![]() neues jahr, neues glück flüsterstimme in blauem fleisch
"Wenn du mich nicht küsst, dann küss ich dich..." Seit längerer Zeit höre ich wieder einmal die Letzte Instanz. "Bist du lieber frei, frei frei, ganz oder gar nicht, ganz oder gar nicht?" Die Musik passt zu meiner momentanen Stimmung. Den ganzen Tag lag ich mit Kopfweh im Bett. Die Erinnerung an den Schmerz klopft noch hinter der Stirn. Natürlich kann ich nun nicht mehr einschlafen. Dann überkam mich ein kleiner Anfall von Schwermut. Ein Moment von Selbstmitleid. Ich weiss nicht. Mein Doc versucht mir zu zeigen, dass mein Leben keineswegs langweilig ist, das ich nicht langweilig bin. "Wenn es sie packt, dann fahren sie ganz alleine nach Südfrankreich, fast bist zu den Pyrenäen." Wie man auch immer Pyrenäen schreiben mag. Hat glaub ein h irgendwo. Er hat natürlich recht. Ich treffe mich mit freunden, ich gehe in Museen oder ins Kino. Ich besuche meine Eltern und verbringe die Zeit mit kraulen der Katzen und des Hundes. Nichts Spektakuläres, aber alles ist ok. Wenn ich erzähle, dass ich Websites für Kunden mache, sind die Leute meist beeindruckt. Doch die Arbeit selbst... Ich weiss nicht, sie langweilt mich etwas. Ich habe das Gefühl, ein anderer Beruf würde mich viel mehr befriedigen. Mehr irgendwelche Talente von mir fordern. Nur was? Bei nichts was mir einfällt entzündet sich dieser Funke von Begeisterung, der mich manchmal überkommt. Diese Woche ist seltsam. Ich habe mit zwei Freundinnen abgemacht und beide fragten, ob wir das Treffen verschieben können. Natürlich können mir. Irgendwie war es ok. So kann ich wenigstens Morgen noch trainieren gehen *g* Ich bewundere Menschen, die schon sehr früh wissen, was sie eigentlich werden wollen. Vielleicht ist die Idee, dass wir doch so früh noch gar nicht wissen können, ob das wirklich der richtige Job ist, einfach eine dumme Vernünftigkeit. Ich sah mir kürzlich den Film 'Den einen oder keinen' an. Die zwei kommen in der Highschool oder so zusammen, trennen sich weil sie glauben, so früh könne man doch nicht den richtigen Menschen finden. Und finden am Ende doch wieder zueinander zurück. Das fand ich süss. Wahrscheinlich ist es nicht sonderlich real. Ach, ich weiss doch auch nicht. Ich suche noch nach dem Funken. Der Funken der mich dazu treibt, ein Studium, das richtige Studium zu beginnen. Eigentlich wünschte ich mir jemandem, der mir sagt: Tu dies, tu das. Aber so jemanden gibt es nicht. Das heisst erwachsen sein. Seine eigenen Entscheidungen treffen und mit den Konsequenzen leben. Ich möchte mich niemals in meinem Leben so verrennen, dass es keinen Ausweg mehr gibt. Ich möchte mit niemals mit jemandem verkrachen, dass ich jahrelang nicht mehr mit ihm rede. Ja, ich bin heute nicht so konzentriert. Ach ja, ich hab ein paar neue Designs für schaTTenzeit ausprobiert:
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