Das Internet vergisst nicht

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Bis vor einigen Minuten war in tel.search.ch noch folgender Eintrag zu finden:

W., Nicole
Consultant
St. Galler-Strasse 66, 8400 Winterthur/ZH
*052 232 64 86

Tja, das stimmt leider alles schon seit Jahren nicht mehr so ganz. *g* Also hab ich kurz angerufen und den Eintrag zur Löschung freigegeben.

Auf den veralteten Eintrag gekommen bin ich, weil die Dankeskarte meiner besten Freundin einen Fehler in der Adresse hatte. Die Strassennummer stimmte nicht. Die Karte ging dann bei der Post zur Abteilung für unzustellbare Briefe (wie gesagt, lediglich die Hausnummer stimmte nicht!), und die haben da meine alte St. Galler-Str. Adresse draufgeschrieben. Das half natürlich auch nicht weiter, weil die Umzugweiterleitung nach 4 Jahren auch nicht mehr aktiv ist. Wie die Karte dann trotzdem ihren Weg zu mir fand ist mir schleierhaft, geschafft hat sie es auf jeden Fall.

Nun war die Frage, wo wohl meine alte Adresse noch eingetragen ist. Zwei Verdächtige, weisseseiten.ch und tel.search.ch. In letzterem fand ich den Eintrag. Und nun ist er schon weg. Ade, Vergangenheit. *g*

30. Dezember 2009 | Kategorie: irritation, me

Clevere Nicole: Altpapier entsorgen

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Altpapier

Dieses Wochenende verbrachte ich zu Hause in meiner eigenen Wohnung. Zum einen brauchte ich mal wieder Zeit für mich, dann wollte ich einige Aufräumarbeiten erledigen, vor allem wollte ich aber all den Openair-Besuchern vom Openair Frauenfeld aus dem Weg gehen. Die würden heute Abend um 21 Uhr den Zug verstopfen, es toll finden, sich im Abteil einen Joint anzuzünden und allgemein dreckig und furchtbar laut sein. Auf gut Deutsch: Heute wollte ich die Strecke Weinfelden – Winterthur meiden, wie der Teufel das Weihwasser.

Damit ich nicht faul im Bett rumliege, hatte ich drei Vorsätze gefasst:

  1. Jemanden aus meinem Freundeskreis treffen.
  2. Altpapier für die Entsorgung vorbereiten
  3. Einige Artikel in Ricardo einstellen

Punkte 1 war gestern um Mitternacht erledigt. Ich hatte F. zugegebenermassen etwas kurzfristig gefragt, ob sie Lust habe, mich am Wochenende zu treffen. Zum Glück hatte sie sich einen Termin fälschlicherweise am Samstag statt am Sonntag eingeschrieben, so ging ich sie gestern besuchen. Zu meiner Freude stimmte sie nämlich zu, was zu kochen. F. kann einfach supergut kochen (hab ich ein Glück mit meinem Freundeskreis, lauter gute Köchinnen und Köche :-) ). Es gab Couscous mit Fleisch-Gemüse-Pfanne und einen Salat aus Fenchel, Gurke und noch einigen anderen Sachen. Total lecker.

Heute lag ich dann bis Mittag im Bett, die Migräne konnte es sich natürlich nicht verkneifen, doch noch vorbei zu sehen. Um eins fühlte ich mich wieder einigermassen dem Leben gewachsen. Die Frage war nun, wie wollte ich Punkt 2 angehen? Meine Studienunterlagen aussortieren würde leicht sein, ich hatte aber auch vor, endlich einen 30 cm-Stapel von Weltwoche-Magazinen aus dem dem Jahr 2004 (?) zu entsorgen.

Nun gibt es Leute, die sammeln alles (oft Messies), andere stellen sich die Wohnung gerne mit Nippes zu, ich habe ein Problem mit Papier. Obwohl ich keine Zeitungs- und Magazine-Leserin bin, stapelt sich das Zeug bei mir “für irgendwann dann mal”. Ich hasse das, habs aber leider nicht immer so im Griff. Wie würde ich es also schaffen können, die 30 cm aus ihrer Plastikhülle zu schneiden und zusammen zu binden, ohne dauernd spannende Themen auf den Titelseiten zu entdecken?

Die Lösung war denkbar einfach: Ich drehte den ganzen Stapel um und schnitt die Hefte an der Rückseite auf.

