wird garniert mit einer durchaus ansprechenden Grafik und einem absolut oberhammergeilen Soundtrack. Manchmal bin ich einfach nur an den Strand gestanden und hab Musik gehört. Bis es dann weiter ging mit dem Gemetzel. *har har har*

Ach ja, Spiel und Walkthrough sind beide in Englisch, beim Spiel können die Untertitel aktiviert werden. (Vereinfacht die Sache, vor alleml bei Figuren, die nuscheln oder die in jedem weiten Satz ein “Boss” brauchen.)

Das Spiel soll auch viele Anspielungen auf Filme (Zombiefriedhof, Name des Wächters), andere Spiele und ähnliches machen. Dazu gibts Foren.

Viel Spass.

31. Mai 2008 | Kategorie: links

Katharsis

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Ich hoffe mal, dieser Eintrag wird seine kathartische Wirkung entfalten, so dass ich mich nachher wieder ausgeglichen und normal fühle.

Bah. Mein aktuelles Lebensthema heisst ja “Bauchgefühl”. Ich versuche darauf zu hören, weil ich in der letzten Zeit feststellen musste, dass ein Ignorieren schlecht für mich ist. In allen möglichen Bereichen, der Tod meiner Katze ist nur einer davon (auch wenn ich den wahrscheinlich nicht hätte verhindern können. Vermutlich hatte sie schon lange ein Nierenleiden, dass durch den Freigang akut wurde. Es war mir schon früher aufgefallen, dass sie sehr viel Wasser trank, was bei Katzen in der Regel ein Alarmsignal ist.)

Mit dem Bauchgefühl ist es wie mit den Migränetabletten: Mal krieg ich es hin, mal nicht.

Gestern hab ich mal wieder phänomenal versagt.

BFK wird die nächsten drei Wochen mit einem Kollegen durch Nordeuropa reisen. Weil einer der spanischen Austauschstudenten in dieser Zeit wieder nach Hause reist, fand gestern eine Abschiedsparty statt.

Ein klares Warnsignal war ja, dass ich rund 30 Minuten zu spät kam. Ich. Ich komme nie zu spät. Wenn die Party um 20 Uhr anfängt, stehe ich um 20 Uhr auf der Türschwelle. Ich bin die verdammte Schweizerische Pünktlichkeit in Person.

Kaum angekommen, wird mir mitgeteilt, dass die Englische Fussballliga ihr Finalspiel hat. Heute. Also gestern. BFK ist ein totaler Fussball- und ein noch grösserer Manchester United-Fan. Ich hasse Fussball.

“Ok”, dachte ich mir, “ich kann mich ja auch mit den anderen Austauschstudenten amüsieren”. Ich wäre besser nach Hause gegangen. Weil statt eine gute Zeit zu haben, fühlte ich mich extrem unwohl. Keine Ahnung wieso, alle waren sehr nett. Die Freundin des kanadischen Austauschstudenten ist im Moment hier, eine sehr reizende junge Frau. Todschicker Haarschnitt, wunderschöne Zähne, breiter Akzent, sehr nett. (Seit meinem Zahnimplantat gucke ich den Leuten immer auf die Zähne. Aber sie ist noch zusätzlich so gebräunt, dass die stark leuchten.) Interessant übrigens: Ihr Vater ist Chinese, ihre Mutter Polin. Zu meinem Erstaunen hat sie nicht die asiatischen Augenform geerbt, dafür aber die dunkle Hautfarbe. Ich dachte schon, sie sei so lange im Solarium oder an der Sonne gewesen.

Am Ende des Abends hatte ich mich vergeblich auf ein paar Stunden Zeit mit BFK gefreut, war wütend auf mich selbst, weil ich nicht einfach nach Hause gegangen war und auf BFK, weil er versuchte, mich aufzumuntern. Ach ja, und dass ich zu faul oder feige war, einfach zu gehen. Und dass BFK dieses verdammte Fussballspiel wichtiger war. Und sowieso und überhaupt.

