Koreanische Gerichte

Keine Kommentare »

Gee kommt am Montag auf Besuch und hat sich etwas Koreanisches als Abendessen gewünscht.

Hm. Ich hab noch nie was Koreanisches gekocht, und BFK ist auch nicht da! Hab ihr dann ein einfaches Gericht angeboten, dass BFK oft kocht. (Reis mit Ei und Gim – die Koreanische Variante von Nori, den Seetangblättern, die für Sushi verwendet werden, Beilage gebratener (!) Salat.) Also gleich meinem zur Zeit bei Helsinki weilenden Freund geschrieben und nachgefragt, wie die Sauce heisst, die er für den Salat benutzt. Da ich am Freitag in Zürich bin, kann ich gleich noch einen Abstecher ins Koreanisch/Japanische Restaurant/Lebensmittelshop bei der Bahnhofstrasse machen.

Soeben aber auf eine tolle Website mit vielen Rezepten gestossen. Vielleicht mach ich Bulgogi. Das hab ich im erwähnten K/J R/L gegessen, ist sehr lecker. (Und wird in Korea deswegen gerne den Touristen serviert *g*.)

Wer sich dafür interessiert, hier der Links:
http://www.willi-stengel.de/page8.htm

29. Mai 2008 | Kategorie: me

Was danach geschah

Keine Kommentare »

Fangen wir mal ausnahmsweise mit den Geschehnissen nach meiner Rückkehr an. Ich bin heute morgen also widerwillig aus dem Bett gekrochen, weil bei dem “Meis” (=Lärm) aus der Nachbarwohnung niemand mehr schlafen konnte. Hab BFK zurück zur Studentenunterkunft und das Auto meiner Mutter nach Hause gefahren. (Hab ich gerade wirklich “nach Hause” geschrieben? Arg, ist das lästig.)

Dort traf ich überraschenderweise auf meine Schwester, die seid einigen Stunden zurück in der Schweiz und…
verlobt ist! *juhu* Das ist wundervoll! Wir waren schon alle so gespannt, wann er endlich fragt, abzusehen war es ja, und nun ist es endlich passiert. Hilfe, meine Schwester heiratet! (Jetzt muss ich für das Hochzeitsgeschenk und mein Kleid zu sparen beginnen. :-) )

Die weniger gute Nachricht ist, dass meine Lieblingskatze Schnauz gestorben ist. Es hat mich nicht unerwartet getroffen, ich hatte bereits ein komisches Gefühl und damit gerechnet. Trotzdem. Ich möchte in Zukunft nicht nur mein Bauchgefühl spüren, sondern endlich auch danach handeln können. Und ansonsten denke ich jetzt gerade nicht darüber nach, sonst muss ich vor lauter Schuldgefühlen und Wut weinen. Und ich möchte nicht weinen, sondern mich für meine Freunde und über den schönen Benelux-Trip freuen.

Als ich wieder nach Hause kam, lag ein Jahresbericht des Thurgauischen Pädagogischen Irgendwas in meinem Briefkasten. Ich hab das irritiert angestarrt… und dann dort angerufen, um die Leute zu informieren, dass ich die falsche Nicole bin. Zum Glück weiss ich, dass meine Namensvetterin Lehrerin ist und im Thurgau wohnt.

So, und jetzt werde ich erst mal meine Wäsche in den Keller bringen und dann meinen schmerzenden Rücken mit ein wenig liegen verwöhnen. One Piece, The Closer und Ghost Wisperer warten auf mich. Und ein japanisches Essen heute Abend. Reisebericht und Bilder kommen dann morgen oder so. ;-)

21. April 2008 | Kategorie: amusement, dark me, katzen & hamster, me

Vorschlag

1 Kommentar »

Wie wäre es, wenn wir die Tage auf 48 Stunden verlängern?

Mir fehlt einfach die Zeit für alle meine Interessen und Pflichten (One Piece jeden Tag 15 Minuten, diverse Serien, BFK, justine, diverse Bücher – Warum Japaner nerven, Die Tripoden, Kleine Interviews mit fiesen Männern -, zwei pendente Film-Reviews, diverse Forschungsmethodentexte, für die Uni lernen allgemein, Haushalt führen, Koreanisch lernen, endlich eine neue nicole-wellinger-Website erstellen, arbeiten, E-Mails beantworten). Zum Glück hab ich das Computerspiel gestern endlich beendet.

Wahlweise wären 36 Stunden auch OK.

10. April 2008 | Kategorie: me

Trotz widriger Umstände

Keine Kommentare »

Da lag diese kopfwehgeschwängerte Woche hinter mir und eigentlich hätte ich mich in den Hintern beissen können, meine Austauschstudentin und ihre Freundin spontan heute zu einem “How too cook with Swiss-Food”-Abend eingeladen zu haben. Noch mehr, als statt wie üblich 1/3 der geladenen Gäste absagten, 50% mehr Gäste kamen. Noch viel mehr, als ich für das die ganze Woche aufgeschobene Aufräumen und staubsaugen meiner Wohnung nur knapp eine Stunde Zeit hatte. Erst recht, als ich total verschwitzt an der Bushaltestelle stand und ein SMS bekam, die vier hätten gerade den Bus verpasst.