Das erste Problem war gelöst. Nun stellte sich die Frage, wie ich das Altpapier zusammenbinden soll. Normalerweise mache ich das auf dem Küchenboden kniend. Ich hasse das. Diese Prozedur ist der Grund, dass ich mich nur ungefähr alle sechs Monate zum Altpapier-Entsorgen durchringen kann.

Bekanntlich ist es ja eine gute Strategie, etwas Unangenehmes mit etwas Angenehmen zu verbinden. Meist in Form einer kleinen Belohnung nach der Anstrengung. Nun, ich verband diesmal beides gleichzeitig. Während ich mir drei Folgen Gordon Ramsey und zwei Folgen In Treatment ansah (ca. 3 Stunden also), sortierte ich mein Studienzeug aus, entfernte die Plastikhülle von den Weltwoche-Heften und bündelte alles zu hübschen Haufen.

Und weil ich gerade so gemütlich sass, entfernte ich noch die Papieretiketten von den Dosen, die ich morgen entsorge, und band auch all die vielen Papiertüten zusammen, die sich angesammelt hatten. Ausserdem stopfte ich alle Plastiktüten in einen Abfallsack. Beides würde ich ebenfalls nicht mehr in diesen Mengen brauchen.

Zwischendurch sortierte ich noch eines meiner Büchergestelle neu ein und hatte einfach eine gute Zeit.

Man kann sich meine Freude vorstellen, als ich nach der ganzen Arbeit im Internet den nächsten Sammeltag nachsah und feststellte, der ist schon Morgen. Ich muss das Zeug also nicht noch eine Woche in der Wohnung aufbewahren!

Fünf Mal rauf und runter, nun ist das Altpapier und der Wochenmüll entsorgt und unter meinem Küchentisch sieht es richtig leer aus.

Ich bin einfach stolz auf mich, zum einen für die Erledigung, aber auch für die clevere Vorgehensweise. :-)

Ob ich heute noch Ricardo machen mag, muss ich mir allerdings nochmal überlegen. *lach*

12. Juli 2009 | Kategorie: me

Not Available

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In letzter Zeit passiert es mir öfters bei Youtube-Clips, dass folgende Meldung kommt:

This video is not available in your country or domain.

Hat jemand einen Tipp, wie man das – einfach – umgehen kann?

24. April 2009 | Kategorie: blog- & webthings

Rollende Boote und das Internet

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Kürzlich hab ich jemandem erklärt, das Internet sei mir so wichtig wie aufs Klo oder ins Bett gehen (sprich: lebensnotwendig). Nicht weil ich süchtig bin, ich kann auch gut mal ohne, aber weil es einfach dazu gehört.

Es ermöglicht mir zum Beispiel, nach Ende der Serie die Lyrics des englischen Kinderliedes “Row, row, row your Boat” nachzusehen. Das Lied handelt also nicht von gerollten sondern von geruderten Booten, und die werden auch nicht die Strasse runtergerollt. *lach*

Den Ohrwurm konnte ich leider nicht im Netz lassen.

Row, row, row your boat,
Gently down the stream.
Merrily, merrily, merrily, merrily,
Life is but a dream.

(Ganz toll sind übrigens auch die vielen Variationen und Sprachversionen, die das englische Wikipedia zu bieten hat: http://en.wikipedia.org)

26. März 2009 | Kategorie: lernen

Internet, Stand 2008

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Interessanterweise gefällt mir das Internet je älter ich werde und je weiter es sich entwickelt immer besser. (Ausser SPAM. Aber der stört mich neuerdings auch nicht mehr so.) Ich mag Blogsoftware, CMS, Facebook, deviantART, Wikipedia, LEO, Youtube…

Nur sozialer geworden bin ich dadurch nicht, eher das Gegenteil. Mittlerweilen gäbs ja einen Bloggy Friday in Zürich. Aber wenn man die anderen Schweizer Blogger nicht liest, macht das nicht so Sinn. Das war ja damals der Reiz am Chat-Treff, endlich mal die Leute in echt zu treffen, mit denen man sich so gut unterhalten konnte. Worauf das Interesse aneinander schlagartig abnahm. Aussehen spielt nun mal eine Rolle, immer.