Entgegen meiner Erwartung bin ich heute morgen immer noch sauer und vor allem sehr enttäuscht. Beziehungen sind scheisse. Weil man ich immer gleich alles so persönlich nehme. Wie machen das bloss die Leute, die das nicht tun? Keine Beziehung haben ist aber auch scheisse. Weils dann keinen Sündenbock für die schlechte Laune gibt *grins*. Ach menno. Ich bin jetzt unheimlich schlecht gelaunt und hab total keine Lust, mich zusammen zu nehmen und wieder gut drauf zu sein. Auch wenn ich weiss, dass das klappt. Mir ist aber eher nach heulen. Bäh. Scheisse. Hätte den Abend weiss Gott mit besseren Beschäftigungen verbringen können: Endlich mal die Serien angucken, die ich aufgenommen habe und bisher keine Zeit für fand. Meine Steuererklärung kontrollieren und zum Versand fertig machen. Ein Review schreiben. Einen Film gucken und ein Review schreiben. Meine Hausaufgaben für Biopsychologie 2 machen. Das Gerontopsychologiebuch weiterlesen. “Reklamationen beim Universum” weiterlesen. Wäsche zusammenlegen. “Fahrenheit” spielen. Daten vom alten auf den neuen Computer überspielen. Filme gucken. Fotos bearbeiten. Artikel in ricardo einstellen.

Nein, langweilig wäre mir bestimmt nicht geworden. Und besser hätte ich mich auch gefühlt. Nächstes Mal dann.

22. Mai 2008 | Kategorie: frustration

Bauchgefühl, mal wieder

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Ich male mir wie üblich Worst-Case-Szenarien aus. Um sie gleich wieder zu verwerfen. “Sei nicht immer so negativ.”

BFK hat seinen Flug verpasst.

Zum Glück hab ich es noch gesehen, bevor ich vergeblich am Flughafen warte.

(Und jetzt muss ich meinen Aerger und meine Enttäuschung soweit in den Griff kriegen, um wenigstens was Neutrales zurück zu schreiben.)

06. Mai 2008 | Kategorie: dark me

Was danach geschah

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Fangen wir mal ausnahmsweise mit den Geschehnissen nach meiner Rückkehr an. Ich bin heute morgen also widerwillig aus dem Bett gekrochen, weil bei dem “Meis” (=Lärm) aus der Nachbarwohnung niemand mehr schlafen konnte. Hab BFK zurück zur Studentenunterkunft und das Auto meiner Mutter nach Hause gefahren. (Hab ich gerade wirklich “nach Hause” geschrieben? Arg, ist das lästig.)

Dort traf ich überraschenderweise auf meine Schwester, die seid einigen Stunden zurück in der Schweiz und…
verlobt ist! *juhu* Das ist wundervoll! Wir waren schon alle so gespannt, wann er endlich fragt, abzusehen war es ja, und nun ist es endlich passiert. Hilfe, meine Schwester heiratet! (Jetzt muss ich für das Hochzeitsgeschenk und mein Kleid zu sparen beginnen. :-) )

Die weniger gute Nachricht ist, dass meine Lieblingskatze Schnauz gestorben ist. Es hat mich nicht unerwartet getroffen, ich hatte bereits ein komisches Gefühl und damit gerechnet. Trotzdem. Ich möchte in Zukunft nicht nur mein Bauchgefühl spüren, sondern endlich auch danach handeln können. Und ansonsten denke ich jetzt gerade nicht darüber nach, sonst muss ich vor lauter Schuldgefühlen und Wut weinen. Und ich möchte nicht weinen, sondern mich für meine Freunde und über den schönen Benelux-Trip freuen.

Als ich wieder nach Hause kam, lag ein Jahresbericht des Thurgauischen Pädagogischen Irgendwas in meinem Briefkasten. Ich hab das irritiert angestarrt… und dann dort angerufen, um die Leute zu informieren, dass ich die falsche Nicole bin. Zum Glück weiss ich, dass meine Namensvetterin Lehrerin ist und im Thurgau wohnt.