Was so furchtbar angefangen hat, wurde ein wundervoller Abend mit zwei Japanerinnen, einem Spanier und einer Italienerin, die aber in Frankreich studiert. Wir haben eine sensationelle Menge an Essen gekocht (von dem ich mich wohl die ganze Woche ernähren kann), wir haben lange geredet und es war mir keine Minute zuviel. Ich bin sehr dankbar, nicht dem Gedanken nachgegeben zu haben, noch einen meiner Freunde einzulade, weil ich mich so ganz auf diese vier konzentrieren konnte. Es war spannend, über die Ausländerproblematik zu diskutieren, die in Spanien und Frankreich ebenso ein Problem ist wie in der Schweiz. Es war interessant, verschiedene Ansichten zu hören und Informationen zur Kultur der anderne zu erhalten.

Schlicht: Ein perfekter Abend.

16. Februar 2008 | Kategorie: me

Fasnacht scheint vorbei zu sein

Keine Kommentare »

Zumindest hier in Winterthur. Endlich.

Grosses Ups meinerseits: Ich empfehle H. der japanischen Austauschstudentin, sich unbedingt einen der Umzüge am Sa, So oder Mo anzusehen.
H. (natürlich in Englisch): “Du magst doch die Fasnacht gar nicht.”

Erst Stunden später ist mir die ultimative Antwort eingefallen, dass ich ja jedes Jahr gehen könnte, sie hingegen nur dieses Semester hier ist. Immerhin wusste ich nun, dass sie mir auch wirklich zugehört hatte. Beim Welcome-Dinner wurde ihr die Funktion der Fasnachts-Aktivitäten erklärt und ich hatte während der dreistündigen City-Tour etliche Male meine Aversion gegen Konfetti erwähnt. (Uebrigens verglich ich unsere Guggen mit japanischen Trommlern. Vom Lärm her trifft das wahrscheinlich ganz gut. :-) )

12. Februar 2008 | Kategorie: chaos

R und L und R und L

Keine Kommentare »

Ich kann mich wider Erwarten sehr gut mit meiner japanischen Austauschstudentin unterhalten. (Auch wenn sie nicht so viel sagt. Ich BIN ja eine Quasselstrippe, aber bei ihr komme ich mir noch viel schlimmer vor.)

Kleine Probleme bereiten nur ab und zu R und L. Zum Beispiel ging es einige Sekunden, bis ich verstand, was sie mit “Lainy Day” meinte. “Rainy Day” natürlich.

Und wer jetzt findet: “Das ist ja ganz klar!”: Geschrieben schon, aber versucht das mal während des Gesprächs zu erraten! Und ohne den Kontext des Gespräches – also wenn sie plötzlich spontan “Lainy Day” sagen würde – wäre es noch schwieriger.

12. Februar 2008 | Kategorie: chaos

Wenn morgens das Gehirn noch nicht ganz wach ist: Japaner und R

1 Kommentar »

Heute Morgen fiel mir folgende Frage ein:

Wenn Japaner wie alle (?) Asiaten das R nicht richtig aussprechen können, warum haben sie dann so viele Eigennamen mit Rs? Beispiele: Totoro, Chihiro, Naruto. (Alles Manga und/oder Anime -sprich Japanische Comic– Figuren.)

F. der Arbeitskollege, der 14 Jahre in Japan gelebt hat, meint dazu:
ja, schreiben können sie das ‘r’ und kein ‘l’ aber wenn sie das ‘r’ aussprechen ist es eine mischung von l und r. vor allem aber hören sie den unterschied zw. r und l von uns nicht

Hm, Mischung zwischen L und R, das tönt spannend. Werde mal ein wenig genauer hinhören müssen bei meiner Japanischen Austauschstudentin, die heute in der Schweiz eintrifft. (Sie hat übrigens auch einen Namen mit R, so bin ich drauf gekommen.)

Uebrigens: Nach der Geburt können Kinder alle Lautunterschiede wahrnehmen und potentiell auch lernen. Wenn sie jedoch mit dem Sprechen beginnen, werden in der Sprache nicht benötigte Laute ausgeklammert. Darum können Asiaten eben l und r nicht unterscheiden, wir dafür andere Laute nicht. Kürzlich in der Entwicklungspsychologie gelernt.

