01.04.2003 - 19:00

Heute ist der 1. April. Ich hasse diesen Tag und bin froh, dass ich heute alleine im Büro war. Wenigstens niemand da, der mir Streiche spielen konnte.

Ja, und morgen ist also mein Geburtstag. Ich hab noch ein ziemliches Programm, morgens kommt ein Kunde, nachmittags ist nochmal Studienberatung angesagt. Abends dann Abendessen mit meiner Familie im Tres Amigos in St.Gallen... voraussichtlich.

Heute habe ich es mir etwas gemütlicher gemacht. Ich kam nach Hause, machte mir eine Riesenportion Chicken-Curry (http://www.kopfchaos.ch/annausw/rezepte/currychicken.shtml). Anschliessend rasierte ich mir die Beine. Ohne dass ich es merkte ist auf meinen Beinen ein Urwald gewachsen! Die Männer mögen ja über das tägliche rasieren klagen: rasiert euch mal die Beine ohne Schnitte! Nun sitze ich bequem im roten Seidennachthemd (in das ich jetzt reinpasse) und Morgenmantel vor meinem Computer und komme mal wieder meiner Pflicht nach. Eigentlich sollte ich noch zwei Blog-Rings für die ich mich angemeldet habe, einbinden. Keine Lust. Zu gar nichts Lust. Kosheen läuft im Hintergrund, nachdem die Hälfte der neuen Celine Dion-CD vorbei ist. Die weiteren Lieder gefallen mir einfach nicht. Mein Mailprogramm gibt dauernd Laut es sei ein Mail gekommen, doch nichts zu sehen.

Gerade fiel mir ein, ich könnte doch mal nachsehen, wessen Geburtstag ich im März vergessen habe. Dann machte ich das Fenster zu. Morgen soll es regnen und vielleicht kommt sogar der Schnee wieder. Arme Magnolienbäume. Ich mag keinen Schnee. Der April macht seinem Namen alle Ehre.

Heute kam im Fernsehen plötzlich eine bekannte Musik. Ich musste mein Herz festhalten. Solche plötzlichen Erinnerungsstürme sind nicht angenehm.

Dann habe ich den Code für eines meiner Postkonten vergessen. Peinlich. Was soll ich jetzt bloss machen. Naja, an das Geld komme ich mit dem ... ich hab gar keine Ahnung, wie das Teil heisst. Man kann es zusammen mit einem Einzahlungsschein an die Post schicken, dann wird die Ueberweisung gemacht. Es gibt komische Dinge im Alltag, von denen wissen wir nicht mal den Namen. Weiss jemand, wie dieser Stab heisst, den man an der Supermarktsgasse zwischen seine Einkäufe und denen des Vorderen stellt? Kundentrennstab. Hab ich im Fernsehen gesehen. Man kann also auch was lernen wenn man fernsieht.

Ich sollte meine Kleider aussortieren. Mir grössere kaufen. Momentan komme ich mir dick vor, weil ich nicht mehr ins 38ig passe. Und zwar nicht nur nicht passe, es ist unmöglich dass ich sowas nochmal anziehen kann. Ich gebe meine Lieblingsklamotten nur ungerne her *seufz*

So, jetzt fällt mir absolut nichts mehr ein. Oder doch, ich studiere immer noch an diesem Blog-System herum. Die Feedback bzw. Kommentarfunktion gefällt mir sehr. Aber ob das hier benutzt würde? Ich würde ja so gerne so vieles einrichten, nur um mal zu üben. Wenns dann nicht benutzt würde fände ich das doof. Naja, bis dahin habt ihr ja noch Email und Kontaktformular. Schönen Abend!

... dann ist mir doch noch etwas eingefallen. Ich hatte ja fast ein Jahr, bis ich über meine zweijährige Beziehung hinaus war. Wird das 'Sich-Trennen' schwerer, je länger die Beziehung dauert? Oder lebt man sich einfach irgendwann auseinander? Und dann habe ich noch einen Satz mir selbst geschickt, ich weiss nicht mal mehr aus welchem Grund:

hitomi kanzaki is tired of life. depressed and despondent, she wishes that she could just fade away, to make the pain of living stop hurting.

Wollen wir das nicht alle?

Ach ja, es stammt aus der Filmbeschreibung von Escaflowne, einem Anime. Als würden diese Worte direkt aus meinem Herzen entspringen... anna, du bist furchtbar melodramatisch!

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