Ich lese sowieso nur wenige ausgewählte Blogs, die die richtige Mischung an Unterhaltung (was für mich auch bedeutet: dass ich was lernen kann) und kurzen Texten bieten. Es gibt so viel zu entdecken und tun die ganze Zeit, da lese ich doch keine Romane. Schreiben noch eher. Auch wenn meine Themen zugegebener Massen nicht weltbewegend wichtig sind. Ich bin glaub ein Ego-Schwein. Die Welt dreht sich um mich. Andere Menschen sind nur sich bewegende Baumstämme. Gross dann die Ueberraschung, wenn der Schmerz aus ihnen herausbricht. Ich denke, deswegen ist Postsecret so erfolgreich. Weil wir einen kurzen Moment die grosse Angst eines anderen Menschen sehen können. Hinter die Hülle, die Maske, die unversehrt und gesund aussieht.

Die letzten Tage verbringe ich plötzlich unfreiwillig stundenlang vor dem Computer und beantworte Mail um Mail. Das kann ich grundsätzlich nicht kurz, ausser es geht drum, einen Termin zu fixieren. “Hi Süsse. Montag 18 Uhr ist OK, freu mich, bis dann. Nicole” liegt drin. Alles andere braucht komplexte Erklärungen oder löst Assoziationsketten aus. Kein Wunder, dass ich da nicht antworten mag.

Was für ein Glück, dass ich mit und im Internet arbeiten kann und darf.

04. September 2008 | Kategorie: chaos, geschrieben

Zwei Skype-Accounts auf dem Computer laufen lassen (Win XP)

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  • Eine zweites, passwortgeschütztes Benutzerkonto auf dem Computer einrichten.
    Ausführliche deutsche Anleitung unter
    http://support.microsoft.com/kb/905056/de
  • Im üblichen Konto einloggen und eine Verknüpfung zu Skype auf dem Desktop anlegen.
  • Auf der Verknüpfung mit der rechten Maustaste das Menü aufrufen und “Ausführen als…” auswählen.
  • Unter “Folgender Nutzer” den zweiten Nutzer auswählen.
  • Fertig! :-)

Auch wenn es bei mir auf diese Art wunderbar klappt: Angaben ohne Gewähr.
Leider weiss ich die Quelle nicht mehr, darum Dank ans Internet.

02. Juni 2008 | Kategorie: lernen

Game One

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Seit ich auf MTV “Game One” entdeckt habe, hat mich die Zockerlust befallen.

game-one.jpg
Bild von MTV.de

Simon Krätschmer und Daniel “Budi” Budimann sind witzige Moderatoren und die Sendung strotzt nur so vor lustigen Einfällen. Ich kanns nicht richtig erklären, man muss es eindeutig selbst gesehen haben, was man sogar online machen kann. (Ich liebe das Internet!) Hinzu kommen interessante Informationen zu aktuellen und alten Computergames. Zum Beispiel die Top Ten der Zeitlupensequenzen in Computergames. Dazu gehört auch jene aus “Day of the Tentacle”. War lustig, wieder mal von diesem absolut genialen Spiel zu hören.

Die Sendung bietet also auch Nicht-Zockern viel Unterhaltung. Schade, dass sie jeweils nur 15 Minuten dauert.

http://www.mtv.de/tv/shows/225753

PS: Ich will mal “Deus Ex” spielen! :-)
PPS: MTV hat einfach die besten Shows. Wenn der Sender komplett aus dem Kabelnetz fällt, kauf ich mir sofort Digital-TV!

28. Mai 2008 | Kategorie: me

Gewusst wie

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Schon seit längerem bin ich auf der Suche nach einem sauberen mp3 des Stücks “Awaken” aus dem Film “The Prophecy: Uprising”. Nix. Ich konnte einfach absolut nix finden. Ausser einem Clip auf Youtube, wo jemand den Abspann aus dem Film reingestellt hat.

Gestern dann eine spontane Erleuchtung. Es müsste doch eigentlich ein Programm geben, mit dem man den Song aus dem Youtube-File extrahieren kann…

Ich sag nur: Internet ist eine feine Sache. Aufgenommen, dann noch schnell mit einem anderen Programm den total nervtötenden zweiten Teil weggeschnitten, und schon kann ich mir das Stück anhören, bis es mir zu den Ohren rauskommt. Was hab ich nur vor der Zeit mit Computern gemacht? Wie konnte ich da überleben, ohne die Möglichkeiten der Recherche, des Downloads und der Programme für jeden nur erdenkliche Aufgabe?

13. März 2008 | Kategorie: hören

GA-Tipp für Studierende bis 30.