08. Februar 2008 | Kategorie: fragen

Blog, blog, muuuuuuh…

Keine Kommentare »

Mich selber überlisten mit der Ankündigung, mal eine Pause einzulegen, ist mir im Moment zu doof, und die sinkenden Statistikzahlen können mich auch nicht motivieren. Vielleicht ist das RL im Moment einfach zu viel. Zu viel lernen, zu viel arbeiten, zu viel in einen PHP-Einführungskurs, an den Trialog und ins Zürcher Stärkentraining gehen. Zu viel die Wochenenden nicht ruhig bei meinen Eltern verbringen können. Zu viel mich nerven und mir dann vorstellen, eine rote Nase zu tragen. Zuviel endlich mal ein Loch in meine Decke bohren, um den Vorhang über dem Bett aufzuhängen. Zu viel endlich mal die Katzenkratzbäume, die ich nicht mehr benötige, bei ricardo.ch einstellen. Zu viel Lerngruppe am Freitagnachmittag und zu viel Weihnachtsessen heute Abend. Zu viele Filme, die ich noch gucken möchte. Zu viel endlich ein altes Blog schliessend und hierfür den Abschiedstext schreiben. Zu viel meiner neuen Incoming (eine Japanerin, juhu!) schreiben. Zu viel verzückt meinen Hamster beobachten. Zu viel meine Wohnung aufräumen. Zu viel an Geburtstage denken. Zu viel der Vergangenheit begegnen, in kurzer Zeit, der kompletten. Zu viel traurig sein und zu viel das einfach nicht verstehen. Zu viel einsam fühlen. Zu viel über Rechtschreibung nachdenken (hoffentlich heisst es nicht: zuviel) und zu viel lesen. Zu viel Leben einfach. Nur nie zu viel Freunde. Nur manchmal zu viel im Kopf, um zu tippen.

25. Januar 2008 | Kategorie: blog- & webthings, dark me

Symbole

Keine Kommentare »

… Vielleicht ist es Dir bislang nicht bekannt, aber es handelt sich [bei der Flagge rechts oben] um kaiserliche japanische Kriegsflagge, zuletzt gebräuchlich im Zweiten Weltkrieg. Unter dieser Flagge hat das faschistische Japan innerhalb weniger Jahre Hunderttausende Chinesen gefoltert, zu Zwangsarbeit gezwungen und auch umgebracht.

Ich bin ziemlich angepisst über diese Frage und habe geantwortet, dass mir die Gräuel des faschistischen Japans egal sind. Nicht weil ich ein schlechter Mensch bin, sondern weil wohl jedes Land auf dieser Welt schon mal in einen Krieg verwickelt war. Krieg bedeutet Folter, Vergewaltigung, Tod. Also ist jede Landesflagge auch eine Kriegsflagge, die für solche Gräuel steht. Will irgendjemand etwas verbieten, dass WM-Fans ihre Flaggen aufhängen? (Oh, Moment, ich ja.)

Dann meinte ich lapidar, dass ich die Flagge aus dem gleichen Grund da habe, aus dem Leute Che T-Shirts tragen, immerhin ein Mörder und Terrorist (Ja, es gibt da andere Meinungen, glorreicher Revolutionsführer und so, ich weiss, ich weiss.) : Ich find die Flagge cool.

Konnte mir noch knapp verkneifen zu fragen, ob er auch auf der Strasse Leute anquatscht, die rote Sterne auf ihrer Kleidung oder Tattoos auf ihrer Haut tragen. Tattoos waren und sind z.B. die Erkennungszeichen von Yakuza-Mitgliedern, der japanischen Mafia, über die Verbrechen des Kommunismus in diversen Ländern muss ich mich jetzt hoffentlich nicht auslassen.

Gerade fiel mir noch das Killerargument schlechthin ein: Kreuze! Im Namen des Christentums sind schon so viele Gräuel geschehen, eigentlich müsste man jeden Menschen der ein Kreuz trägt gleich wegen Gewaltverherrlichung einsperren. Wieso ist eigentlich das Hakenkreuz verboten, nicht aber das christliche Kreuz? Oder soll ich jetzt einfach über die Kreuzzüge, Hexenverfolgung und Heidenvernichtung hinwegsehen? *sarksamus aus*

Ok, ich beruhig mich jetzt wieder. Wirklich genervt hat mich wahrscheinlich vor allem die Unterstellung, ich wisse nicht, was das für eine Flagge ist. Ts.

31. Juli 2007 | Kategorie: me

Adventskalender 06 – 3. Dezember

Keine Kommentare »

Die Ausrufe der Jungs sind geklaut aus einem Comic, der mich sofort auf eine Idee gebracht hat. Und wieder ein böser, böser Cliffhanger *har har har*

weiterlesen… »

03. Dezember 2006 | Kategorie: geschrieben
Theme: Rabbit Hole | Designed by: ThemeBin | Header Image by: pauldgroot.deviantart.com
Sponsors: Web Hosting, Sms-lån, Whiskey
Theme color-edited by Nicole