So, und jetzt werde ich erst mal meine Wäsche in den Keller bringen und dann meinen schmerzenden Rücken mit ein wenig liegen verwöhnen. One Piece, The Closer und Ghost Wisperer warten auf mich. Und ein japanisches Essen heute Abend. Reisebericht und Bilder kommen dann morgen oder so. ;-)

21. April 2008 | Kategorie: amusement, dark me, katzen & hamster, me

Redbull-Frust

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Gestern kam ich nach einem unangenehmen Migränemorgen (ich hasse Wetterumschwünge) im Büro an. Zur Abwechslung gabs mal eine erfreuliche Nachricht: Die Telefonanlage ging nicht *grins*.

Die Leute von der C. kamen dann und machten gefühlte 100 Testanrufe. Schliesslich lief alles wieder. *buh* Einer der Techniker kam zurück und drückte unserem Chef eine Kiste mit Redbull in die Arme. Alle unter dreissig waren hell erfreut.

Heute stellen wir fest, dass das vermeindliche Redbull Rotwein-Sekt ist. :-( ((((

27. März 2008 | Kategorie: arbeit

Kurz aber heftig

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Sechs Tage diesmal nur, statt drei Wochen wie letzten Oktober/November. Trotzdem bin ich am zweiten Tag gleich zum Arzt. Es war keine Lungenentzündung, also fand er es auch nicht nötig, die drei (!!!) Ampullen mit meinem Blut (!!!) einzuschicken. (Spritzenphobie Ahoi. Vampire anwesend? Drei Ampullen Blut anyone?)

Ich hab also den Pub Crawl verpasst (Doppelfrust, weil verpasste Gelegenheit mit K. zu quatschen), die Wohnungseinweihungsparty bei R. und die Vorlesungen gestern.

Heute gehts mir wieder soweit gut.
(Und ich versuche mir klar zu machen, dass ein zwischenzeitlich taubes Gefühl in den Lippen NICHT schlimm ist. Kusch, Hypochonder-Nicole, kusch!)

27. Februar 2008 | Kategorie: frustration, me

*schrei*

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Zu behaupten, dass ich gerade unglaublich wütend bin, wäre die untertreibung des jahrhunderts. mein gottverdammtes handy klingelt, ich hab mich eh schon belästigt gefühlt, weil heute mein einzig freier abend diese woche ist. dann ist der kaku lehrund ich gebe diesn verfickten pincode dreimal falsch ein. diesen beschissenen pincode, den ich seit beschissenen 7 jahren habe. der kerl von der beratung meinte ja, ich solle tanzen und schreien. mir ist gerade nach heulen zumute. scheisse. wo ist dieser verdammte pinpukscheisscode??????????????????????????

20. Februar 2008 | Kategorie: dark me

Warum ich dieses Wochenende ab Samstags, 22 Uhr nervös war…

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Ich war am Samstag-Nachmittag wieder an der “Swiss Culture”-Vorlesung für die Austauschstudenten an der ZHAW. In der Fragerunde erkundigte sich unter anderem jemand, wie man eine Schweizer Frau fragt, ob sie mit einem aus geht. (Uah, Deutsch ist fürchterlich schwerfällig!) Ich hab irritiert geguckt und gemeint, wie überall auf der Welt: “Hei, im Kino läuft dieser tolle Film, kommst du mit?”

Einige Stunden später lasse ich – gelangweilt von DSDS und Die 10 – den Nachmittag nochmal Revue passieren. Unter anderem ein kurzes Gespräch nach der Vorlesung mit K. Er wollte wissen, was ich Abends mache. Ich war an eine Geburtstagsparty eingeladen und musste eine halbe Stunde später auf den Zug. Meine übliche Frage “Warum?” beantwortete er mit: “Och, ich hab da diesen coolen Film…”

Und da fällt plötzlich ein Groschen. Wobei ich nicht sicher bin, ob ich jetzt was hineininterpretiere oder keine Ahnung oder was *kreisch*. Der Groschen hat sich auf alle Fälle tonnenschwer angefühlt. Ich bilde mir sicher was ein. Hilfe.

Den Rest des Wochenendes hab ich damit verbracht, einen Plan zu schmieden, wie ich ihn unauffällig fragen kann, wie dieses Filmangebot gemeint war.

18. Februar 2008 | Kategorie: me
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