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Ich habe gerade ein Mail von http://www.scroggin.info bekommen mit folgendem Hinweis:
***
Wenn du studierst, bist du noch länger mit einem GA Junior unterwegs. Nämlich bis 30. Damit du dein GA Junior verlängern oder ein neues kaufen kannst, musst du zwischen 25 und 30 Jahre alt sein. Zudem benötigst du eine Kopie der Legi und — falls du an einer BBT-anerkannten FH studierst — eine Studienbescheinigung. Ein Klick genügt, und du erhältst die Informationen zum GA Junior für Studierende 25–30.
Wir wünschen schon jetzt gute Fahrt.
(www.gleis7.ch/gajunior).
***

Weil unser Internet gerade fünf Minuten weg war, hab ich bei der SBB angerufen und gefragt, ob ich für das verbliebene Jahr bis zu meinem 30. Geburtstag noch auf das Junior GA-Abo wechseln kann. Immerhin eine Kostersparnis von 780.- Fr. (210.- statt 275.- Fr.)! Antwort: Das geht.

Also, wer von euch das GA hat und ein Studierender unter 30. ist, sollte sich das vielleicht auch überlegen :-)

10. März 2008 | Kategorie: studium

Samstagabendmelancholie

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Das Fernseprogramm am Samstagabend ist doof. War es schon immer so doof? Kurz in Troja reingezappt und gedacht: “Was mach ich mir eigentlich Gedanken über Männerrituale? Denen ist eine Frau als Ausrede recht, einen Krieg anzufangen. Die sind doch verrückt. Wer wirklich der Ueberzeugung ist, in den Krieg zu ziehen, andere zu töten und selbst zu sterben sei heldenhaft, der ist verrückt.”

Ich weiss nicht so recht, woran es liegt. Vielleicht ist es auch einfach wie so oft im Leben eine Verkettung von Ereignissen, Umständen, Veränderungen. Vielleicht hat die Geschichte von der “Warming up-Party für den 30.”, die mir irgendjemand erzählt hat, meine Einstellung viel nachhaltiger verändert, als ich bisher dachte. Vielleicht überdecken die Bedenken zur Party, an die meine Freunde, Incomings und meine Studienkolleginnen eingeladen sind, einfach die Angst vor der grossen 29. Vielleicht fühle ich mich endlich wohl, weil es keinen Grund mehr gibt, es nicht zu tun. (Und ich hoffe wirklich, dass, falls die Sache nach einem Semester zu Ende ist, mein Herz so richtig bricht. Wurde langsam langweilig, immer wegen demselben traurig zu sein. Wenns gut läuft, ist natürlich auch recht.) Vielleicht ist es auch nur die Musik oder das Surfen durch ein interessantes Interview von Kurt Aeschbacher mit Michèle Roten (Ich empfinde es übrigens immer als Ungerechtigkeit, wenn begabte Menschen auch noch gut aussehen. Sowas ist einfach nicht fair. *hmpf*). Oder die Fernsehsendung zum Thema “Typisch Mann, typisch Frau”, die nicht annähernd so klischeehaft war, wie das jetzt tönt.

Ich habe immer noch keinen Plan für mein Leben. Seit jener verhängnisvollen Vorlesung (6 von 600 Studierenden, ein Prof) und der eindringlichen Bitte, doch eine akademische Karriere ins Auge zu fassen (es gibt trotz einem Studentinnenanteil von 80% viel zu wenige Psychologie-Professorinnen), liebäugle ich durchaus mit dieser Idee. Ins Ausland zu gehen hat ein wenig seinen Schecken verloren, auch wenn ich mir das immer noch nicht so wirklich, richtig, konkret vorstellen kann. Die Frage bleibt halt: Was stellt man mit seinem Leben an, wenn man keine Kinder will, keine Kinder haben wird? (Und nein, das wird sich nicht mehr ändern. Manche Dinge weiss man einfach.)

VNV Nation kündigt einen Sturm oder ein Gewitter an. Ich wünsche mir, es wäre Sommer. Seit gestern habe ich eine Account bei Facebook, das ganz klar die Vorlage für studiVZ ist. Das Schulterklopfen gibts auch im Internet.

So. Mal sehen, welchen DVD ich noch gucken können. Oder vielleicht helfe ich Alice noch ein wenig bei ihrem beschwerlichen Weg durchs Wunderland.

08. März 2008 | Kategorie: dark me
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